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Test: Macbook Air M5 15 Zoll – schneller und mit mehr Speicher

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Test: Macbook Air M5 15 Zoll – schneller und mit mehr Speicher
Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Großes Display
  • Gute Lautsprecher
  • Schnelle SSD
  • Wi-Fi 7 und Bluetooth 6
  • 512 GB SSD Standard
Kontra
  • Aufpreise für Aufrüstung weiterhin hoch
Fazit

Das Macbook Air 15-Zoll verfügt dank des M5-Chips über eine für die meisten Alltagsanwendungen vollständig ausreichende Leistung. Außerdem hat es eine schnellere SSD als bisher mit mindestens 512 GB sowie Apples neuen N1-Netzwerk-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.
Das große Display bietet fast so viel Platz wie das Display des Macbook Pro 16 Zoll. Das ist für das Arbeiten mit mehreren Dokumenten hilfreich, bietet aber auch für Videos und Filme viel Platz.

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Preis beim Test

1.499 Euro

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Noch keine drei Jahre alt ist das Macbook Air mit dem 15-Zoll-Bildschirm. Denn erst 2023 hatte Apple dieses Modell auf den Markt gebracht, damals mit dem M2-Chip. Jetzt gibt es das Macbook mit dem M5 schon mit der vierten Chip-Generation. Es handelt sich dabei um denselben Chip, der im Herbst 2025 schon seinen Weg in das Macbook Pro 14 Zoll gefunden hatte.

Wobei wir einen kleinen Unterschied finden. Denn die nun als Super-Cores bezeichneten Leistungskerne takten im Macbook Air in den beiden obersten Frequenzstufen mit 4416 MHz und 4464 MHz etwas langsamer als im Macbook Pro mit 4512 MHz und 4608 MHz. Das trägt dazu bei, dass die Kerne bei voller Leistung im lüfterlosen Macbook Air nicht so schnell an ihr Wärmelimit gelangen und drosseln müssen. Dafür müssen Sie aber mit etwas weniger Spitzenleistung vorliebnehmen.

Für unseren Test haben wir von Apple das Macbook Air mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 1 TB Speicherplatz in der Farbe Mitternacht bekommen. Dafür müssten Sie bei Apple 1.749 Euro bezahlen. Das Basismodell, das Apple jetzt standardmäßig mit 16 GB RAM und einer SSD mit 512 GB ausstattet, kostet Sie 1.499 Euro. Jetzt aber immer ohne Ladegerät.

Gehäuse, Display und Lautsprecher

Was sich in den fast drei Jahren seiner Existenz beim Macbook Air 15 Zoll nicht oder nur wenig geändert hat: Es ist weiterhin der gleiche Bildschirm mit einer Auflösung von 2880 × 1864 Pixeln und einer Bildhelligkeit von 500 nits. Darauf haben Sie fast so viel Platz wie beim Macbook Pro 16 Zoll, wenn auch mit einer geringeren Helligkeit, weniger Kontrast und ohne Promotion.

Auf dem großen Display ist genügend Platz, um zwei Fenster nebeneinander anzuordnen.

Thomas Armbrüster

Das Gehäuse ist fast gleich geblieben. Beim M3-Modell mit der Farbe Mitternacht hat Apple eine Eloxal-Versiegelung hinzugefügt, um es besser vor Fingerabdrücken zu schützen. Bei der M4-Version wurde Space Grau gegen Himmelblau getauscht. Außerdem gibt es seit diesem Modell eine Center-Stage-Kamera für bessere Bilder bei Videokonferenzen.

Der Sound der sechs Lautsprecher ist weiterhin hervorragend und macht externe Lautsprecher im Heimkino überflüssig. Neben dem großen Display das zweite wesentliche Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem Macbook Air 13-Zoll, denn dort gibt es nur vier Lautsprecher.

Mehr Leistung bei der CPU

Der im Macbook Air verbaute M5-Chip legt bei den CPU-Messungen mit Geekbench 6 und Cinebench 2024 wie erwartet wieder gegenüber dem Vorgängermodell messbar zu, wenn auch nicht dramatisch. Sie können in etwa mit einer um 15 Prozent verbesserten Leistung gegenüber dem M4 rechnen. Im Vergleich zum M3-Chip ist der Unterschied aber deutlich größer. Geekbench kommt auf 30 Prozent Zuwachs beim Single-Core-Test und 40 Prozent beim Multicore-Test. Geekbench misst sogar Zuwächse von 40 Prozent und 50 Prozent.

Diese Messungen decken sich in etwa mit dem Ergebnis, das wir bei der Konvertierung eines 4K-Videos mit 6,74 GB in Handbrake erhalten. Hier benötigt der M5 rund 20 Prozent weniger Zeit als der M4 und 50 Prozent weniger als der M3.

Da die Super-Cores des M5 im Macbook Air etwas gemächlicher arbeiten als im Macbook Pro, ist auf dem Pro-Modell die Leistung etwas höher, auch dank des verbauten Lüfters der dafür sorgt, dass die Spitzenleistung länger durchgehalten werden kann. In der Regel werden Sie diesen Unterschied aber im Alltagsbetrieb nicht bemerken, sofern Sie nicht eine Stoppuhr in die Hand nehmen.

Leistungsfähigere Grafikkerne

Lassen wir Geekbench und Cinebench ihre Berechnungen mit der GPU durchführen, ergeben sich deutlichere Unterschiede zu den beiden älteren Chips. Hier betragen die Abstände gegenüber dem M4 zwischen 36 und 44 Prozent, und gegenüber dem M3 zwischen 58 und 71 Prozent.

Das macht sich beim Spieletest mit 3DMark Wildlife Extreme (zu finden im App Store) aber kaum bemerkbar. Denn wenn wir diese Szene im Stresstest laufen lassen, kommt das Macbook Air M5 im Schnitt auf 47 Frames pro Sekunde, der M4-Vorgänger auf 45 Frames. Hier limitiert die fehlende Kühlung durch einen Lüfter anscheinend das Spiel, denn auf dem Macbook Pro M5 messen wir 69 Frames. Ohne Stresstest kommt das Macbook Air bei nur einem Durchgang aber zumindest auf 58 Frames. Ein Gerät für aufwändigere Spiele ist das Macbook Air also nicht.

Künstliche Intelligenz

Geekbench AI testet Aufgaben, die von künstlicher Intelligenz erledigt werden. Dazu gehören unter anderem das Erkennen von Objekten in Bildern, das Trennen von Objekten innerhalb von Bildern, um sie separat zu behandeln, das Skalieren und Verbessern von Bildern ohne Qualitätsverlust und die Verarbeitung von natürlicher Sprache.

Geekbench AI testet dabei alle drei Komponenten der Chips separat: die CPU, die GPU und die Neural Engine. Und beim Testen der GPU legt der M5 deutlich gegenüber dem M4 zu. Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach den „Neural Accelerators“ geschuldet, die Apple jetzt in jeden GPU-Kern einbaut und die bei der Berechnung von KI-Aufgaben unterstützen.

Es gibt noch eine andere Option, um Rechner auf ihre Leistungsfähigkeit für KI-Aufgaben hin zu überprüfen. Die Non-Profit-Organisation MLCommons, zu deren Mitgliedern unter anderem ARM, AMD, Intel, Nvidia, Qualcomm, Huawei, Google und Microsoft gehören, entwickelt Standards, um Systeme auf ihre KI-Leistungsfähigkeit hin zu messen, zu vergleichen und weiterzuentwickeln.

MLPerf Client ist ein Benchmarkprogramm, das von MLCommons entwickelt wurde, um die Leistung von großen Sprachmodellen (LLMs) lokal auf PCs zu messen. Dabei werden standardisierte KI-Aufgaben simuliert, um zu verstehen, wie die Rechner diese Aufgaben erledigen. Die Testdaten werden jeweils auf den Rechner geladen und die Tests dann lokal durchgeführt.

Zu den Aufgaben zählen Code-Analyse (Code analysis), Generieren von Content (Content Generation), kreatives Schreiben (Creative Writing) sowie Zusammenfassungen (Summarization, light Summarization, moderate Summarization). Verwendet werden die LLM-Modelle Llama 3.1 8B Instruct und Phi 3.5 Mini Instruct sowie das MLX-Framework von Apple und die Open Source Library llama.cpp. Dabei wird aber nicht das große Modell geladen, sondern in einem kompakteren 4-Bit-Integer-Format (int4). Ein Mac benötigt einen M-Prozessor sowie mindestens 16 GB Arbeitsspeicher.

Es gibt für den Mac vier verschiedene Aufgaben, die jeweils die GPU für die Berechnungen verwenden. Gemessen werden jeweils die Zeit in Sekunden, bis der erste Token als Antwort auf den Prompt erscheint (Time to first token, TTFT), sowie die durchschnittliche Anzahl der Tokens pro Sekunde (Tokens per second, TPS). Ein niedrigerer Wert für TTFT ist besser, und bei TPS ist ein höherer besser.

Mit dem MLPerf Client lassen sich lokal KI-Aufgaben in standardisierter Form durchführen, um die Leistungsfähigkeit von Rechnern zu messen.

Thomas Armbrüster

Wir setzen diesen Test nun zum ersten Mal auf dem Macbook Air M5 ein. Da wir ältere Macbooks nicht zur Verfügung haben, nehmen wir das Macbook Pro M3 Pro des Testers als Vergleichsobjekt. Bei den Testergebnissen schneidet das Macbook Air etwas schlechter ab als das Macbook Pro, aber nur mit geringem Abstand.

Erfreulich schnelle SSD

Wie dem Macbook Pro M5 hat Apple auch dem Macbook Air 15-Zoll M5 eine schnelle SSD spendiert. Das Tempo verdoppelt sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Wobei das Macbook Pro noch ein ganz klein wenig schneller ist.

Was das Macbook Air M5 dem Macbook Pro M5 indes voraus hat, sind Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Denn Apple hat dem Macbook Air seinen N1-Chip spendiert, auf den das Macbook Pro M5 verzichten musste.

Das Programm Aja System Test Light aus dem App Store bestätigt die hohe Geschwindigkeit der SSD.


Thomas Armbrüster

Im letzten Schritt unseres Tests messen wir mit der App Endurance (zu finden im App Store), wie lange das Macbook Air durchhält, wenn alle CPU-Kerne voll ausgelastet werden. Bis zur Marke von vier Prozent sind das erfreuliche drei Stunden und 14 Minuten. Ab da läuft das Macbook nur noch mit 60 Prozent Leistung und schaltet sich nach weiteren 15 Minuten ganz aus. Das Aufladen auf 100 Prozent dauert mit einem 70-Watt-Netzteil dann eine Stunde und 56 Minuten.

Fazit

Mit dem M5 bringt Apple das Macbook Air 15 Zoll auf den aktuellen Stand von Apples Chip-Entwicklung. Die gebotene Leistung ist erfreulich, auch weil Sie zusätzlich noch eine schnelle SSD und Apples neuen N1-Netzwerk-Chip dazu erhalten.

Den Preis für das Einstiegsmodell hat Apple um 100 Euro gegenüber dem letzten Listenpreis erhöht. Er entspricht aber nun wieder demjenigen, den Sie bei der Einführung des Macbook Air M4 15 Zoll vor einem Jahr und bis in den Oktober 2025 bezahlen mussten. Dafür ist das Basismodell jetzt mit einer SSD mit 512 GB ausgestattet. Wie bei allen neuen mobilen Geräten von Apple müssen Sie sich ein Netzteil aber selbst besorgen.

Web - derStandard.at

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Simon Willison:

There are a lot of open questions about this, both ethically and legally. These appear to be coming to a head in the venerable chardet Python library. chardet was created by Mark Pilgrim back in 2006 and released under the LGPL. Mark retired from public internet life in 2011 and chardet’s maintenance was taken over by others, most notably Dan Blanchard who has been responsible for every release since 1.1 in July 2012.

Two days ago Dan released chardet 7.0.0 with the following note in the release notes:

Ground-up, MIT-licensed rewrite of chardet. Same package name, same public API — drop-in replacement for chardet 5.x/6.x. Just way faster and more accurate!

Yesterday Mark Pilgrim opened #327: No right to relicense this project.

A fascinating dispute, and the first public post from Pilgrim that I’ve seen in quite a while.

 ★ 
Daring Fireball

Donald Knuth on Claude Opus Solving a Computer Science Problem

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Donald Knuth, who, adorably, effectively blogs by posting TeX-typeset PDFs:

Shock! Shock! I learned yesterday that an open problem I’d been working on for several weeks had just been solved by Claude Opus 4.6 — Anthropic’s hybrid reasoning model that had been released three weeks earlier! It seems that I’ll have to revise my opinions about “generative AI” one of these days. What a joy it is to learn not only that my conjecture has a nice solution but also to celebrate this dramatic advance in automatic deduction and creative problem solving. I’ll try to tell the story briefly in this note.

(Via Simon Willison.)

 ★ 
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Help us Obi-Wan Lemay, you’re our only hope.

(Also, as noted by Joe Rossignol, Eddy Cue got an updated headshot.)

 ★