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★ The iPhone 17e

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Apple could have stopped with the addition of MagSafe alone, and the 17e would’ve been a successful year-over-year update over the 16e. But there’s even more.
Web - derStandard.at

Streit um KI im Militär: Anthropic verklagt US-Regierung

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Das Unternehmen hinter Claude beharrt darauf, dass seine KI-Modelle nicht zur Massenüberwachung von Amerikanern oder in autonomen Waffensystemen genutzt werden dürfen
Best Picks Archives - Macwelt

Macbook Pro M5 Max im Test – ein KI-Biest

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Macbook Pro M5 Max im Test – ein KI-Biest
Auf den ersten BlickUnsere Wertung Pro
  • Sehr gute Batterie
  • Kann selbst große LL-Modelle ohne Probleme ausführen
Kontra
  • Schnelle Fingerabdrücke auf der dunklen Variante
Fazit

Wir haben das Macbook Pro M5 Max besonders unter einem Aspekt auf den Prüfstand gestellt – KI-Einsatz im Büroalltag. Der neue Prozessor in maximaler Konfiguration hält Apples Versprechen: Wir konnten eine Server-Version von GPT-OSS 120b darauf installieren und ohne Probleme im Arbeitsalltag einsetzen.

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Preis beim Test

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Apple hat uns das Macbook Pro 16 Zoll mit einem M5-Max-Prozessor mit 128 GB an gemeinsamen Speicher, mit 18 CPU-Kernen und 40 Grafikkernen zum Testen überlassen. Der Speicher beläuft sich auf vier Terabyte, getestet haben wir unter macOS 26.3.1 Tahoe. Eine solche Konfiguration mit Nanotexturglas schlägt im Apple Store mit 7.179 Euro zu Buche. Dabei ist im Lieferumfang nicht einmal ein Netzteil inbegriffen. Wollen Sie vom Schnellladen des Macbooks profitieren, rät Apple in seinem Support-Dokument zu einem 140-Watt-Netzteil, dieses kostet noch 119 Euro zusätzlich. Es gibt aber taugliche Alternativen, meist günstiger.

Prozessor

Apple hat nun beim M5-Prozessor die Architektur leicht geändert: Die beiden Varianten – M5 Pro und M5 Max – kommen mit der gleichen Anzahl an Kernen. Wir haben mit dem nativen Mac-Tool Powermetrics die Taktung der neuen Kerne gemessen. Zwölf neue Performance-Kerne takten mit 1344 MHz bis maximal 4380 MHz, die sechs Super-Kerne sind von 1308 MHz bis maximal 4608 MHz getaktet.

Dieser Aufbau spiegelt sich in unterschiedlichen Benchmarks wieder: Während die Single-Core-Punkte bei Geekbench CPU bei M5, M5 Pro und Max gleichauf liegen, steigert sich die Multi-Core-Performance bei den M5 Max um 61 Prozent im Vergleich zum M5. Die beiden Vorgänger-Macbooks, eines mit M4 Pro und eines mit M3 Pro liegen im Vergleich auch weit hinten hinter dem momentan besten Prozessor bei Apple. Die 40 GPU-Kerne schlagen sich in den Benchmarks wie bei Geekbench GPU: 40 Grafikkerne beim M5 Max übertreffen die vorhandenen 20 Grafikkerne des M5 Pro um mehr als 50 Prozent bei der Leistungsfähigkeit.

Design

An Design hat Apple beim Macbook Pro im vergleich mit den zwei letzten Generationen nichts geändert. Die Geräte sind eckiger geworden, das Display bekam mit den Macbooks Pro M1 eine Aussparung für die Kamera, die sogenannte Notch. Diese hat sich seitdem nicht geändert. Was bei einem dunklen Modell des Macbooks im Alltag schnell auffällt: Trotz einer anodizierten Beschichtung sammelt die Tastatur und das Touchpad recht schnell Fingerabdrücke. Mit der Nanotextur-Variante des Macbooks liefert Apple jedoch auch sein viel gerühmtes Poliertuch, damit lassen sich die Abdrücke schnell beseitigen.

Display

Ich habe beim Testen die Probe aufs Exempel gemacht und bin von meinem dienstlichen Macbook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm mit einem angeschlossenen 27-Zoll-Display auf das Testgerät Macbook Pro 16 Zoll umgestiegen. Der Bildschirm bietet mit seiner 16-Zoll-Diagonale genügend Platz, um gleichzeitig Numbers-Tabellen und eine Diagramm-Seite zu bearbeiten. Auf dem kleineren Mac würde ich schon die beiden Fenster auf das größere Display auslagern. Der Monitor de Macbook Pro leuchtet mit einer Helligkeit von 1.600 Nits. Das bedeutet in der Praxis, dass man mit der Facetime-Einstellung Studiolicht selbst in einem abgedunkelten Zimmer genügend Licht für ein ansprechendes Video-Bild bekommt.

Der große Farbraum zusammen mit der hohen Helligkeit bedeuten im Alltag, dass selbst Fotos von diesigen Bergen, die auf dem kleinen iPhone-Bildschirm nur noch grau erscheinen, auf dem Bildschirm eines Macbooks Pro alle Details in der Schneedecke und Geländebeschaffenheit auch auf entfernten Gipfeln wiedergeben.

KI im Alltag

Apple hat den Macbook Pro M5 Max als eine ultimative KI-Maschine beworben. Wir haben diese Aussagen mit synthetischen Tests, aber auch mit einer praktischen Anwendung überprüft.

Zunächst bietet Geekbench unterschiedliche Benchmarks, um die Leistung von Prozessoren-Bestandteilen zu überprüfen.

Vor allem bei den Stress-Tests der GPU lässt das Macbook Pro M5 Max die Vorgänger, aber auch etwas kleiner konfigurierte M5-Varianten weit hinter sich. Bei manchen Tests übertrifft das Macbook Pro M5 Max ein zwei Jahre altes Macbook Pro M3 Pro gleich ums Vierfache. Hier machen sich wieder die 40 GPU-Kerne bemerkbar, die der M5 Max ausnutzen kann.

Zu den Industrie-Standards gehört auch das Benchmark ML Perf, ein standardisierter Test mit mehreren KI-Modellen, der wichtige Erkenntnisse über die eingesetzte Hardware liefert. Entwickelt wurde der Test von ML Commons, wozu Nvidia, AMD, Qualcomm, Microsoft und weitere Hersteller gehören. Zu den wichtigsten Metriken, die ML Perf liefert, gehören Time to First Token (TTFS), also Zeit zwischen dem Absenden einer Anfrage an ein KI-Modell und dem Erscheinen des ersten Wortes oder Zeichens einer Antwort. Die Schnelligkeit der Gesamtantwort wird mit Tokens pro Sekunden gemessen, also Anzahl der semantischen Tokens, die ein Modell pro Sekunde verarbeiten kann.

Auch bei diesen Tests hat das Macbook Pro M5 Max selbst seine gleichaltrige Brüder wie das Macbook Pro M5 Pro und das Macbook Air M5 hinter sich geraten. An diesen Tests wird sichtbar, wie wichtig die GPU bei dem Betreiben eines KI-Models auf dem Gerät ist. Die Zahlen stehen in der direkten Korrelation zu der Anzahl der GPU-Kerne, 40 Kerne des Macbook Pro M5 Max sind hier unschlagbar.

Doch die beiden Benchmarks liefern nun eine bedingte Aussage, wie leistungsvoll ein Macbook Pro M5 Max im Arbeitsalltag ist. Ich habe auch beim Schreiben dieses Tests ausschließlich auf das getestete Gerät zurückgegriffen. Als Experiment habe ich die LLM-Oberfläche Ollama installiert und darüber das OpenAI-Modell GPT-OSS 120b installiert. Das Modell liefert 117 Trillionen Parametern, OpenAI emfpiehlt für die Ausführung eine Nvidia H100-GPU, es sind Server-Grafikkarten, die auf dem Markt mehr als 4.000 Euro kosten.

Die Textaufgaben wie das Redigieren eines Textes oder Bewertung meiner Artikel nach journalistischen Standards laufen wie beim Chat-GPT-Client, das auf die riesigen Rechenzentren als Cloud-Lösung setzt. Eine einfache Aufgabe wie Erzählen der Apple-Geschichte seit seiner Gründung und bis heute dauerte im Test etwas weniger als eine Minute (49,77 Sek).

GPT-OSS 120 B auf dem Macbook Pro M5 Max

Halyna Kubiv

GPT-OSS 120b auf dem Macbook Pro M5 Max – Ergebnisse

Halyna Kubiv

Batterie

Bei der Batterie lässt sich Apple nicht lumpen und liefert die große Variante des Macbooks Pro mit einer Kapazität von 99,6 Wattstunden. Diese reicht locker für einen normalen Arbeitstag. Wenn Sie jedoch das Macbook Pro mit einem lokalen LL-Model betreiben, wird eine volle Ladung der Batterie nicht für den ganzen Tag reichen: Ich habe meinen Testtag morgens um zehn nach acht mit hundert Prozent Ladung begonnen und musste um sechs vor vier am Nachmittag das Macbook mit zwei Prozent Ladung wieder ans Netzteil schließen.

Die Aufladung mit einem kompatiblen Netzteil funktioniert wie von Apple versprochen: Nach 30 Minuten komme ich auf 54 Prozent Ladung, bis auf hundert Prozent dauert es noch knapp eine Stunde. Wobei Apple hier optimiertes Laden wie bei den iPhones einsetzt: Die letzten 15 bis 10 Prozent dauern besonders lange.

Wie für Macbooks Pro M Pro oder Max üblich bietet auch das Macbook Pro M5 Max einen Hochleistungsmodus.

Fazit

Das Macbook Pro M5 Max ist eine lohnende Anschaffung, insbesondere wenn Sie auf lokale Ausführung der modernen LL-Modelle setzen. Eine Server-Version des Open-Source-Models von OpenAI läuft auf der Maschine ohne Probleme, lediglich die Lüfter drehen für eine kurze Zeit höher. Als Nutzer bemerkt man nicht, dass der Prozessor und dessen Grafikeinheiten im Hintergrund schwere Laste stemmen. Wenn Sie beruflich mit KI arbeiten, ist der Aufpreis von rund 2.000 Euro für den Max-Prozessor eine Überlegung wert.

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Test: Macbook Pro 14-Zoll M5 Pro – Super- und Performance-Kerne machen Dampf

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Test: Macbook Pro 14-Zoll M5 Pro – Super- und Performance-Kerne machen Dampf
Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Schnelle CPU und GPU
  • Schnelle SSD
  • WLAN 7 und Bluetooth 6
  • Gutes Display mit optionaler Nanotextur
  • Thunderbolt 5
Kontra
  • Hoher Energieverbrauch bei Maximalleistung
Fazit

Das Macbook Pro 14-Zoll mit dem M5 Pro-Chip bietet hervorragende Leistung in einem kompakten Format. Display, Tastatur und Trackpad haben die seit mehreren Jahren bewährte Qualität und bieten somit keinerlei negative Überraschungen. Wenn die volle Leistung über längere Zeit abgerufen werden soll, sollte aber ein Netzanschluss in der Nähe sein, denn der Akku leert sich dann schnell. Bei moderaterem Einsatz kommen Sie aber gut über den Tag im Akkubetrieb.

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Das uns von Apple zum Testen überlassene silberne Macbook Pro 14-Zoll hat den M5-Pro-Chip mit der 18-Kern-CPU und einer GPU mit 20 Kernen. Mit 48 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 2 TB sowie dem entspiegelten Display mit Nanotextur würde das Macbook Ihr Konto um 3.879 Euro erleichtern.

Es gibt auch eine günstigere Variante, die über 24 GB RAM und eine SSD mit 1 TB verfügt. Ohne Nanotextur stehen dafür 2.699 Euro auf der Preisliste. In die andere Richtung können Sie auch 64 GB RAM und eine SSD mit 4 TB ordern. Das wäre dann die Maximalausstattung. Dafür müssten Sie nochmals 1.000 Euro mehr als für unser Testgerät ausgeben, inklusive entspiegeltem Display.

Wie schon bei den Vorgängermodellen mit M4- und M3-Pro-Chip bietet Apple auch eine Variante an, deren Chip weniger Kerne hat. Eine sogenannte binned Version des Chips, bei der einzelne Kerne deaktiviert sind. Beim M5 Pro sind es dann 15 CPU-Kerne und 16 Kerne bei der GPU. Mit 24 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 1 TB wäre das, ohne die Nanotextur, mit 2.499 Euro die günstigste Möglichkeit, ein Macbook Pro M5 Pro Ihr Eigen nennen zu können. Sofern Sie bei Apple einkaufen, im Handel werden die Macbooks Pro M5 Pro schone sehr bald günstiger zu haben sein.

Äußerlich alles wie gehabt

Das Macbook Pro mit dem M5 Pro sieht genauso aus wie sein Vorgänger mit M4-Chip, und genauso wie das Macbook Pro mit dem normalen M5-Chip. Alle haben das Liquid Retina XDR Dis­play mit Mini‑LED‑Hintergrundbeleuchtung und Promotion, die 12-MP-Center-Stage-Kamera, das Hi‑Fi-6‑Laut­sprecher-System sowie dieselbe Anzahl an Anschlüssen. Wobei es hier einen Unterschied zwischen dem M5 und dem M5- und M4-Pro gibt: Beim M5 haben die USB-C-Anschlüsse Thunderbolt 4, bei den Pro-Modellen Thunderbolt 5.

Ob dieses seit dem Macbook Pro M1 Pro/Max weitgehend unveränderte Design mit dem Erscheinen der nächsten Chip-Generation ausgemustert wird, ist zwar bislang nicht ganz sicher. Die Informationen aus einigen Lieferketten lassen jedoch vermuten, dass das Macbook Pro M6 Pro/Max einen OLED-Bildschirm und wohl auch ein neues Design erhalten könnte.

Performance statt Effizienz

Während es beim Äußeren also keine Änderungen gibt, ist im Inneren des Macbook Pro M5 Pro (und M5 Max) eine technische Neuheit zu finden. Denn Apple verwendet für diese Chips eine „Fusion Architektur“, bei der CPU und GPU nicht mehr eine Einheit bilden, sondern separate Dies sind, die dann zu einem einzigen System on a Chip (SoC) verbunden werden. Das ermöglicht es, verschiedene CPUs mit verschiedenen GPUs zu kombinieren.

So haben M5 Pro und M5 Max dieselbe CPU mit 18 Kernen, aber eine GPU mit einer unterschiedlichen Anzahl an Kernen (20 und 40). Bei den Chips mit weniger Kernen bei der CPU beziehungsweise der GPU handelt es sich um binned Versionen. Neu ist aber nicht nur diese Architektur, sondern auch eine CPU, die nicht mehr wie bisher Leistungs- und Effizienzkerne hat. Denn jetzt sind es Super- und Performance-Kerne.

Die Super-Kerne im M5 Pro/Max entsprechen den Performance-Kernen im M5, weshalb diese auch im Macbook Pro M5 und Macbook Air M5 umbenannt wurden. Während aber der M5 neben den vier Super-Kernen weiterhin mit sechs Effizienzkernen ausgestattet ist, gibt es im M5 Pro/Max stattdessen neben den sechs Super-Kernen jetzt 12 Performance-Kerne.

Wenn man sich die Taktfrequenzen aller Kerne mit Powermetrics im Terminal anzeigen lässt ist gut zu sehen, dass die neuen Performance-Kerne wesentlich höher takten als die Effizienzkerne und außerdem über mehr Frequenzstufen verfügen.

Super Cores Macbook Air M5Super Cores Macbook Pro M5Effizienzkerne Macbook Air M5 und Macbook Pro M5Super Cores M5 Pro und M5 Max Performance Cores M5 Pro und M5 Max13081308972130813441608160811521620164419321932158419801992222022201992229223042508250823522580265228202820270028802964307230722964318032403300330030483432350435163516364836963720372038283876387638763984404440204020410441764176417641884284424842484236430842724272428443804332433243084428442843324416451244284464460845124608 Die CPU-Leistung gemessen

Mit den Benchmark-Programmen Geekbench 6 und Cinebench 2024 messen wir die Leistung der CPU-Kerne. Wobei Sie beim Vergleich zum M4 Pro auch die Art der Kerne berücksichtigen müssen. Denn der M4 Pro hat 10 Leistungskerne, die den Super-Kernen im M5 Pro entsprechen, der M5 Pro aber nur sechs Super-Kerne. Dafür gibt es nun die 12 Performance-Kerne anstatt der sechs Effizienzkerne beim M4 Pro.

Im Multicore-Test mit Geekbench 6 übertrifft der M5 Pro den M4 Pro um 26 Prozent, bei Geekbench 2024 sind es mit 16 Prozent weniger. Für die neue Version von Geekbench 2026, die für den M4 und M5 optimiert wurde, haben wir leider keine Vergleichswerte mit dem M4 Pro. Denn die Werte der beiden Versionen sind nicht miteinander vergleichbar.

Bei der Konvertierung eines 4K-Videos mit 6,74 GB in Handbrake braucht der M5 Pro 28 Prozent weniger Zeit als der M4 Pro, was ebenfalls die Aussage von Apple unterstreicht, dass der M5 Pro bei der CPU-Leistung bis zu 30 Prozent gegenüber dem M4 Pro zulegen kann, je nach gewählter Aufgabenstellung. Insgesamt also eine gute Leistungssteigerung. Wobei die Lüfter bei allen Tests, die mehrere Kerne beanspruchen, deutlich hörbar ans Werk gehen. Wie sich diese neue Chip-Architektur im M6 Pro/Max weiterentwickeln wird, bleibt spannend.

Deutliches Plus bei der GPU

Auch wenn der M5 Pro mit 20 Stück nicht mehr Grafikkerne als der M4 Pro hat, können sowohl Geekbench 6 als auch Cinebench 2024 bei ihren Berechnungen mithilfe der GPU um 24 Prozent beziehungsweise 39 Prozent zulegen. Hier kommen vermutlich auch die Neural Accelerators zum Tragen, die in jedem GPU-Kern des M5 Pro integriert sind.

Aber auch die Anzahl der GPU-Kerne ist für diese Berechnungen wichtig. Denn der M5 Pro mit seinen 20 GPU-Kernen erzielt in Cinebench 2024 einen doppelt so hohen Score wie der M5 mit 10 GPU-Kernen.

Beim Test mit 3DMark Wildlife extreme liefert das Macbook Pro im Stresstest, der 20 Minuten dauert, eine Bildwiederholrate (Frames per Second) von 101 und bleibt auch über die ganze Zeit weitgehend stabil mit knapp 98 Prozent. Die Lüfter sind dann aber deutlich zu hören.

Für AI-Aufgaben gewappnet

KI-Aufgaben, die die Neural Engine und die GPU mit den integrierten Neural Accelerators verwenden, profitieren ebenfalls von den neuen Chips. In Geekbench AI kann die Neural Engine des M5 Pro gegenüber dem M4 Pro gute 40 Prozent bei den Werten „Half Precision“ und „Quantized“ zulegen. Werte für die GPU als Backend liegen uns leider für den M4 Pro nicht vor. Gegenüber dem M3 Pro verdoppeln beziehungsweise verdreifachen sich die Werte beim Berechnen mithilfe der GPU. Und im Vergleich zum M5 und zum M5 Max ist gut zu sehen, dass hier die Anzahl der GPU-Kerne wesentlich zur Leistungssteigerung beiträgt.

Wie im Test des Macbook Air 15-Zoll M5 verwenden wir auch das KI-Benchmarkprogramm MLPerf Client. Es wurde von der Non-Profit-Organisation MLCommons entwickelt, um die Leistung von großen Sprachmodellen (LLMs) lokal auf PCs zu messen. Dabei simuliert der Test standardisierte KI‑Aufgaben, um zu verstehen, wie die Rechner diese Aufgaben erledigen. Die Testdaten werden jeweils auf den Rechner geladen und die Tests lokal durchgeführt.

Zu den Aufgaben zählen Code-Analyse (Code analysis), Generieren von Content (Content generation), kreatives Schreiben (Creative Writing) sowie Zusammenfassungen (Summarization, light Summarization, moderate Summarization). Verwendet werden die LLM-Modelle Llama 3.1 8B Instruct und Phi 3.5 Mini Instruct sowie das MLX-Framework von Apple und die Open-Source-Library llama.cpp. Dabei wird aber nicht das große Modell komplett geladen, sondern in einem kompakteren 4-Bit-Integer-Format (int4). Ein Mac benötigt einen M-Prozessor sowie mindestens 16 GB Arbeitsspeicher.

Es gibt für den Mac vier verschiedene Aufgaben, die jeweils die GPU des Macbooks für die Berechnungen verwenden. Gemessen werden jeweils die Zeit in Sekunden, bis der erste Token als Antwort auf den Prompt erscheint (Time to first token, TTFT), sowie die durchschnittliche Anzahl der Tokens pro Sekunde (Tokens per second, TPS). Ein niedrigerer Wert für TTFT ist besser, und bei TPS ist ein höherer besser.

Sehr schnelle SSD

Schon das Macbook Pro M5 konnte mit einer deutlichen Steigerung bei den Lese- und Schreibwerten der verbauten SSD aufwarten. Und das Macbook Pro M5 Pro legt hier nochmals eine Schippe obendrauf und verdoppelt den Wert. Auch gegenüber dem Macbook Pro M4 Pro geht es doppelt so schnell zur Sache.

Und es gibt noch eine Neuerung: Das Macbook Pro M5 Pro unterstützt WLAN 7 und Bluetooth 6, dank des neuen N1-Chip von Apple. Außerdem gibt es bei den Mikrofonen jetzt eine Stimm­isolation.

Viel Strom

Zu guter Letzt muss sich das Macbook Pro M5 Pro dem Stresstest mit dem Programm Endurance (zu finden im Mac App Store) aussetzen. Dabei werden alle Kerne vollständig ausgelastet, bis sich das Macbook ausschaltet. Nach einer Stunde und sieben Minuten mit voller Leistung ist die 2-Prozent-Marke erreicht. Danach geht es mit reduzierter Leistung noch 30 Minuten weiter, bis sich das Gerät ausschaltet. Das Aufladen mit einem 96-Watt-Netzteil auf 100 Prozent dauert dann eine Stunde und 35 Minuten.

Auch beim Test mit dem Stresstest von 3DMark Wildlife Extreme ist gut zu sehen, dass volle Leistung den Akku schnell leeren kann. Ein Durchlauf von 20 Minuten bringt den Akkustand von 100 Prozent auf 70 Prozent. Wenn Sie also viel Leistung anfordern, sollte eine Steckdose nicht weit entfernt sein. Ansonsten sollten Sie einen Tag ohne Netzteil gut durch den Tag kommen.

Fazit

Im Macbook Pro M5 Pro kommt zusammen mit dem Macbook Pro M5 Max die neue Fusion-Architektur der Apple-Chips zum ersten Mal zum Einsatz. Diese ist flexibler als bisher und erlaubt es, separate Dies mit CPU und GPU miteinander zu kombinieren. Als Anwender werden Sie davon zwar direkt keinen Vorteil haben, dagegen aber von der Leistungssteigerung der neuen Chips. Und auch die schnellere Lese-und Schreibgeschwindigkeit der SSD macht das Macbook Pro M5 Pro zu einem guten Werkzeug für anspruchsvolle Aufgaben.

Zudem bekommen Sie ein Display mit Mini‑LED Hinter­grund-Beleuchtung und Promotion sowie Tastatur und Trackpad in gewohnter Qualität, was die Arbeit angenehm macht. Sofern Sie also ein relativ kompaktes Macbook haben wollen, das aber möglichst viel Leistung bietet, können Sie zugreifen. Sofern die Leistung aber nicht unbedingt notwendig ist, wäre auch das Macbook Pro M5 einen Blick wert. Denn bis auf die geballte Power bekommen Sie die gleiche Verpackung.

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MacBook Neo Wallpapers Now Available for All Macs in MacOS Tahoe

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Juli Clover, MacRumors:

Featuring bubble-style lines with colorful gradients, the wallpapers come in Mac Purple, Mac Blue, Mac Pink, and Mac Yellow. The design and the colors spell out the word “Mac.”

They got me. I’m upgrading to Tahoe now.

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Low-Wage Contractors in Kenya See What Users See While Using Meta’s AI Smart Glasses

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Naipanoi Lepapa, Ahmed Abdigadir, and Julia Lindblom, reporting for the Swedish publications Svenska Dagbladet and Göteborgs-Posten:

It is stuffy at the top of the hotel in Nairobi, Kenya. The grey sky presses the heat against the windows. The man in front of us is nervous. If his employer finds out that he is here, he could lose everything. He is one of the people few even realise exist — a flesh-and-blood worker in the engine room of the data industry. What he has to say is explosive.

“In some videos you can see someone going to the toilet, or getting undressed. I don’t think they know, because if they knew they wouldn’t be recording.” [...]

The workers describe videos where people’s bank cards are visible by mistake, and people watching porn while wearing the glasses. Clips that could trigger “enormous scandals” if they were leaked.

“There are also sex scenes filmed with the smart glasses — someone is wearing them having sex. That is why this is so extremely sensitive. There are cameras everywhere in our office, and you are not allowed to bring your own phones or any device that can record”, an employee says.

Delightful. And what a brand move for Ray-Ban and Oakley.

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iPhone 17e im Test: Der 709-Euro-Kompromiss

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