Best Picks Archives - Macwelt

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15.03.2026 03:45:03

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Best Picks Archives - Macwelt 14.03.2026 07:00

Kurztest: Comply Truegrip Max – Schaumstoffaufsätze für Airpods Pro 3

Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Bessere Abdichtung als Silikon
  • Besserer Halt, insbesondere in großen Ohren
  • Langlebiger als normale Schaumstoffaufsätze
  • Abwaschbar
Kontra
  • Anfälliger für Schmutz als Silikon
  • Geringere Haltbarkeit als Silikon
Fazit

Die Comply Truegrip Max sind ein sinnvolles Zubehör für alle, die das ohnehin schon großartige Noise Cancelling der Airpods Pro 3 noch in gewisser Hinsicht verbessern wollen. Wer selbst mit den Airpods Pro 3 Probleme damit hat, dass die Kopfhörer regelmäßig aus dem Ohr herausfallen, sollte diese Schaumstoffaufsätze ausprobieren.

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Preis beim Test

34,99 Euro

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Mit den Airpods Pro 3 hat Apple allerhand Arbeit geleistet. Das Unternehmen hat laut eigener Aussage das beste Noise Cancelling auf dem Markt entwickelt, die Passform optimiert und die Silikonstöpsel verbessert, indem es sie mit einer dünnen Schicht Schaumstoff gefüllt hat.

Die Airpods Pro 3 gehören zweifelsohne zu den besten In-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Und dennoch gibt es Möglichkeiten, die Airpods Pro 3 noch etwas zu verbessern.

Eine der besten sind alternative Aufsätze aus Schaumstoff. Gegenüber den Original-Aufsätzen aus Silikon bieten sie zwei entscheidende Vorteile: Für alle Nutzer verbessern sie die Abdichtung des Gehörgangs, was das ohnehin schon exzellente Noise Cancelling der Airpods Pro 3 noch einmal effizienter macht.

Für manche Menschen, so wie mich, sind Schaumstoffaufsätze eine sinnvolle Anschaffung, da sie besser im Gehörgang halten und die Airpods deshalb nicht so leicht aus den Ohren fallen.

Comply Truegrip Max für Airpods Pro 3

Der wohl bekannteste Hersteller für solche Schaumstoffaufsätze ist das amerikanische Unternehmen „Comply“, das solche Stöpsel nicht nur für die Airpods Pro produziert, sondern auch für die Kopfhörer anderer Hersteller, darunter Sony, Sennheiser, Bose, aber auch Beats by Dre.

Nur wenige Wochen nach der Vorstellung der Airpods Pro 3 hat Comply passende Aufsätze auf den Markt gebracht. Erstmals gibt es sie (zumindest in den USA) in zwei Ausführungen: in der herkömmlichen Variante, als Comply Truegrip, aus porösem Memory-Schaum, und als Truegrip Max, bei denen der poröse Memory-Schaum beschichtet und daher weniger anfällig für Schmutz ist.

Für den europäischen Markt spielt das jedoch kaum eine Rolle, denn wenn Sie nicht gerade beim Hersteller selbst bestellen und die Versandkosten bezahlen, bekommen Sie für die Airpods Pro 3 ausschließlich die Comply Truegrip Max in Schwarz. Ja, in den USA gibt es die Stöpsel auch in anderen Farben, für die Airpods Pro 3 beispielsweise passend in Weiß.

Die Comply Truegrip Max kommen in vier verschiedenen Dreierpacks – dreimal Größe S, dreimal Größe M, dreimal Größe L, einmal jede jeder drei Größen – und kosten 34,99 Euro.

Wenn Sie das erste Mal Schaumstoffaufsätze kaufen, empfehle ich die Packung mit den drei verschiedenen Größen, um Ihre herauszufinden. Wenn das erste Paar abgenutzt ist, können Sie die korrekte Größe im Dreierpack nachkaufen.

Der Lieferumfang der Comply Truegrip Max besteht aus drei Paar Aufsätzen, einem Werkzeug, einem Mikrofasertuch und ein bisschen Papierkram.

Eugen Wegmann

Vorteile der Comply Truegrip Max

Die Truegrip Max stellen in jeglicher Hinsicht eine Verbesserung gegenüber den gewöhnlichen Schaumstoffaufsätzen dar. Das grundsätzliche Verhalten ist dabei jedoch das gleiche: Vor dem Einsetzen müssen Sie den Schaumstoff mit den Fingern eindrücken und dann die Airpods einsetzen, bevor er sich wieder ausgedehnt hat. Im Ohr schmiegt sich der Schaumstoff dann perfekt an die Wände des Gehörgangs an.

Das Besondere an den Truegrip Max ist die oben erwähnte Beschichtung: Sie verschließt an der Oberfläche die Poren des Schaumstoffs, damit sich dort kein Schmutz ansammeln kann.

Dadurch lassen sich die Aufsätze auch mit einem Mikrofasertuch, das Comply sogar beilegt, einigermaßen effektiv säubern. Andere Schaumstoffaufsätze soll man aus gesundheitlichen Gründen sicherheitshalber nach wenigen Monaten ersetzen, was mit der Zeit auch ins Geld geht.

Nachteile der Comply Truegrip Max

Die Comply Truegrip Max haben natürlich auch Nachteile: Es liegt in der Natur des Materials, dass es deutlich einfacher reißt und sich dann auch ganze Stücke aus den Aufsätzen lösen können; Silikon ist deutlich flexibler und widerstandsfähiger. Und auch die Beschichtung ist nicht für die Ewigkeit gedacht: Durch Kratzer und ständigen Abrieb kann sie sich punktuell lösen, sodass der poröse Schaumstoff freiligt und sich dort Schmutz ansammeln kann.

Außerdem hatte Comply schon immer Probleme damit, dass sich die Aufsätze nur sehr schwer wieder von den Airpods Pro lösen ließen und der Schaumstoff von der Kunststofffassung darunter abriss.

Während Comply es offensichtlich nicht schafft, das Problem an der Konstruktion selbst zu lösen, legt die Firma schon seit der Airpods-Pro-2-Generation ein kleines Werkzeug bei, das beim Entfernen der Aufsätze am Kunststoff darunter greift und nicht am Schaumstoff.

Wer insgesamt jedoch pfleglich mit seinen Airpods umgeht, muss sich keine großen Sorgen machen, dass etwas davon eintrifft.

Sollten Sie die Comply Truegrip Max kaufen?

Die Comply Truegrip Max kann ich allen Airpods‑Pro‑3‑Besitzern empfehlen, die das Noise Cancelling noch etwas verbessern möchten. Eine klare Empfehlung gilt zudem allen, bei denen die Airpods Pro 3 mit den Original-Silikonaufsätzen regelmäßig aus den Ohren rutschen.

Best Picks Archives - Macwelt 12.03.2026 13:00

Das beste Macbook 2026: Welchen Apple-Laptop soll ich kaufen?

Apple hat im März 2006 sein Laptop-Angebot erweitert. Neben Macbook Air und Macbook Pro buhlt seither auch das günstige Macbook Neo um die Gunst der Kundschaft. Die Kluft zwischen dem Einsteiger-Gerät und der High-End-Variante Macbook Pro mit 16 Zoll und dem Chip M5 Max ist jetzt noch größer geworden als je zuvor.

Wir werfen einen Blick auf die verschiedenen Macbook-Modelle, die Apple aktuell anbietet, und geben Ihnen einen umfassenden Überblick über die Vor- und Nachteile jedes Geräts. Dabei betrachten wir nur die Macbooks, die Apple aktuell anbietet.

Zudem beleuchten wir auch die verschiedenen Komponenten und Funktionen der einzelnen Macbook-Modelle, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können. Erfahren Sie, wie viel Arbeitsspeicher Sie wirklich benötigen, welcher Chip die beste Leistung bietet, welche SSD-Größe ideal ist und welcher Preis für Sie am attraktivsten ist.

Nach der Vorstellung neuer Geräte sind ihre Vorgänger aber noch geraume Zeit im Handel erhältlich, ganz zu schweigen von runderneuerten (refurbished) Macbooks. Diese sind nicht Teil dieser Betrachtung.

1. Macbook Neo – das bunte Macbook für den Einstieg Preis beim Test: 699 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 699,00 € Jetzt ansehen 699,00 € Jetzt ansehen 699,00 € Jetzt ansehen 699,00 € Jetzt ansehen 699,00 € Jetzt ansehen 699,00 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Weitere Angebote Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Apples Neuzugang vom Frühjahr 2026 ist etwas vollkommen Neues für den Mac-Hersteller. Nie war ein Apple-Laptop so günstig, und es konkurriert mit diesem Preis ernsthaft mit dem Chromebook-Markt. Abstriche muss das mit einem iPhone-Chip ausgestattete Macbook Neo dabei freilich machen, es fehlt etwa an Magsafe, Tastaturbeleuchtung, True Tone und einem zweiten schnellen USB-C-Port. Für Einsteiger, Heimanwender oder Studenten, die ein günstiges Macbook suchen, ist das elegante Macbook Neo dennoch eine gute Wahl.

Der aus dem iPhone 16 Pro stammende A18 Pro schlägt sich im Macbook überraschend gut, auch die mäßige Ausstattung mit RAM (nur 8 GB) ist für die meisten Anwender kein echtes Problem. Perfekt ist es für Aufgaben wie Office, Web und Videokonferenzen geeignet, für Gaming, Fotobearbeitung und Videoschnitt gibt es jedoch bessere Macbook-Modelle.

2. Macbook Air M5 13 Zoll (2026) – der bessere Einstieg Preis beim Test: 1.199 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 1.159,00 € Jetzt ansehen 1.179,00 € Jetzt ansehen 1.179,00 € Jetzt ansehen 1.199,00 € Jetzt ansehen 1.199,00 € Jetzt ansehen 1.199,00 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Weitere Angebote Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Das Macbook Air 13 Zoll verfügt dank des M5-Chips über eine für die meisten Alltagsanwendungen vollständig ausreichende Leistung, welche die des Macbook Neo klar übertrifft. Es kommt mit mindestens 512 GB SSD-Speicher, Apple hat gegenüber dem Vorgänger die SSD der Basisversion verdoppelt. Auch der Arbeitsspeicher hat im Vergleich zum Macbook Neo die doppelte Größe, die 16 GB lassen sich gegen einen stattlichen Aufpreis von 250 Euro sogar auf 24 GB aufrüsten. Ähnlich teuer kommen größere SSDs, aber immerhin besteht seit der Generation M5 die Option, auf bis zu 4 TB aufzurüsten, was beinahe professionelle Ansprüche erfüllt. Die SSD ist auch in ihrer kleinsten Version merklich schneller geworden.

Insbesondere beeindruckt der M5-Chip bei der Verarbeitung von KI-Aufgaben, was den neuronalen Beschleunigern auf den GPU‑Kernen zu verdanken ist. Apples neuer N1-Netzwerk-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 ergänzt die Neuerungen. Die Farbpalette ist gegenüber der Vorgängergeneration gleich geblieben: Mitternacht, Polarlicht, Silber und Himmelblau.

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3. Macbook Air M5 15 Zoll (2026) – viel Platz auf dem Bildschirm Preis beim Test: 1.499 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 1.459,00 € Jetzt ansehen 1.459,00 € Jetzt ansehen 1.469,00 € Jetzt ansehen Apple | DE 1.499,00 € Jetzt ansehen 1.499,00 € Jetzt ansehen 1.499,00 € Jetzt ansehen 1.499,00 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Weitere Angebote Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Oder darf es ein wenig mehr sein, was den Bildschirm betrifft?

Was für das 13-Zoll-Modell gilt, ist auch beim 15-Zoll-Air der Fall: Der M5-Chip ist noch einmal schneller als der M4 und glänzt vornehmlich bei der Grafik- und KI-Leistung. Die Farben Himmelblau, Mitternacht, Polarstern und Silber sind einfach atemberaubend.

Anders als die 13-Zoll-Variante, die es auch mit einem 8-Core-GPU-Chip gibt, lässt das Macbook Air M4 15 Zoll hier keine Wahl: Der M5 mit 10-Core-CPU und 10-Core-GPU ist gesetzt. Für 1.499 Euro bekommen Sie aber 16 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher (aufrüstbar auf 24 GB (+ 250 Euro) oder gar 32 GB (+ 500 Euro)) und eine 512 GB fassende SSD, der Aufpreis für 1 TB beträgt 250 Euro, für 2 TB 750 Euro und für 4 TB 1.500 Euro.

In der EU (und dem UK) liefert Apple seine Macbooks mittlerweile ohne Netzteil aus, beim Bestellen im Apple Store kann man einen 35-Watt-Dual-Charger oder das 70-Watt-Netzteil für 65 Euro Aufpreis mitnehmen. Das ist eine versteckte Preiserhöhung, denn ansonsten kostet das Macbook Air M5 in beiden Größen so viel wie der Vorgänger vor einem Jahr – zwischendrin hatte Apple dessen Preis jedoch um 100 Euro gesenkt.

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4. Macbook Pro M5 14 Zoll (2025) – das Beste für den Pro-Einstieg Preis beim Test: 1.799 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 1.499,00 € Jetzt ansehen 1.499,00 € Jetzt ansehen 1.509,00 € Jetzt ansehen 1.592,45 € Jetzt ansehen 1.606,46 € Jetzt ansehen 1.746,95 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Weitere Angebote Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Das Macbook Pro M5 bietet alles, was das M4 auch hat – und noch ein wenig mehr. Und das zu einem erneut um 100 Euro gefallenen Preis: Das Macbook Pro M5 ist in Deutschland für 1.899 Euro in der Basisversion mit 1 TB zu haben. Jedoch fehlt das Netzteil. Wer nicht noch ein ausreichend dimensioniertes daheim herumliegen hat, zahlt bei Apple 65 Euro für den USB-C-Power-Adapter mit 65 Watt und 85 Euro für das 96‑Watt‑Netzteil – schon ist die Ersparnis teilweise aufgebraucht. Charger von Drittanbietern sind jedoch meist deutlich günstiger.

Was die Leistungsdaten des Macbook Pro M5 betrifft, gibt es aber keinen Grund zum Meckern. Insbesondere die der GPU-Kerne beeindruckt, insbesondere, wenn sie mit ihren neuronalen Beschleunigern KI-Aufgaben deutlich zügiger erledigen als selbst der unmittelbare Vorgänger. Apple schaltet mit dem M5 gewissermaßen den KI-Turbo ein.

Anders als in den letzten beiden Jahren bringt Apple nicht gleichzeitig mit dem Basis-Chip M5 die erweiterten Versionen M5 Pro und M5 Max. Diese werden noch bis Frühjahr 2026 auf sich warten lassen und werden eine leicht veränderte Architektur bieten, die unter anderem mehr Flexibilität bei der Konfiguration mit GPU- und CPU-Kernen sowie Arbeitsspeicher gewähren soll.

Wer sollte das Macbook Pro M5 kaufen

Wenn Sie besonderen Wert auf Grafikleistung oder Apple Intelligence legen, sind Sie mit dem Macbook Pro M5 bestens bedient. Der im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Preis ist aber nur bedingt ein Argument, da in der EU kein Ladegerät beiliegt.

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5. Macbook Pro M5 Pro 14 Zoll (2026) – das beste Kompakte für den gehobenen Anspruch Aktuell bester Preis: Shop Preis 2.999,00 € Jetzt ansehen 2.999,00 € Jetzt ansehen Bei Amazon ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Fast ein halbes Jahr hat es gedauert, bis Apple dem M5-Chip die erweiterten Versionen M5 Pro und M5 Max zur Seite stellte. Das Warten hatte aber einen Grund und hat sich gelohnt: Im Macbook Pro M5 Pro kommt zusammen mit dem Macbook Pro M5 Max die neue Fusion-Architektur der Apple-Chips zum ersten Mal zum Einsatz. Diese ist flexibler als bisher und erlaubt es, separate Dies mit CPU und GPU miteinander zu kombinieren. Als Anwender werden Sie zwar direkt keinen Vorteil von der Produktionsmethode haben, dagegen aber von der Leistungssteigerung der neuen Chips, die insbesondere bei der Grafik und der Verarbeitung von KI-Aufgaben deutlich zugelegt haben.

Zudem macht die schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeit der SSD das Macbook Pro M5 Pro zu einem guten Werkzeug für anspruchsvolle Aufgaben. Erfreulicherweise verdoppelt Apple im Basismodell den SSD-Speicher auf 1 TB, einher geht jedoch eine Preiserhöhung. Wobei der UVP des neuen Macbook Pro M5 Pro dem des mit 1 TB ausgestatteten Vorgängers entspricht.

Mit dem Macbook Pro M5 Pro bekommen Sie ein Display mit Mini‑LED-Beleuchtung und der adaptiven Bildwiederholrate bis 120 Hertz namens Pro Motion sowie Tastatur und Trackpad in gewohnter Qualität, was die Arbeit angenehm macht. Sofern Sie also ein relativ kompaktes Macbook haben wollen, das aber möglichst viel Leistung bietet, können Sie zugreifen.

Wer soll das Macbook Pro M5 Pro 14 Zoll kaufen?

Das M5 Pro ist zwar teuer, aber Käufer bekommen viel fürs Geld: mehr Arbeitsspeicher (24 GB statt 16 GB in der Standardausführung), mehr Kerne – ein in jeder Hinsicht leistungsstärkeres Gerät als das Macbook Pro M5.

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6. Macbook Pro M5 Pro 16 Zoll (2026) – das beste Große für den gehobenen Anspruch

Das Macbook Pro 16 Zoll bietet in der Variante mit dem Chip M5 Pro (ein M5 gibt es in der Größe nicht) im Wesentlichen die gleichen technischen Daten (18-Core-CPU, 20-Core-GPU, 24 GB Arbeitsspeicher) wie das 14-Zoll-Modell und kostet 2.999 Euro. Auch hier ist der Preis gegenüber dem Vorgänger scheinbar leicht gestiegen, bleibt aber im Vergleich zum auf 1 TB aufgerüsteten M5 Pro gleich.

Der Arbeitsspeicher lässt sich nun auf bis zu 64 GB erweitern (plus 750 Euro), beim Vorgänger war man aus unerfindlichen Gründen auf 24 GB festgelegt. Apple hatte im Januar den Konfigurations- und Bestellvorgang des Apple Stores geändert.

Die SSD lässt sich bei der Bestellung gegen eine mit 4 TB austauschen, das kostet aber 1.250 Euro mehr als die Grundkonfiguration, die 2-TB-SSD ist für 500 Euro Aufpreis zu bekommen.

Wer soll das Macbook Pro M5 Pro 16 Zoll kaufen?

Leistung für gehobene Ansprüche und einen großen Laptop-Bildschirm bekommen Käufer mit dem Macbook Pro M5 Pro 16 Zoll: Ausreichend Arbeitsspeicher und eine große Menge an Kernen garantieren Freude bei der Arbeit.

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7. Macbook Pro M5 Max 14 Zoll (2026) – das beste Kompakte für höchste Ansprüche

Zurück zur Größe von 14 Zoll: Was ist, wenn Sie ein noch leistungsstärkeres Macbook Pro haben möchten? Der Chip M5 Max bietet Ihnen genau das – und noch viel mehr. Der Preisunterschied zwischen dem M5 Pro und dem M5 Max ist jedoch beträchtlich: Im Standardmodell liegt der Aufpreis bei 1.500 Euro, wählt man beim Pro den Chip mit 18 CPU-Kernen. Doch dieser Unterschied reduziert sich erheblich, wenn man die bessere Grundausstattung des M5 Max berücksichtigt – 2 TB SSD statt 1 TB und 36 GB Arbeitsspeicher statt 24 GB. Der Aufpreis für die 2-TB-SSD beträgt beim M5 Po satte 500 Euro, und das Upgrade auf 36 GB Arbeitsspeicher ist beim M5 Pro überhaupt nicht möglich. Bei diesem gibt es 48 GB, die ebenso 500 Euro Aufpreis kosten.

Wenn Sie besonders viel Arbeitsspeicher benötigen, ist der M5 Max die richtige Wahl. Aber nur, wenn Sie sich auch für die Version mit 18-Core-CPU und 40-Core-GPU entscheiden, für die Sie 375 Euro mehr zahlen müssen als für die Version mit 32-GPU-Kernen.

Wer soll das Macbook Pro M5 Max 14 Zoll kaufen?

Top-Leistung in kompakter Form für höchste Ansprüche. Man muss sich das M5 Max aber auch leisten und seine Fähigkeiten voll ausreizen können.

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8. Macbook Pro M5 Max 16 Zoll (2026) – das beste Große für höchste Ansprüche Preis beim Test: 4.199 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 4.849,00 € Jetzt ansehen 4.999,00 € Jetzt ansehen 4.999,00 € Jetzt ansehen 4.999,00 € Jetzt ansehen 4.999,00 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Weitere Angebote Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Das Macbook Pro M5 Max ist eine lohnende Anschaffung, insbesondere wenn Sie auf lokale Ausführung moderner LL-Modelle setzen. Eine Server-Version des Open-Source-Modells von OpenAI läuft auf der Maschine ohne Probleme, lediglich die Lüfter drehen für eine kurze Zeit höher. Als Nutzer bemerkt man nicht, dass der Prozessor und dessen Grafikeinheiten im Hintergrund schwere Lasten stemmen. Wenn Sie beruflich mit KI arbeiten, ist der Aufpreis von 1.500 Euro für den Max-Prozessor gegenüber dem M5 Pro eine Überlegung wert.

Maximal können Sie für das Macbook Pro 16 Zoll M5 Max bei Apple 8.679 Euro ausgeben. Dafür bekommen Sie das Display mit Nanotextur, 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und 8 TB SSD. Nicht dabei sind die beiden Profi-Programme Final Cut Pro und Logic Pro, die Apple beim Kauf in der Einmallizenz anbietet, obwohl es sie seit Januar im Apple Creator Studio im Abo für 13 Euro im Monat gibt. Nicht dabei, wie es mittlerweile in der EU und im UK bei jedem Macbook der Fall ist: ein Netzteil. Nach der Konfiguration bietet Apple eines mit 140 Watt Leistung noch für 119 Euro extra an, es gibt aber bessere Angebote in dieser Leistungsklasse. Eine externe Tastatur oder bis zu drei externe Monitore müssen Sie freilich auch woanders dazukaufen.

Wer soll das Macbook Pro M5 Max 16 Zoll kaufen?

Das Top-Modell erfüllt die allerhöchsten Ansprüche, die man an ein Mac-Laptop stellen kann. Um den hohen Preis zu rechtfertigen, muss man das Macbook Pro M5 Max aber auch auslasten können.

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Best Picks Archives - Macwelt 11.03.2026 13:00

Goldbären für die Steckdose: Die besten Haribo-Netzteile für iPhone, iPad und Mac

Gummibärchen kennt jede und jeder. Andere Produkte aus dem Universum, abseits der Süßigkeiten, gibt es viele: Seit Kurzem verkauft Haribo auch Netzteile und anderes elektronisches Zubehör. Richtig gelesen: Hans Riegel aus Bonn hat sich mit dem asiatischen Hersteller DCHK – ausgeschrieben HK DC Global – zusammengetan und bringt eine ganze Palette an Ladegeräten mit offiziellem Goldbären-Branding auf den Markt.

Die Produkte gibt es exklusiv bei Amazon, und das Sortiment ist inzwischen bemerkenswert breit: von kleinen 20-Watt-Steckernetzteilen für den Nachttisch über pfiffige Reiseladegeräte mit einziehbarem Kabel bis hin zu einem 240-Watt-Tischmonster mit sechs Ports und LED-Display.

Ich habe mir mehrere Modelle bestellt und ausprobiert – und muss zugeben: Ich war skeptisch, bin aber ziemlich positiv überrascht.

Wer steckt dahinter?

Haribo macht die Netzteile natürlich nicht selbst. Das wäre ungefähr so, als würde Capri-Sonne anfangen, Akkuschrauber herzustellen. Was tatsächlich passiert ist: Haribo hat dem Elektronikhersteller DCHK eine Lizenz für sein Branding erteilt. Das Goldbären-Design, der Haribo-Schriftzug, die knalligen Farben Rot und Blau – das alles stammt von Haribo, die Technik dahinter kommt von DCHK.

Das Modell ist in der Branche nicht unüblich, aber die Kombination ist ungewöhnlich genug, um aufzufallen. Und genau das ist offenbar der Punkt: Die Lader sehen einfach anders aus als die üblichen schwarzen oder weißen Einheitsklötze von Anker, Ugreen und Co. Ob das reicht, um ein Netzteil zu kaufen, das man sonst ignorieren würde? Bei mir: ja, tatsächlich.

Das 30-Watt-Modell mit einziehbarem Kabel – der perfekte Reisebegleiter Haribo 30 Watt USB-C-Ladegerät mit einziehbarem Ladekabel Aktuell bester Preis: Shop Preis 13,29 € Jetzt ansehen 19,99 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Fangen wir mit dem Modell an, das ich am meisten benutze. Das 30-Watt-Ladegerät mit integriertem, ausziehbarem USB-C-Kabel ist für Reisen schlicht praktisch. Das Kabel – rund 70 Zentimeter lang – lässt sich mit einem Finger herausziehen und rastet nach dem Laden wieder sauber im Gehäuse ein. Kein loses Kabel in der Tasche, kein Kabelsalat im Koffer. GaN-Technologie sorgt dafür, dass das Gehäuse trotz 30 Watt handlich und verhältnismäßig kühl bleibt.

Für aktuelle iPhones, iPads oder Android-Smartphones ist das mehr als genug. Macbook-Nutzer werden das Gerät eher als schnelles Notfall-Ladegerät einsetzen wollen statt als primäre Stromversorgung – dafür ist die Leistung etwas zu gering. Bei meinem Anwendungsfall reicht das kompakte Netzteil aber tatsächlich gut für ein aktuelles Macbook Air.

Auch als Reise-Netzteil für den Urlaub, das Handgepäck oder die Schublade am Nachttisch ist es ideal. Die Käuferbewertungen sind mit 4,6 von 5 Sternen entsprechend gut, besonders gelobt wird, dass das Gerät trotz kompakter Bauweise nicht warm wird.

Haribo 30 Watt USB-C-Ladegerät mit einziehbarem Ladekabel bei Amazon

Das 65-Watt-Modell mit einziehbarem Kabel – der große Bruder Haribo USB-C-Ladegerät 65 Watt mit 85 Zentimeter einziehbarem Ladekabel Aktuell bester Preis: Shop Preis 22,94 € Jetzt ansehen 26,99 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Wer mehr Leistung möchte, ohne auf den Kabel-Trick verzichten zu müssen, greift zum 65-Watt-Modell. Das ist im Prinzip die aufgemotzte Version des 30-Watt-Geräts: Das integrierte USB-C-Kabel ist hier sogar 85 Zentimeter lang, dazu kommen noch ein zweiter USB-C-Port und ein USB-A-Anschluss, mit denen sich gleichzeitig zwei weitere Geräte laden lassen.

65 Watt reichen für ein Macbook Air dann locker, und auch das Macbook Pro 14 Zoll lädt damit – wenn auch langsamer als mit dem Original-Netzteil. Die Leistungsverteilung auf mehrere Ports ist gut gelöst: Wer alle drei Anschlüsse gleichzeitig nutzt, bekommt 45 Watt über USB-C1, 15 Watt über USB-C2 und 12 Watt über USB-A. Für den Alltag mit iPhone, AirPods und iPad gleichzeitig ist das mehr als ausreichend. Die Verarbeitungsqualität wird in Nutzerbewertungen regelmäßig gelobt – für den Preis sei es erstaunlich kompakt und zuverlässig. Dem kann ich mich anschließen.

Haribo USB-C-Ladegerät 65 Watt mit 85 Zentimeter einziehbarem Ladekabel bei Amazon

Das 65-Watt-Modell mit Schutzkontaktstecker – für den festen Platz Haribo USB-C-Ladegerät mit 65 Watt und 3-Port Aktuell bester Preis: Shop Preis 14,44 € Jetzt ansehen 19,99 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Wer das Ladegerät dauerhaft am Schreibtisch oder Nachttisch lässt, statt es ständig mitzuschleppen, möchte vielleicht lieber ein Modell mit Erdungsstecker. Haribo hat auch das im Angebot: ein 65-Watt-Gerät mit Schutzkontaktstecker, zwei USB-C-Ports und USB-A. Unterstützt werden PD 3.0 sowie PPS – was bedeutet, dass PPS-kompatible Samsung-Smartphones (Galaxy S24, S25) und Google-Pixel-Geräte hier mit vollem Ladetempo versorgt werden können.

In Nutzerbewertungen liest man, selbst das Macbook Pro lade problemlos und schnell; mehrere Käufer sehen die Qualität auf Augenhöhe mit deutlich teureren Marken. Ein kleiner Wermutstropfen: Einzelne Nutzer berichten, das Gerät werde unter Last spürbar warm. Das ist bei GaN-Netzteilen dieser Leistungsklasse nicht unüblich – bei Zimmertemperatur blieb es bei mir aber immer im grünen Bereich.

Haribo 65-Watt-Netzteil mit 3 Anschlüssen bei Amazon

Das 100-Watt-Modell mit Display – das Kraftpaket Haribo 100-Watt-Reiseadapter USB-C-Ladegerät Aktuell bester Preis: Shop Preis 33,99 € Jetzt ansehen 39,99 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Das Modell, das in unabhängigen Tests am besten abschnitt, ist das 100-Watt-Gerät mit vier Ports und integrierter Wattanzeige. Drei USB-C-Ports (je bis zu 100 Watt einzeln) und ein USB-A-Port (bis 30 Watt) ermöglichen es, ein Macbook Pro und drei weitere Geräte gleichzeitig aufzuladen. Das kleine LED-Display zeigt in Echtzeit die aktuelle Ausgangsleistung – praktisch, wenn man wissen will, ob der Laptop gerade mit 65 oder doch nur mit 30 Watt lädt.

Bei einem ausführlichen Belastungstest über sechs Stunden lieferte das Gerät konstant 100 Watt ohne Auffälligkeiten. Die Effizienz lag bei Volllast bei über 90 Prozent – das ist ein gutes Ergebnis und erklärt, warum das Gehäuse auch bei hoher Last nicht unangenehm warm wird. Für rund 30 bis 40 Euro bekommt man hier ein Netzteil, das technisch wirklich keine Wünsche offen lässt.

Wer den Vergleich sucht: Das Anker GaN Prime 100 Watt haben wir bei Macwelt ausführlich getestet – dort zahlt man für ähnliche Specs deutlich mehr. Erhältlich auch als Reiseadapter-Version mit austauschbaren Steckern für EU, UK, US und Australien – ideal für alle, die viel international unterwegs sind.

Haribo 100-Watt-Reiseadapter USB-C-Ladegerät bei Amazon

Das 3-in-1-Ladegerät für Apple-Watch-Nutzer Haribo 3-in-1-Ladegerät für Apple Watch 3 mit 20 Watt

Für Apple-Nutzer gibt es eine besonders clevere Variante: ein kompaktes Steckernetzteil, das direkt einen magnetischen Ladepuck für die Apple Watch integriert. Einfach Watch auf das Gerät legen, iPhone per USB-C anschließen – fertig. Kein separates Watch-Kabel einpacken, kein zweites Netzteil suchen. Die Apple Watch lädt magnetisch mit bis zu 2 Watt, der USB-C-Port liefert bis zu 20 Watt für iPhone oder Airpods, ein USB-A-Port ist ebenfalls dabei.

Klingt erst einmal unspektakulär, aber wer regelmäßig mit der Apple Watch reist, weiß: Das separate Watch-Ladekabel ist das erste, was man beim Packen vergisst, und das, was man dann im Hotel am meisten vermisst.

Das hier löst das Problem elegant, im eigenen Test aber ein wenig “fummelig”. Ich selbst greife lieber immer noch zu einem eigenen Ladepuck für die Apple Watch – den hat Haribo aber auch im Angebot.

Haribo 3-in-1-Ladegerät für Apple Watch 3 mit 20 Watt

Das 240-Watt-Schreibtischmonster für echte Power-User Haribo 240 Watt USB-C-Ladegerät Aktuell bester Preis: Shop Preis 59,49 € Jetzt ansehen 69,99 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Und dann gibt es noch das Gerät, das einen auf dem Schreibtisch unweigerlich zu Erklärungen zwingt, wenn jemand es sieht: das 240-Watt-Tischladegerät mit sechs Ports und LED-Display. Der stärkste USB-C-Port liefert bis zu 140 Watt und versorgt damit auch Gaming-Laptops und Workstations problemlos. Insgesamt lassen sich sechs Geräte gleichzeitig anschließen; das Display zeigt dabei die aktuelle Gesamtleistung an.

Das ist natürlich ein Nischenprodukt – wer an einem normalen Schreibtisch sitzt und iPhone, iPad und Macbook auflädt, braucht keine 240 Watt. Aber für Power-User, die mehrere Laptops, ein iPad, Kopfhörer und vielleicht noch ein Steam Deck gleichzeitig versorgen wollen: hier ist das Ding. Und zugegeben – ein 240-Watt-Ladegerät mit Gummibärchen-Aufdruck hat schon einen gewissen Unterhaltungswert.

Haribo 240 Watt USB-C-Ladegerät bei Amazon

Lohnt sich der Kauf?

Die ehrliche Antwort: ja, für die meisten Modelle. DCHK und Haribo liefern Geräte ab, die technisch solide bis richtig gut sind – und das zu Preisen, bei denen man bei der Konkurrenz für ähnliche Specs meist mehr zahlen würde. Die GaN-Technologie hält, was sie verspricht: Die Geräte bleiben kompakt, bleiben kühl, und die Schutzschaltungen gegen Überspannung und Kurzschluss sind vorhanden.

Das Haribo-Design ist dabei mehr als eine Verpackungsidee. Es macht die Netzteile zu Geräten, die man nicht mehr im Kabelchaos verliert – und die auch als Geschenk funktionieren, für Technik-Fans mit Sinn für Humor genauso wie für Haribo-Liebhaber. Die Powerbank im Gummibärchen-Design soll übrigens auch bald kommen (beziehungsweise dann wirklich auch in der Breite erhältlich sein) – auf die bin ich gespannt. Selbst Kopfhörer sind in Planung.

Das vollständige Sortiment findet ihr im offiziellen Haribo x DCHK Store bei Amazon

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Best Picks Archives - Macwelt 11.03.2026 10:30

iPad Air M4 im Test: Neuer Chip, altes Bild, bekannte Fragen

Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • M4-Chip mit 12 GB RAM – deutlich zukunftssicherer als der Vorgänger
  • Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 via N1-Chip – endlich auf aktuellem Stand
  • Preis gegenüber M3 leicht gesunken (50 € bzw. 100 € je nach Größe)
Kontra
  • Weiterhin 60-Hz-LCD – 2026 in dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemäß
  • 128 GB Basisspeicher für 649 Euro ist zu wenig
Fazit

Das iPad Air M4 ist das richtige Tablet für die meisten – solange man nicht vom M3 kommt. Wer älter als M2 ist oder neu einsteigt, greift bedenkenlos zu.

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649 Euro

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Es gibt Updates, die man sofort erkennt. Und dann gibt es das iPad Air M4. Apple hat das Gerät zusammen mit dem iPhone 17e am 2. März 2026 per Pressemitteilung angekündigt – ohne Event, ohne große Bühne, ohne neue Farben.

Kein Wunder: Es gibt schlicht nichts Neues zu zeigen. Das iPad Air sieht exakt so aus wie das Modell vom vergangenen Jahr. Selbst Apple hat auf seiner eigenen Website zunächst dasselbe Produktbild verwendet wie für den M3-Vorgänger. Das sagt viel über den Charakter dieses Updates.

Und doch wäre es falsch, das iPad Air M4 deshalb abzuschreiben. Nach einigen Testtagen mit dem 11-Zoll-Modell bin ich überzeugt: Es ist ein sehr gutes Tablet – aber ob man es kaufen sollte, hängt stark davon ab, womit man gerade unterwegs ist.

Design: Unverändert – und das ist keine Schwäche

Das iPad Air M4 misst in der 11-Zoll-Variante 247,6 × 178,5 × 6,1 Millimeter und wiegt 464 Gramm (Wi-Fi) beziehungsweise 465 Gramm (Cellular). Wer das M3-Modell kennt, hält dasselbe Gerät in der Hand. Gleiches Aluminiumgehäuse, gleiche Rundungen, gleiche vier Farben: Space Grau, Blau, Violett und Polarstern. Wer von außen ein M4 von einem M3 unterscheiden möchte, wird scheitern – selbst Apple-Mitarbeitende würden einen Moment brauchen.

Das klingt nach Kritik, ist es aber nur bedingt. Das Design des iPad Air ist seit Jahren stimmig. Die Kombination aus dünnem Profil, mattem Aluminiumgehäuse und überschaubarem Gewicht macht das Gerät zu einem der angenehmsten Tablets, die man täglich mit sich tragen kann. 464 Gramm in der Handtasche oder im Rucksack – das fällt nicht auf. Der 13-Zöller bringt 616 Gramm (Wi-Fi) beziehungsweise 617 Gramm (Cellular) auf die Waage und ist spürbar wuchtiger, bleibt aber im Vergleich zu Windows-Tablets seiner Größe immer noch ein Leichtgewicht.

Was weiterhin auffällt – und was in dieser Preisklasse 2026 zunehmend seltsam wirkt: Das iPad Air setzt auf Touch ID im Ein/Aus-Schalter statt auf Face-ID. Das Entsperren per Fingerabdruck funktioniert zuverlässig und schnell, aber wer ein iPhone seit dem iPhone X oder ein iPad Pro gewohnt ist, wird den kurzen Moment des Umorientierens kennen. Kein Showstopper, aber ein merklicher Hinweis darauf, wo Apple die Trennlinie zwischen Air und Pro zieht.

Display: Die eine Stelle, an der Apple seit Jahren bremst

Das Liquid-Retina-Display des iPad Air M4 ist gut. Es ist scharf, farbtreu, vollständig laminiert, hat eine gute Antireflexbeschichtung und stellt True Tone bereit. Das 11-Zoll-Panel löst mit 2360 × 1640 Pixeln auf und erreicht bis zu 500 Nits Helligkeit, beim 13-Zöller sind es 600 Nits bei 2732 × 2048 Pixeln. In der Praxis bedeutet das: hervorragende Darstellung im Innenraum, im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung kommt man an die Grenzen. Das iPad Pro löst dieses Problem mit deutlich höherer Spitzenhelligkeit – beim Air muss man das Display gelegentlich gegen Reflexionen abschirmen.

Was seit Jahren nervt und auch im M4-Modell nicht behoben wurde: Das iPad Air behält ein 60-Hertz-Display. In einem Jahr, in dem selbst das Standard-iPhone 17 die adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz namens Pro Motion mitbringt, wirkt das beim Tablet für 649 Euro nicht mehr zeitgemäß. Das Scrollen durch Webseiten, das Wischen durch Fotos, schnelle Animationen – all das fühlt sich merklich weicher auf einem iPad Pro mit Pro-Motion-Display an. Im Alltag gewöhnt man sich daran, beim direkten Vergleich ist der Unterschied deutlich.

Das andere Display-Thema: kein OLED. Das iPad Pro bietet seit 2024 ein Tandem-OLED-Panel mit tiefen Schwarzwerten und außergewöhnlichem Kontrast, während das iPad Air ein LCD-Gerät geblieben ist. Für Videoediting, Grafikarbeit und alles, was von hohem Kontrast und scharfen Schwarzwerten profitiert, ist das iPad Pro das bessere Werkzeug. Für alle anderen – also die große Mehrheit der Nutzer – ist das LCD-Display des Air gut genug. Gut genug, aber eben nicht das Beste.

Mahmoud Itani / Foundry

M4-Chip und Performance: Zu viel Chip für die meisten Aufgaben

Unter der Haube steckt im iPad Air M4 eine abgespeckte Version des M4-Chips: 8 CPU-Kerne, 9 GPU-Kerne, 16-Kerne-Neural-Engine. Zum Vergleich: Der M4 im Macbook Pro kam mit 10 CPU- und 10 GPU-Kernen – Apple nutzt hier, wie üblich bei Air und einfachen iPad-Modellen, Chips, die im Binning-Prozess nicht die volle Konfiguration erreicht haben. Das klingt nach Sparmaßnahme, macht in der Praxis aber keinen spürbaren Unterschied.

Die Leistung dieses Chips ist schlicht obszön für ein Tablet dieser Klasse. Apps öffnen augenblicklich, Multitasking in Stage Manager läuft butterweich, Videoschnitt in Final Cut for iPad übersetzt Clips in Echtzeit, und selbst grafikintensive Spiele wie Resident Evil Village, Civilization oder Assassin’s Creed laufen ohne Ruckler oder Temperaturprobleme.

Der M4-Chip im iPad Air ist in etwa so leistungsfähig wie der M4 in Apples Laptops vom letzten Jahr – was bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit der Nutzer in den nächsten Jahren nie an die Leistungsgrenze dieses Geräts stoßen wird.

Die entscheidende Neuerung ist allerdings der Arbeitsspeicher: Statt 8 GB bringt das M4-Modell 12 GB RAM mit – ein Plus von 50 Prozent. In der Praxis hat das konkreten Einfluss auf Multitasking: Mehr Apps bleiben im Hintergrund aktiv, ohne neu zu laden. Wer Stage Manager auf einem externen Monitor nutzt oder in Procreate mit riesigen Leinwänden arbeitet, wird den Unterschied bemerken.

Für alle anderen – also Browser, Mail, Spotify, Netflix, gelegentlich Keynote – ist der Unterschied zwischen 8 und 12 GB RAM im Alltag nicht spürbar. Apple hat ihn trotzdem verbaut, und das ist gut: Es macht das Gerät zukunftssicherer für Apple Intelligence und kommende iPadOS-Features, die zunehmend mehr lokalen Speicher beanspruchen.

In Benchmarks liegt das iPad Air M4 rund 17 Prozent über dem M3-Vorgänger in der Einzelkernleistung und etwa 8 Prozent schneller im Mehrkernbetrieb. Das deckt sich mit dem, was ich im Alltag beobachtet habe: Der Unterschied zum M3 ist messbar, aber selten spürbar. Für jemanden, der von einem iPad Air M1 oder M2 umsteigt, ist es jedoch ein deutlicher Sprung.

Konnektivität: Der unsichtbare Upgrade

Eine der weniger besprochenen Verbesserungen ist die Konnektivität. Das iPad Air M4 ist das erste Air-Modell mit Apples N1-Chip für drahtlose Verbindungen. Was das bedeutet: Statt Wi-Fi 6E unterstützt das neue Modell Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Wi-Fi 7 bietet in kompatiblen Netzwerken deutlich höhere theoretische Bandbreiten, niedrigere Latenz und besseres Verhalten in dicht besiedelten Netzwerkumgebungen. Wer einen Wi-Fi-7-Router zu Hause hat, wird schnellere Dateiübertragungen und stabilere Verbindungen erleben. Wer noch Wi-Fi 6 oder älter nutzt, wird den Unterschied nicht bemerken.

Dazu kommt in den Cellular-Modellen das neue C1X-Modem – Apples hauseigene Entwicklung, die bereits in der aktuellen iPhone-Generation steckt. Der unter anderem in München entwickelte Chip verspricht effizienteren Energieverbrauch und bessere Verbindungsstabilität. Wer sein iPad unterwegs mit einer eigenen SIM nutzt, bekommt hier ein spürbares Upgrade gegenüber dem M3-Vorgänger. Der Aufpreis fürs Cellular-Modell liegt bei 170 Euro – macht 819 Euro für den 11-Zöller.

Airdrop und persönlicher Hotspot sollen laut Apple durch den N1-Chip zuverlässiger werden. In meinen Tests war der Hotspot stabil und schnell – ob das am N1 oder schlicht an einem sauberen iPadOS-Stand liegt, ist schwer zu isolieren. Für die meisten Nutzer ist das ohnehin irrelevant: Es funktioniert, und das ist genug.

Kamera, Apple Pencil und Zubehör

Die Kameras haben sich nicht verändert. Das iPad Air M4 hat hinten eine 12-MP-Weitwinkelkamera für 4K-Video und vorn eine 12-MP-Kamera im Querformat mit Center Stage. Diese Konstellation ist seit dem M2-Modell identisch. Das ist kein Drama: Mit iPads fotografiert man eher nicht, und für Videokonferenzen ist Center Stage nach wie vor eine der nützlichsten Kamerafunktionen überhaupt – die Kamera folgt einem, wenn man sich bewegt, ohne dass man wie angewurzelt sitzen muss.

Der Apple Pencil Pro und das Magic Keyboard sind nach wie vor die wichtigsten Zubehörteile für das iPad Air, und beide sind kompatibel. Der Pencil Pro mit Drucksensitivität, Neigungserkennung und der praktischen Squeeze-Funktion ist nach wie vor das beste Tablet-Eingabegerät auf dem Markt.

Das Magic Keyboard verwandelt das iPad Air in ein vollwertiges Laptop-Ersatzgerät – allerdings zu einem Preis, den man nicht unterschätzen sollte. Das Magic Keyboard für das 11-Zoll-iPad Air kostet 329 Euro, das für den 13-Zöller 349 Euro. Wer also 11-Zoll-iPad Air, Magic Keyboard und Apple Pencil Pro zusammenkauft, landet schnell bei über 1.100 Euro – ein Preis, bei dem sich die Frage nach dem iPad Pro (oder einem Mac …) nicht mehr ganz von selbst erübrigt.

Mahmoud Itani / Foundry

Preis und Einordnung: Das Speicher-Problem

Ab 649 Euro für die 11-Zoll-Version mit 128 GB, ab 849 Euro für den 13-Zöller mit 128 GB – der Preis ist gegenüber dem ursprünglichen des M3-Modells sogar leicht gesunken, um 50 Euro beim 11-Zöller und 100 Euro beim 13-Zöller. Diese Preissenkung hatte Apple jedoch schon im Oktober 2025 dem Vorgängermodell angedeihen lassen.

Das ist eine gute Nachricht. Weniger gut: 128 GB Basisspeicher für ein Tablet dieser Preisklasse sind im Jahr 2026 zu wenig. Das lässt sich schwer schönreden. Selbst das iPhone 17e – das 699-Euro-Einsteiger-iPhone – startet inzwischen mit 256 GB. Wer iPadOS-Updates, Apps, Fotos, Offline-Medien und Projektdateien auf dem iPad hat, wird mit 128 GB früher als gedacht an Grenzen stoßen. Der Prozessor reicht, wie oben dargestellt, für moderne Spiele – der Speicherplatz aber schnell nicht mehr. Die 256-GB-Variante kostet 130 Euro Aufpreis und ist für die meisten Nutzer die deutlich sinnvollere Wahl – dann landet man beim 11-Zöller bereits bei 779 Euro.

Gegenüber dem iPad Pro ist das Air nach wie vor klar günstiger: Das iPad Pro 11 Zoll (M5) startet bei 1.099 Euro und bietet dafür OLED, Pro Motion, Face-ID und mehr. Für den produktiven Einsatz – Illustration, Videoediting, komplexes Multitasking – ist das Pro das bessere Gerät. Für alles andere ist das Air die vernünftigere Wahl. Und das trifft auf den Großteil der Menschen zu, die ein Tablet kaufen: Streaming, Browsen, gelegentlich Texte schreiben, gelegentlich zeichnen. Für all das ist das iPad Air M4 mehr als ausreichend.

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Was das M4-Update konkret für Kaufentscheidungen bedeutet: Wer ein iPad Air M3 hat, braucht nicht zu wechseln – der Unterschied ist zu gering, um ihn im Alltag zu rechtfertigen. Wer ein iPad Air M1 oder M2 besitzt oder von einem älteren iPad Pro aus der Zeit vor 2022 kommt, bekommt einen spürbaren Schritt nach vorn. Und wer gerade neu in die iPad-Welt einsteigt oder nach einem Zweitgerät sucht, erhält hier das rundeste Gesamtpaket unterhalb des Pros.

Fazit: Das richtige iPad für die meisten – mit einer langen Wunschliste

Das iPad Air M4 ist ein ausgezeichnetes Tablet mit einem sehr realen Problem: Es ist so ähnlich wie sein Vorgänger, dass es für bestehende Nutzer keinen Kaufanreiz gibt. Apple hat das selbst durch die fehlende Überarbeitung der Marketingmaterialien eingestanden, ob gewollt oder nicht.

Für alle anderen ist es das, was das iPad Air seit Jahren ist: das richtige Gerät für die überwiegende Mehrheit der Tablet-Nutzerinnen und -Nutzer. Schnell, leicht, vielseitig, mit hervorragendem Ökosystem und langer Software-Unterstützung. Jedoch darf man hier auch keine zu harsche Kritik anbringen – blicken wir auf komplett andere Produktreihen bei Apple, wünschen wir uns oft jährliche Aktualisierungen auf moderne, zeitgemäße Hardware – damit neue Kunden auch die aktuelle Hardware erhalten – und Apple liefert genau dies hier ab.

Die Kritikpunkte sind real und nicht zu ignorieren. Ein 60-Hertz-LD-Display für 649 Euro ist in der aktuellen Tablet-Landschaft eher mau. 128 GB Basisspeicher gehören ebenfalls auf die Liste der Dinge, die Apple beim nächsten Update beheben sollte. Und kein Face-ID ist 2026 eine Entscheidung, die erklärt werden muss.

Wer aber weiß, was er bekommt – ein extrem schnelles, schlankes, langlebiges Tablet mit dem besten Stift und Tastatur-Zubehör auf dem Markt – trifft mit dem iPad Air M4 keine schlechte Wahl. Im Gegenteil. Nur für M3-Nutzer gilt: Bleibt ruhig, wo ihr seid.

Das iPad Air M4 eignet sich für: Nutzer älterer iPads (M1/M2 Air, iPad Pro bis 2022), Einsteiger ins iPad-Ökosystem, Schüler und Studierende, alle, die ein schnelles Allround-Tablet wollen, ohne für das Pro zu zahlen. Weniger geeignet für: Profis im Bereich Illustration und Videoediting, die auf OLED-Kontrast und ProMotion angewiesen sind – und für M3-Air-Besitzer, die schlicht keinen Upgradegrund haben.

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Best Picks Archives - Macwelt 10.03.2026 15:50

iPhone 17e im Test: Ist “besser” denn wirklich “gut genug”?

Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Endlich Magsafe – öffnet das gesamte magnetische Zubehör-Ökosystem
  • A19-Chip und 256 GB Speicher zum gleichen Preis wie der Vorgänger
  • Kompaktes, solides Design mit verbessertem Ceramic Shield 2
Kontra
  • Weiterhin Notch statt Dynamic Island – als einziges Modell der 17er-Reihe
  • Kein Pro Motion: 60 Hz im Jahr 2026 spürbar hinter der Konkurrenz
Fazit

Das iPhone 17e ist das Gerät, das das 16e von Anfang an hätte sein sollen. Wessen Budget für das iPhone 17 ausreicht, sollte dieses nehmen – alle anderen kaufen mit dem 17e ein sehr solides iPhone, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

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Preis beim Test

699 Euro

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Mit dem iPhone 16e hatte Apple vor einem Jahr ein Gerät auf den Markt gebracht, bei dem man sich mit einer Kaufempfehlung schwer tat – nicht, weil es schlecht gewesen wäre, sondern weil es sich wie ein halbes Versprechen anfühlte. Kein Magsafe, ein altbackenes Design mit Notch, wenig Speicher und dann der Preis.

Das iPhone 17e tritt an, um diese Baustellen zu schließen. Mit dem A19-Chip, endlich Magsafe, doppeltem Basisspeicher (256 GB) und neuen Farben kostet es ab 699 Euro – exakt der gleiche Preis wie beim Vorgänger. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Die Frage, die sich nach einigen Testtagen stellt, ist eine andere: Kauft man sich für 200 Euro mehr nicht besser gleich das iPhone 17? Oder Alternativen?

Design: Vertraut ist nicht verkehrt

Wer das iPhone 16e kennt, den überrascht das 17e nicht, denn es ist im Grunde das gleiche Gerät. Die Maße sind nahezu identisch – 146,7 × 71,5 × 7,8 Millimeter –, das Aluminiumgehäuse fühlt sich genauso solide an, die abgerundeten Kanten liegen genauso gut in der Hand. Das ist keine Kritik. Das iPhone 16e war kein hässliches Gerät, und das 17e ist es erst recht nicht. Für Menschen, die von einem iPhone 12 oder 13 umsteigen, wirkt es sogar erfrischend modern.

Neu ist die Farboption Hellrosa – ein zartes, fast pastelliges Rosa, das deutlich dezenter ausfällt, als man vielleicht erwartet. Wer sich etwas Farbe im Alltag wünscht, ohne einen knalligen Auftritt zu riskieren, wird damit glücklich. Schwarz und Weiß bleiben als klassische Optionen erhalten. Das Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite bringt laut Apple eine dreifach bessere Kratzresistenz gegenüber dem Vorgänger mit sich – im Alltag ist das schwer zu verifizieren, aber die theoretische Langlebigkeit spricht für sich.

Das Rosa des iPhone 17e (ganz rechts) ist recht zart

Apple

Was bleibt und was viele enttäuschen wird: die Notch. Während das gesamte restliche iPhone-17-Lineup auf die Dynamic Island setzt, hält das 17e an der altbekannten Aussparung fest. Das ist 2026 tatsächlich ein visueller Anachronismus, und Apple weiß das. Man hat es dennoch bewusst so entschieden – vermutlich aus Kostengründen. Stört es im Alltag? Eigentlich kaum, man gewöhnt sich daran. Aber es ist ein deutliches Signal dafür, wo dieses Gerät in der Produkthierarchie steht.

Display: Das 60-Hertz-Problem

Das 6,1-Zoll-Super-Retina-XDR-OLED-Panel des 17e ist ein gutes Display. Farben sind satt, Schwarzwerte tief, Blickwinkel ausgezeichnet. Für Streaming, Fotos, Navigation – alles bestens. Bis man das Gerät neben ein iPhone 17 hält, das mit 120-Hz-Pro-Motion-Display ausgestattet ist. Dann ist der Unterschied beim Scrollen und in Animationen deutlich spürbar – aber selbst das sieht nicht jeder Anwender.

Dabei ist die Bildwiederholrate von 60 Hertz kein Rückschritt – es ist die Basis, die Apple seit Jahren im unteren Segment hält. Wer von einem älteren iPhone kommt, wird den Unterschied nicht vermissen, weil er ihn nie kannte. Wer aber zwischen 17e und iPhone 17 abwägt und beide kurz in den Händen hält, wird sich die Frage stellen, ob ihm die flüssigere Darstellung den Aufpreis wert ist. Die Antwort hängt stark vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Als reines Alltagsgerät für Messaging, Fotos und Videoschauen stört das Display kein bisschen. Für intensives Mobile Gaming kann es auffallen.

Die Helligkeit liegt nominal bei 800 Nits bzw. im HDR-Modus bei 1.200 Nits, bei direkter Sonneneinstrahlung reicht sie gut aus. Einen extremen Outdoor-Helligkeitsmodus wie das iPhone 17 bietet das 17e nicht. In meinem Test war das Display im Alltag gut ablesbar, auch im Freien – nur bei direktem Sonnenschein musste ich manchmal die Helligkeit manuell nach oben schieben.

A19-Chip und Performance: Schnell genug, ohne Wenn und Aber

Der A19-Chip im 17e ist technisch gesehen ein leicht gedrosselter Verwandter des A19 im iPhone 17. Statt fünf GPU-Kernen bringt das 17e vier mit – Apple nutzt hier wie üblich Chips, die beim Binning-Prozess nicht die volle Ausbaustufe erreicht haben. In der Praxis ist der Unterschied nicht wahrnehmbar. Apps öffnen blitzschnell, Multitasking läuft flüssig, und selbst grafikintensive Spiele laufen ohne Ruckler. Der A19 ist ein ausgesprochen leistungsstarker Chip, und selbst mit einem Kern weniger bleibt das 17e eines der schnellsten Smartphones auf dem Markt.

Interessant ist das neue C1X-Modem. Apple verspricht bis zu doppelt so schnelle 5G-Verbindungen im Vergleich zum Vorgänger, bei gleichzeitig 30 Prozent geringerem Energieverbrauch. In meinen Tests im österreichischen Netz war tatsächlich eine leichte Verbesserung der Datenstabilität spürbar – ob das ausschließlich am Modem oder an Netzausbau und Tageszeit liegt, lässt sich im Alltag schwer trennen. Was ich sagen kann: Verbindungsabbrüche oder träge Datenleitungen habe ich während des Tests nicht erlebt. Ebenfalls wirkt, subjektiv, der Stromverbrauch niedriger – auch hier ist aber schwer zu sagen, ob das wirklich am C1X liegt oder nicht.

Bei Apple Intelligence – also Apples KI-Funktionen in iOS – ist das 17e grundsätzlich dabei. Die Verbesserungen gegenüber dem 16e sind hier allerdings marginal. In Tests mit dem Cleanup-Tool in Fotos war das 17e eine knappe Sekunde schneller als das 16e. Ein spürbarer Alltagsvorteil ergibt sich daraus kaum.

Magsafe: Das Update, auf das alle gewartet haben

Das ist der Punkt, der das 17e wirklich vom 16e unterscheidet – und der das Gerät für viele erst empfehlenswert macht. Das iPhone 16e hatte kein Magsafe. Diese seltsame Entscheidung korrigiert Apple jetzt. Das 17e lädt kabellos mit bis zu 15 Watt über Magsafe, und damit öffnet sich das gesamte Magsafe-Ökosystem: Wallets, Ladestationen, Halterungen, Powerbanks. Wer bereits Magsafe-Zubehör besitzt, wird das sofort zu schätzen wissen.

Dass das Magsafe-Laden beim 17e auf 15 Watt begrenzt ist, während das iPhone 17 bis zu 25 Watt schafft, ist ein Unterschied, der beim Aufladen über Nacht keine Rolle spielt. Wer sein Gerät aber zwischendurch schnell aufladen will, wird das iPhone 17 etwas schneller auf volle Ladung bekommen. Als Alltagseinschränkung empfinde ich das nach einigen Tagen Test nicht. Die Kabelladegeschwindigkeit bleibt ebenfalls solide. Der Akku hält mit 26 Stunden Videowiedergabe laut Apple angegeben gut einen intensiven Arbeitstag durch – in meinen Tests mit gemischter Nutzung aus Telefonaten, Navigation, Messaging und gelegentlichem Streaming komme ich gut durch den Tag.

Kamera: Ein Objektiv für fast alle Fälle

Das iPhone 17e hat eine einzige Kamera auf der Rückseite: einen 48-Megapixel-Fusion-Sensor mit f/1.6-Blende und optischer Bildstabilisierung. Dazu kommt eine 2-fach-Teleoptik in optischer Qualität, die Apple durch Zuschneiden des größeren Sensors realisiert. Das klingt wie eine Sparmaßnahme, funktioniert aber in der Praxis bemerkenswert gut. Fotos bei Tageslicht sind scharf, kontrastreich und farbtreu. Der Porträtmodus erkennt Personen und Haustiere zuverlässig, und die gespeicherten Tiefeninformationen erlauben nachträgliche Anpassungen in der Fotos-App.

Ida Blix

Was fehlt, ist die Ultraweitwinkelkamera. Das ist der vielleicht spürbarste Verzicht im Vergleich zum iPhone 17. Ich greife im Alltag erstaunlich oft zur Weitwinkeloptik – für Architektur, Innenräume, Gruppenfotos an engen Orten. Wer das iPhone 17 gewohnt ist, wird dieses Manko bemerken. Wer von einem iPhone SE kommt, kennt das Problem nicht und vermisst die Ultraweitwinkelkamera auch nicht.

Das Problem mit Schwachlicht (Low-Light) ist für ein Einzelkamera-Gerät gut gelöst. Der Sensor ist groß genug, um auch in schlechten Lichtverhältnissen noch Details einzufangen, und der Nachtmodus arbeitet unauffällig im Hintergrund. Videos nimmt das 17e in 4K mit Dolby Vision auf – für Social Media, Familienvideos und Urlaubsaufnahmen absolut, oder sogar mehr als, genug.

Die Frontkamera macht einen deutlichen Sprung gegenüber dem iPhone 16e. Mit verbesserter Bildverarbeitung fallen Selfies und Facetime-Gespräche schärfer und natürlicher aus. Das fehlende Center Stage – die automatische Einrahmung, die das iPhone 17 und die Pro-Modelle beherrschen – fällt bei Videoanrufen gelegentlich auf, wenn man sich zu viel bewegt. Im normalen Alltagsgebrauch ist es aber kein Showstopper.

Das Preis-Leistungs-Rätsel: 17e oder iPhone 17?

699 Euro für das iPhone 17e ist ein fairer Preis – vor allem, wenn man bedenkt, dass man dafür 256 GB Speicher, den A19-Chip, Magsafe und ein solides OLED-Display bekommt. Zum Vergleich: Das iPhone 16e kostete in der 256-GB-Variante zum Start 829 Euro. Wer jetzt einsteigt, bekommt also für 130 Euro weniger doppelt so viel Speicher und einen neueren Chip.

Die eigentliche Frage stellt sich jedoch beim Blick auf das iPhone 17: Das bietet ProMotion-Display mit 120 Hertz, Dynamic Island, eine Ultraweitwinkelkamera und Kamerasteuerung – spürbaren Alltags-Mehrwert, keine Luxus-Spielerei für Technik-Nerds. Wer das Budget hat, sollte den Aufpreis ernsthaft in Betracht ziehen. Auf 24 Monate gerechnet entspricht der Unterschied knapp 9 Euro pro Monat mehr – für ein Gerät, das man täglich in der Hand hält.

Andererseits: Das iPhone 17e ist kein Verzichtsmodell. Für Menschen, die kein Mobile Gaming betreiben, selten zoomen und nicht an jedem neuen Feature hängen, ist es ein vollwertiges, schnelles, langjährig unterstütztes iPhone. Wer von einem iPhone 11, 12 oder SE kommt, wird sich wie auf einem anderen Planeten fühlen – und das ist keine Übertreibung.

Aktuell bester Preis: iPhone 16e

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Das iPhone 16e hat seit der Ankündigung des 17e den erwartbaren Preisrutsch erlebt: Die 128-GB-Variante ist bei Preisvergleichsportalen bereits ab rund 520 Euro zu haben, die 256-GB-Version ab etwa 630 Euro. Wer kein Magsafe braucht und mit dem Vorgänger-Chip A18 gut schläft, kann hier tatsächlich sparen – der A18 ist immer noch ein ausgesprochen schneller Chip, und Apple unterstützt ältere Geräte in der Regel sehr lange mit Software-Updates.

Aktuell bester Preis: iPhone 16

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Interessant wird der Vergleich beim iPhone 16: Es kostet aktuell ab rund 640 Euro (128 GB) beziehungsweise ab rund 760 Euro mit 256 GB – und bringt Dynamic Island, eine Ultraweitwinkelkamera, Kamerasteuerung und Magsafe mit bis zu 25 Watt mit. Dafür hat es den etwas älteren A18-Chip. Wer also die neueste Hardware nicht zwingend braucht, bekommt mit einem iPhone 16 für ähnliches Geld wie beim 17e ein Gerät mit mehr Kameraflexibilität.

Aktuell bester Preis: iPhone 17

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Das iPhone 17 mit 256 GB liegt auf Preisvergleich aktuell ab rund 800 Euro, womit der reale Aufpreis gegenüber dem 17e eher bei 150 als bei 200 Euro liegt. Für das iPhone 17 Pro beginnen die Straßenpreise bei etwa 1.170 Euro – das ist eine andere Liga, sowohl was Features als auch was Budget angeht.

Kurz zusammengefasst für alle, die es gerne übersichtlich haben: Das 17e für 699 Euro ist die Wahl für alle, die unbedingt das neueste iPhone mit Magsafe wollen und nicht mehr ausgeben möchten. Wer rund 150 Euro drauflegt, bekommt mit dem iPhone 17 deutlich mehr. Wer sparen will und Magsafe nicht braucht, greift zum iPhone 16e für 520 Euro mit 128 GB oder zum iPhone 16 ab 640 Euro – und lebt damit gut.

Fazit: Das iPhone 16e, das es von Anfang an hätte sein sollen

Hand aufs Herz: Das iPhone 17e ist das Gerät, das Apple im vergangenen Jahr schon hätte bringen sollen. Magsafe, doppelter Speicher, besserer Chip, eine neue Farbe – das hätte das 16e bereits verdient gehabt. Aber so ist das nun mal mit Apples Produktstrategie: Jede Generation behebt die auffälligsten Schwachstellen der vorherigen.

Das 17e ist damit kein aufregender Kauf. Es ist ein solider, verlässlicher, zukunftssicherer Kauf. Für 699 Euro bekommt man ein iPhone, das man ohne Einschränkungen im Alltag nutzen kann – mit einem Chip, der noch jahrelang alle Softwareupdates verdauen wird, einem Display, das gut genug ist für alles außer den letzten paar Prozent Flüssigkeit, und einer Kamera, die für die allermeisten Situationen taugt.

Die Notch nervt etwas, das fehlende Pro Motion fällt gelegentlich auf, und wer die Ultraweitwinkelkamera vermisst, wird sie hier weiter vermissen. Aber das sind Kompromisse, keine großen Schwachstellen. Der direkte Vorgänger fühlte sich für mich massiv nach einem (schlechten) Kompromiss an – das ist beim iPhone 17e nicht der Fall.

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Seagate Ultra Compact SSD Preis beim Test: 181,50 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis B & H Photo $79.99 Jetzt ansehen 239,99 € Jetzt ansehen 270,90 € Jetzt ansehen 299,00 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Der Name sagt SSD-Laufwerk, die Abmessungen sprechen für einen USB-Stick. Am Ende ist es egal, weil die Leistung einem typischen SSD-Laufwerk mit 10-Gbit/s-USB-Anschluss entspricht. Somit beeindruckt das Ergebnis: 943 MB/s beim Schreiben und 930 MB/s beim Lesen. Also, was ist jetzt der Unterschied? In der Leistung steht die Ultra Compact SSD ihren größeren Verwandten in nichts nach. Der Unterschied liegt einzig in den Abmessungen – und damit einher geht auch der etwas höhere Preis. Wer den kleinen Formfaktor zu schätzen weiß, wird das sicher gerne in Kauf nehmen.

Die kompakten Abmessungen der Ultra Compact SSD sind am iPad und iPhone ebenso praktisch wie für mobile Macbook-Nutzer. iPhone-Videofilmer sollten jedoch beachten, dass der USB-C-Stecker recht kurz ist und sich die SSD daher mit manchen Schutzhüllen nicht direkt anschließen lässt. Hier muss man entweder auf die Schutzhülle verzichten oder eine kurze Verlängerung verwenden. Die Seagate Ultra Compact SSD ist mit 1 TB, 2 TB, 4 TB und 5 TB zu Preisen ab 97 Euro lieferbar.

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Mit rund 73 × 21,3 × 8,9 Millimetern ist der UE800 einer der größten USB-C-Sticks in unserem Testfeld. Spätestens beim Blick auf die angebotenen Speichergrößen von bis zu 2 TB wird klar, dass es sich hierbei eher um ein SSD-Laufwerk handelt. Dies wird auch bei der Spezifikation von USB 3.2 Gen2 deutlich. Entsprechend messen wir am Macbook Air SSD-typische 868 MB/s beim Schreiben und 943 MB/s beim Lesen.

Das Kunststoffgehäuse ist einfach und zweckmäßig gestaltet. Es verfügt über eine praktische Öse und einen einfahrbaren USB-C-Anschluss. Durch die relativ stattliche Breite von 21 Millimetern wird leider der zweite USB-C-Anschluss am Macbook verdeckt. Das kann auch bei iPhone und iPad mit Schutzhülle zum Problem werden.

Das UE800 USB-Flash-Laufwerk ist mit 128 GB ab rund 23 Euro zu haben. Für 1 TB werden relativ günstige 76 Euro fällig.

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Einer der größten USB-C-Sticks – sowohl in puncto Speichergröße als auch Gehäusemaße – ist der Datatraveler Max von Kingston. Der Stick unterstützt den USB-3.2-Gen-2-Standard und ist technisch eher mit einer externen SSD als mit einem herkömmlichen USB-Stick vergleichbar. Das zeigt sich auch an den stattlichen Abmessungen von rund 8 × 2,2 × 0,9 Zentimetern. In der Praxis kann das allerdings dazu führen, dass am Macbook der benachbarte USB-C-Anschluss verdeckt wird. Ein ähnliches Problem betrifft iPad-Pro- und iPhone-Nutzer, insbesondere bei Verwendung einer Schutzhülle – hier schafft ein kurzes Verlängerungskabel Abhilfe.

Das Kunststoffgehäuse ist zweckmäßig und die Riffel sind hilfreich beim Bedienen der Schiebekappe, die den USB-C-Stecker verdeckt.

Kingston verspricht eine für einen USB-Stick bisher unerreichte Geschwindigkeit von 1.000 MB/s beim Lesen und 900 MB/s beim Schreiben. Wir haben nachgemessen und kommen auf ausgezeichnete 747 MB/s beim Schreiben und 880 MB/s beim Lesen. Den Datatraveler Max gibt es mit 256 GB, 512 GB und 1 TB ab 30 Euro.

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Kingston Datatraveler 80

Der Datatraveler 80 ist ein USB‑C‑Stick mit wenig Schwächen. Die Gehäusegröße ist perfekt in der Handhabung auch für dicke Finger, behindert nicht den Zugang des zweiten USB-C Anschluss am Macbook und passt auch noch bei vielen iPad Pro Hüllen.

Kingston gibt eine Lesegeschwindigkeit von 200 MB/s an. Wir haben nachgemessen und es sind sogar 254 MB/s beim Lesen und 172 MB/s beim Schreiben. Den Datatraveler 80 gibt es mit 64 GB, 128 GB und 256 GB.

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Sandisk Phone Drive USB-C 256 GB Preis beim Test: 60,49 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 83,47 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Der “Phone Drive mit USB Type-C” ist der neueste USB-Stick von Sandisk. Er ist in vielen Farben und mit Speichergrößen von 64 GB bis 1 TB zu Preisen ab rund 30 Euro erhältlich.

Der USB-C-Stecker verschwindet leicht im Gehäuse und ist lang genug, um bei vielen iPhone-Hüllen genutzt werden zu können. Wie der Name schon verrät, ist er auch für das iPhone gedacht, was sich in einer passenden Backup-App für iOS widerspiegelt.

Bei unserem Geschwindigkeitstest erreichte der Phone Drive mit 31 MB/s beim Schreiben und 159 MB/s beim Lesen das untere Ende unseres Testergebnisses, gemeinsam mit seinem Bruder, dem Ultra Dual USB Type-C Stick. Das ist 2026 etwas enttäuschend.

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Sandisk Extreme Fit USB-C Flash Drive Preis beim Test: 147 Euro Aktuell bester Preis: Shop Preis 141,23 € Jetzt ansehen 146,22 € Jetzt ansehen 188,29 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Der neue Extreme Fit von Sandisk ist rekordverdächtig klein. Er besteht aus einem kleinen Gehäuse mit einem USB-C-Anschluss, die Vorderseite ist mit einem dekorativen Hologramm versehen. Trotz seiner geringen Größe lässt sich der Extreme Fit noch gut fassen. Während unseres Tests ist er uns allerdings ein paar Mal „abhanden gekommen“, da ist Konzentration gefragt. Die Baugröße ist perfekt auf das Macbook angepasst, sodass der Extreme Fit selbst im ausgeschalteten Zustand gefahrlos verbunden bleiben kann. Wenn man vorsichtig ist, sogar, wenn man das Macbook in eine Tasche steckt.

Sandisk gibt eine maximale Lesegeschwindigkeit von 400 MB/s an. Diese konnten wir im Test mit 399 MB/s bestätigen. Die Werte beim Schreiben sind mit 187 MB/s für einen so kleinen USB-Stick gut. Damit ist der Extreme Fit der schnellste USB-C-Stick von Sandisk. Wie bei der geringen Größe nicht anders zu erwarten, lässt die Datentransferrate im Dauertest nach. Er ist in Speichergrößen von 256 GB bis 1 TB zu Preisen ab 26 Euro erhältlich.

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Sandisk Ultra Dual Drive Luxe 128 GB silber USB-C 3.1 Aktuell bester Preis: Shop Preis 20,89 € Jetzt ansehen 24,50 € Jetzt ansehen 24,99 € Jetzt ansehen 26,64 € Jetzt ansehen 27,99 € Jetzt ansehen 33,90 € Jetzt ansehen 37,90 € Jetzt ansehen 38,35 € Jetzt ansehen 44,02 € Jetzt ansehen 44,21 € Jetzt ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Weitere Angebote Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Der Ultra Dual Drive Luxe macht mit seinem Metallgehäuse einen sehr eleganten und wertigen Eindruck. Er vereint die zwei USB-Anschlüsse jeweils an den Enden. Diese werden abgedeckt durch einen einfachen Schwenkmechanismus. Dadurch ist immer der Anschluss geschützt, den man nicht benötigt.

Die Handhabung ist ohne Tadel und die schmale Gehäuseform passt wunderbar bei Macbooks und iPad Pros mit Schutzhülle.

In der Geschwindigkeit rangiert der Ultra Dual Drive Luxe mit 69 MB/s beim Schreiben und 153 MB/s beim Lesen in der Einsteigerklasse. Der Ultra Dual Drive Luxe ist in sehr vielen Speichergrößen und Farben von 64 GB bis 1 TB ab 12 Euro erhältlich.

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Transcend Jetflash 930C Aktuell bester Preis: Shop Preis 97,99 € Jetzt ansehen 167,95 € Jetzt ansehen Bei Amazon ansehen Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit) Produkt Preis Preisvergleich von Backmarket

Der Jetflash 930C von Transcend fällt durch seine vergleichsweise große Bauform auf, was sich positiv auf die Handhabung auswirkt. Pluspunkte gibt es außerdem für die Schutzkappen an beiden USB-Anschlüssen, die das Gehäuse vor Staub und Beschädigungen bewahren. Während viele größere USB-Sticks am iPad Pro mit dicken Schutzhüllen Schwierigkeiten bereiten, passt der JetFlash 930C problemlos – der USB-C-Stecker ragt ausreichend weit heraus. Am Macbook kann es dagegen eng werden: Wird gleichzeitig ein Stromkabel angeschlossen, blockiert der Stick den zweiten Anschluss.

Punkten kann der Jetflash 930C dann aber bei der Geschwindigkeit. Mit am Macbook Air gemessenen 274 MB/s beim Schreiben und 303 MB/s beim Lesen besetzt der Jetflash 930C die Mittelklasse. Der Jetflash 930C ist mit 128 GB, 256 GB und 512 GB zu Preisen ab rund 21 Euro zu haben.

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Die Testkandidaten

Die Auswahl an schnellen USB-C-Sticks ist derzeit noch überschaubar. Grundsätzlich lassen sich zwei Bauformen unterscheiden:

Dual-Anschluss-Sticks verfügen auf der einen Seite über einen USB-A-Stecker (USB 3.0) und auf der anderen über einen USB-C-Stecker. Zu dieser Gruppe zählen der Transcend Jetflash 930C, der Ultra Dual Drive Luxe von Sandisk und der kleinere Ultra Dual USB Type-C-Stick von Sandisk.

Beim Ultra Dual Drive Luxe schützt eine Aluminiumabdeckung, die geschwenkt wird, jeweils den gerade nicht verwendeten Anschluss. Transcend setzt beim Jetflash 930C auf zwei Schutzkappen für die Anschlüsse.

Reine USB-C-Sticks sind der Datatraveler 80 und der Datatraveler Max von Kingston, der Sandisk Phone Drive, Sandisk Extreme Fit USB-C Flash Drive, die Ultra Compact SSD von Seagate und der Adata UE800. Bei Datatraveler 80 und Ultra Compact SSD sind die USB-C-Anschlüsse durch abnehmbare Kappen geschützt, die übrigen Modelle verfügen über einen versenkbaren Anschluss. Der „Extreme Fit USB-C Flash Drive“ verfügt über eine besonders kompakte Bauform, die aus einem kleinen Gehäuse direkt am USB-C-Anschluss besteht. 

ProduktSpeicherPreisPreis pro GBAdata UE8001 TB127 €0,12 €Kingston Datatraveler Max1 TB101 €0,10 €Kingston Datatraveler 80256 GB40 €0,16 €Sandisk Phone Drive USB-C1 TB118 €0,12 €SanDisk Ultra Dual Drive Luxe1 TB103 €0,10 €Sandisk Extreme Fit USB-C Flash Drive1 TB147 €0,14 €Seagate Ultra Compact SSD2 TB210 €0,10 €Transcend Jetflash 930C512 GB85 €0,17 €Preise Stand November 2025 Die Handhabung

Bei den USB-C-Sticks fallen zunächst die sehr unterschiedlichen Abmessungen auf. Sie reichen von rund 1 Zentimetern beim kleinsten Modell bis zu 8 Zentimetern beim Datatraveler Max. Dass dies einen Grund hat, merkt man bei der Geschwindigkeit.Wer wie ich kleine Hände, aber dicke Finger hat, tut sich mit kleinen USB-Sticks sehr schwer, vor allem, wenn der Anschluss nur schwer erreichbar ist. Ein so großes Gehäuse liegt dagegen gut in der Hand.

Das gilt auch für die anderen größeren Sticks im Test. Die Gehäusegröße hat nur dann Nachteile, wenn die Platzverhältnisse sehr eng sind. Zum Beispiel beim iPad Pro mit einer dicken Schutzhülle wie der UAG Metropolis. Hier punkten der Ultra Dual Drive Luxe von Sandisk, der Datatraveler 80 von Kingston, der Jetflash 930C von Transcend und der SanDisk Phone Drive mit der besten Handhabung aller USB‑C‑Sticks. Sie sind nicht breit, aber dafür lang. Als hätten die Hersteller es geahnt, dass man ihre Sticks leicht verlieren kann, bieten alle eine kleine Öse für eine Kordel zum Aufhängen.

Die Geschwindigkeit

Ein Teil der USB-C-Sticks unterstützt den USB-3.1-Gen-1-Standard mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 5 Gbit/s. Damit kommt die erste Enttäuschung: Der USB-C-Anschluss am Mac ist nämlich bis 10 Gbit/s definiert und wird dann USB 3.1 Gen 2 oder USB 3.2 Gen 2 genannt.

Kingston gibt bei seinem Datatraveler 80 USB 3.2 Gen 1 an, was aber auch nur bis 5 Gbit/s reicht.

Die Hersteller geben meist nur die Geschwindigkeit beim Lesen an, da diese in der Regel deutlich höher ist als die Geschwindigkeit beim Schreiben. Bei Sandisk sind es 150 MB/s, beim Kingston Datatraveler 80 200 MB/s.

Eine ganz andere Geschwindigkeitsklasse sind die 420 MB/s von Transcend und erst recht die 1000 MB/s des Datatraveler Max.

Beim Benchmarktest mit AJA System Test Light liegen die großen USB-Sticks von Adata, der Kingston Datatraveler Max und der Seagate erwartungsgemäß ganz vorn. Sehr tapfer schlagen sich der Transcend mit 303 MB/s und der Datatraveler 80 mit 254 MB/s. Beim Schreiben sieht es typischerweise für Speichersticks nochmals anders aus. Hier brechen die Werte schnell ein, wenn sich die Datenmenge erhöht. Das lässt sich in einem Benchmark-Programm wie AJA System Test Light sehr gut erkennen. Die drei Großen verhalten sich auch hier wie eine SSD.

Empfehlung

Der Trend zu extrem kleinen USB-C-Sticks hat sich überlebt. Hohe Geschwindigkeiten und Wärmeentwicklung sprechen eindeutig dagegen. Eine ordentliche Größe ist auch bei der Handhabung von Vorteil.

Wie bei anderen Flash-Speichern auch, unterscheiden sich die Datenraten für das Schreiben deutlich von denen für das Lesen. Bei unseren Tests mit dem Macbook Air entsprachen die Lesewerte weitgehend den Herstellerangaben. Die Schreibgeschwindigkeiten fallen bei einigen USB-C-Sticks jedoch deutlich geringer aus, was zeigt, dass viele Modelle immer noch günstige Massenware sind.

Für den gelegentlichen Datenaustausch oder die Nutzung als Musiklaufwerk im Auto reicht auch ein langsameres Modell aus. Richtige Schnäppchen findet man bei großen, schnellen USB-C-Sticks allerdings kaum: Modelle wie der Datatraveler Max bieten SSD-Geschwindigkeit und sind inzwischen pro Terabyte deutlich erschwinglicher.

Die Geschwindigkeitsunterschiede am Mac lassen sich in der Regel auch auf das iPad Pro übertragen: Ein Stick, der am Mac schnell arbeitet, überzeugt auch auf dem Tablet. Mit den Generationen hat sich zudem die USB-C-Schnittstelle weiterentwickelt; nur in der Vor-Silicon-Ära waren maximal rund 250 MB/s erreichbar.

FAQ 1. Welche USB‑C‑Sticks sind mit Mac und iPad Pro kompatibel?

Alle USB‑C‑Sticks sind sowohl für den Mac als auch für iPads mit USB‑C‑Anschluss geeignet.

2. Gibt es USB‑C‑Sticks, die problemlos mit iPads und Schutzhüllen verwendet werden können?

Ja, Modelle wie der Sandisk Phone Drive und der Kingston Datatraveler 80 sind so konzipiert, dass sie auch mit vielen iPad Pro-Schutzhüllen verwendet werden können. Wichtig ist eine ausreichende Länge des USB‑C‑Steckers.

3. Wie unterscheiden sich USB‑C‑Sticks von SSDs in Bezug auf Geschwindigkeit?

USB-C Sticks wie der Adata UE800, Seagate Ultra Compact SSD und der Kingston Datatraveler Max erreichen SSD-ähnliche Datentransferraten von bis zu 1000 MB/s und sind daher als Ersatz für ein SSD-Laufwerk geeignet. Die kleineren USB-C Sticks sind eher für den gelegentlichen Datenaustausch oder iPhone-Backup gedacht, mit Datentransferraten von unter 150 MB/s.

4. Welche Faktoren beeinflussen die Schreib- und Lesegeschwindigkeit von USB-C Sticks?

Die Geschwindigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der verwendete USB-Standard (z. B. USB 3.2 Gen 1 vs. Gen 2), die Bauweise des Sticks, die Art des Speichers und die Schnittstellenkompatibilität des Endgeräts.

5. Woran erkenne ich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei USB-C-Sticks?

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt sich aus einer Balance zwischen Speichergröße, Geschwindigkeit und Preis pro GB. Modelle wie die Seagate Ultra Compact SSD, der Kingston Datatraveler Max und der Adata UE800 bieten hohe Geschwindigkeiten zu einem günstigen Preis.

Best Picks Archives - Macwelt 10.03.2026 13:00

Macbook Neo im Test: Reichen 8 GB RAM wirklich aus?

Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Günstiger Preis
  • Hochwertiges Design und gute Verarbeitung
  • Helles Display
  • Gute Akkulaufzeit
  • Effiziente CPU
Kontra
  • Nur 8 GB RAM
  • Mäßige Grafikleistung
  • Niedrige Transferrate über USB-C
  • Nur ein externer Monitor mit maximal 4K
  • Nur 256 GB oder 512 GB Speicher
  • Relativ lahme SSD
Fazit

Für einen Einsteiger, Heimanwender oder Studenten, der ein günstiges Macbook sucht, ist das elegante Macbook Neo eine gute Wahl. Der aus dem iPhone 16 Pro stammende A18 Pro schlägt sich im Macbook überraschend gut, auch die mäßige Ausstattung mit RAM ist für die meisten Anwender kein echtes Problem. Perfekt ist es für Aufgaben wie Office, Web und Videokonferenzen geeignet, für Gaming, Fotobearbeitung und Videoschnitt gibt es jedoch bessere Macbook-Modelle. Ärgerlich finde ich aber viele fast schon kleinliche Sparmaßnahmen, die es von Macbook Air oder Macbook Pro abgrenzen sollen.

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Preis beim Test

699 Euro

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Das günstige neue Macbook Neo hat bei seinem Erscheinen für viel Aufsehen gesorgt – und wurde schon vor der Veröffentlichung der ersten Tests bereits als untauglich und lahm verdammt. Das ist aber unfair, wie dieser Test zeigt. Das neue Macbook ist für Einsteiger maßgeschneidert und Apple macht hier vieles richtig.

Mit einem niedrigen Preis von ab 699 Euro gibt es nämlich bei Apple endlich wieder eine echte Alternative zu Chromebooks und günstigen Windows-Rechnern. Wie das ähnlich positionierte iPad oder das iPhone 17e hat das Neo das Zeug, zu einem echten Verkaufsrenner zu werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nämlich richtig gut. Müssen Sie bei diesem Modell aber viele Kompromisse machen? Auffällig ist nämlich eine ganze Fülle an kleinen Einsparungen, die das Neo von den teureren Modellen abgrenzt.

Darum gibt es das Macbook Neo

Um das Konzept des günstigen Macbook Neo besser zu verstehen: Eigentlich wäre es Apple lieber, wenn Sie sich ein Macbook Air oder ein Macbook Pro kaufen würden. Cupertino will aber ebenfalls nicht, dass Sie aus finanziellen Gründen zu einem Chromebook oder einem günstigen Notebook von Acer oder Lenovo greifen.

So ist das Neo wohl nicht zuletzt für die Gewinnung von Neukunden gedacht – die vielleicht schon ein iPhone besitzen und gerade Ärger mit den gestiegenen Hardware-Anforderungen von Windows 11 haben.

Das Macbook Neo richtet sich außerdem an amerikanische Bildungseinrichtungen, die für Apple ein wichtiger Kunde sind. Mit dem günstigen Neo hat Apple für diese sparsamen Kunden eine echte Alternative zu den immer erfolgreicheren Chromebooks im Programm. Auch knapp rechnende Firmen und Solo-Selbstständige werden zum Neo greifen.

Eignet es sich aber auch für den deutschen Heimanwender, Angestellten oder Schüler? Nach meiner Meinung taugt es dazu ausgezeichnet, vor dem Kauf sollte sich der Käufer aber über einige Schwächen gegenüber dem Macbook Air klar sein.

Das Design

Eine große Stärke – gerade gegenüber vielen günstigen Windows-Notebooks – ist das elegante und robuste Design. Auf den ersten Blick wirkt das Macbook Neo wie ein aktuelles Macbook Air, vor allem wenn Sie das silberne Modell wählen. Das Gehäuse ist minimal dicker, aber schmaler und kürzer. Das Gewicht ist mit 1,23 Kilogramm dagegen identisch.  

Silber ist Ihnen zu langweilig? Das neue Macbook ist auch in den Farben Zitrus (Gelb), Rosa und Indigo zu haben.

Für unseren Test stellte uns Apple ein Modell in Indigo zur Verfügung, das einen sehr gediegenen Eindruck macht. Diese Farbe ist eine gute Alternative zu Schwarz oder Spacegrau und eignet sich auch für das Unternehmensumfeld oder wenn Sie knallige Farben scheuen. Fingerabdrücke sind bei diesem Modell kein Problem, ganz im Unterschied zu alten Air-Modellen.

Die Farben Rosa und Zitrus sind dagegen eine schöne Abwechslung zum grauen Farbrepertoire der Pro-Modelle. Ein wenig erinnert mich die Farbwahl an frühere iBooks G3. Wie erfolgreich diese beiden Farben werden, wage ich aber nicht zu beurteilen.

Das Gehäuse wirkt sehr solide verarbeitet und besteht aus recyceltem Aluminium. Dadurch sollte es auch nach mehreren Jahren mobiler Nutzung noch gut erhalten sein – in jedem Fall besser als manch günstiges Windows-Notebook aus Kunststoff.

Die Tastatur passt farblich zur Gehäusefarbe, wirkt aber doch billiger als bei den Air- und Pro-Modellen. Die Bildschirmränder sind ebenfalls etwas breiter als beim Air, ganz wie es sich für ein Günstiger-Modell gehört. Es wirkt sehr wertig, die Air- und Pro-Modelle sind aber noch edler.

Eugen Wegmann

Bei beiden Modellen sind 8 GB RAM vorinstalliert, ein Upgrade ist nicht möglich. In unserem Test nutzten wir die Basisversion mit 256 GB, die im Apple Store 699 Euro kostet. Schon für 799 Euro gibt es eine Version mit 512 GB Speicherplatz, die zusätzlich einen Touch-ID-Button bietet.

Diesen sollten Sie nicht unterschätzen, er ist bei Anmeldungen und Bezahlaktionen sehr komfortabel. Sie können ein gesperrtes Macbook mit einem Fingerdruck entsperren und müssen nicht wiederholt Ihr Kennwort eingeben. Gerade in Büros und Lesesälen ist das sehr nützlich. Für das Entsperren können Sie allerdings auch Ihre Apple Watch nutzen.

Die besten Angebote für das Macbook Neo

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Für Videokonferenzen sind eine Webcam und ein Mikrofon integriert. Die Auflösung liegt bei 1080p, das ist für Teams und Zoom völlig in Ordnung, die Bildqualität ist völlig ausreichend. Bei den teureren Modellen erhalten Sie allerdings mittlerweile eine bessere Center-Stage-Kamera, die in einem Weitwinkelmodus auch die Ansicht des Schreibtischs ermöglicht.

Zwei Mikrofone sorgen für gute Sprachaufnahmen, wichtig auch für Videokonferenzen. Sie bieten etwa „gerichtetes Beamforming“ für gute Sprachaufnahmen und unterstützen Stimmisolation und ein breites Spektrum. Das funktioniert gut, in einem kurzen Test gelingen damit recht annehmbare Sprachaufnahmen. Noch besser sollen aber die Mikros des Macbook Air sein, sogar „Studioqualität“ verspricht Apple beim Macbook Pro.

Die zwei Lautsprecher sind ebenfalls nicht schlecht, können aber nicht mit den Vier-Lautsprecher-Systemen eines iPad Pro oder Macbook Pro mithalten. 3D-Audio wird nebenbei unterstützt.

Die Lautsprecher sind allerdings recht bassarm und eignen sich nach meinem Eindruck besser für Sprache als für Musik. Für Youtube-Videos, eine Videokonferenz oder auch einen kompletten Spielfilm sind Sie recht brauchbar. Musikfans würde ich als Ergänzung einen Homepod Mini empfehlen.

Das Macbook Neo hat auf der linken Seite zwei USB-C-Ports und einen Kopfhöreranschluss.

Eugen Wegmann

Ein Kopfhörerausgang steht ebenfalls zur Verfügung. Sie können hier nicht zuletzt ein altes Apple-Headset anschließen, oder andere Headsets. Sogenannte Hochimpedanz-Kopfhörer, wie sie etwa Audio-Profis nutzen, werden nur beim Air und Pro unterstützt.

Display

Nur minimal kleiner als beim Macbook Air ist das Display geraten, das 13-Zoll-Display mit 2408 x 1506 statt 2560 x 1664 Pixeln ist aber vollkommen ausreichend. Das Display ist zudem balkontauglich. Als Helligkeit gibt Apple 500 Nits an, das ist ausreichend, um es auch bei Sonnenlicht zu nutzen. Das Display spiegelt recht stark, ein mattes Display mit Nanotexturglas gibt es allerdings nur bei den Macbook-Pro-Modellen – gegen 162 Euro Aufpreis.

Statt des größeren Farbraums P3 wird nur der Standardfarbraum sRGB unterstützt. Das ist aber nur für Fotografen und Videoprofis ein echter Nachteil. Interessant: Auch True Tone, die automatische Anpassung der Farben an die Belichtung, wird nicht unterstützt. Eine weitere dieser kleinen Einschränkungen, die sich Apple hat einfallen lassen.

Eingabegeräte

Die Stärke des Macbooks gegenüber einem iPad ist die hochwertige integrierte Tastatur und das hervorragende Trackpad. Auch hier hat Apple allerdings auf Abstand zu den teureren Modellen Air und Pro geachtet. Es gibt keine Hintergrundbeleuchtung, was viele schon bemängelt haben. Gerade beim Tippen bei schlechter Beleuchtung ist diese ein echter Vorteil.

Wichtiger finde ich aber das Tippgefühl der neuen Tastatur. Dieses entspricht Apples anderen Macbooks und ist auf sehr hohem Niveau. Das Material der in Gehäusefarbe eingefärbten Tasten wirkt allerdings billiger als bei den teuren Schwestermodellen und weniger wertig.

Müssen Sie auf dem Notebook viel tippen – etwa für eine Abschlussarbeit –, ist die Tastatur dafür völlig ausreichend. Auch die Lautstärke der Tasten – wichtig für enge Büros und Heimarbeiter – ist in Ordnung.

Beim Trackpad hat Apple ebenfalls gespart, vor allem im Vergleich mit den anderen Macbooks. Es handelt sich um ein mechanisches Touchpad, kein modernes Touchpad mit fester Glasfläche. Die Touchpads von Macbook Air und Pro bieten außerdem fortgeschrittene Funktionen wie drucksensitive Funktionen, Force-Klicks und drucksensitives Zeichnen. Das Trackpad des Neo unterstützt aber alle Grundfunktionen und sollte für die meisten Anwender in jeder Hinsicht genügen.

Sind 8 GB ausreichend?

Ein Schwachpunkt des Neo ist, dass nur 8 GB RAM verbaut sind. Bei Beginn des Tests war ich etwas besorgt, wie stark sich dies im Alltag auswirkt. So habe ich kürzlich meinen Mac mini M1 mit acht GB in den Ruhestand geschickt, weil unter Sequoia immer öfter Probleme mit Speichermangel auftraten – vor allem bei Nutzung von Apple Intelligence und vielen offenen Apps. Die gleichen Probleme befürchtete ich auch beim neuen Neo.

Das ist Speichermangel:

Bei Speichermangel hat das System nicht genug freien RAM für eine Aufgabe und muss deshalb Daten komprimieren oder auf die eher lahme SSD auslagern. Das ist keine Katastrophe, kann aber zu Verzögerungen führen und das System und Apps ausbremsen.

Der Speicherdruck ist schnell recht hoch.


Stephan Wiesend

Der Aufbau einer Webseite dauert länger, Word reagiert verlangsamt, in einer Videokonferenz per Teams kann es zu Rucklern kommen. Vor allem die Nutzung von Apple Intelligence kann bei RAM-Mangel schnell zu Speichermangel führen, aber auch eine Virtualisierungssoftware wie Parallels ist dann kaum nutzbar und viele offene Apps verursachen Probleme. Da sich Grafikkarte und CPU den Arbeitsspeicher teilen, profitieren auch Spiele und 3D-Anwendungen von viel freiem Speicher.

In der Aktivitätsanzeige sehen Sie unter „Speicher“ in der Grafik Speicherdruck eine orange oder gar rote Farbe – bei besonders hohem Speichermangel schlimmstenfalls eine Warnmeldung.

Das Neo schlägt sich gut

Zu meiner Überraschung kommt das Macbook Neo mit Apple Intelligence deutlich besser klar, als ein alter M1-Mac. Auch der Prozessor ist schließlich schneller als ein M1, was zum positiven Eindruck beiträgt. Vermutlich hat Apple seine KI auch unter Tahoe besser abgestimmt.

Hoher Speicherdruck wird in der Aktivitätsanzeige allerdings deutlich öfter angezeigt, als bei einem Mac mit 16 GB RAM. Dazu genügt bereits eine intensive Nutzung von Chrome mit vielen offenen Tabs. Ein guter Test ist etwa die komplexe Webseite dailymail.co.uk. Rufen Sie etwa diese Seite auf und scrollen bis zum Seitenende, steigt beim Neo der Speicherdruck in den orangen Bereich. Die kurze Anzeige hohen Speicherdrucks ist aber noch lange kein Problem und führt noch längst nicht zu Problemen.

Sie können Speichermangel schließlich oft selbst vermeiden: etwa wenn Sie vor der Teams-Konferenz Google Chrome und Word beenden, oder auch die Nutzung von Apple Intelligence vermeiden – und von Chrome auf Safari umsteigen. Es gibt nebenbei nur sehr wenige Profi-Apps, die mehr als 8 GB RAM zwingend voraussetzen – etwa einige Benchmark-Programme.

Ebenfalls beruhigend: Da Apple sein Macbook Neo gerade erst eingeführt hat, werden auch kommende macOS-Versionen problemlos auf Macs mit 8 GB RAM laufen.

Schnittstellen

Wie zu erwarten hält Apple sich auch bei den Netzwerkschnittstellen etwas zurück. Auf das schnelle WLAN 7 müssen Sie verzichten, nur WLAN 6E wird geboten. Das ist für die meisten Anwender wohl verzichtbar, haben doch erst wenige Anwender einen Router mit diesem Standard. Zumindest beim Bluetooth-Standard ist Apple auf aktuellem Stand, Bluetooth 6 ist auf aktuellem Niveau.

Eine Schwäche des A18 Pro ist, wie schon angemerkt, die mäßige Speicherbandbreite. Anders als ein M5 stellt er auch keine schnellen Schnittstellen wie Thunderbolt 5 oder mehrere USB-C-Schnittstellen bereit, wurde er doch für Smartphones konzipiert. Das Neo verfügt deshalb nur über eine moderne USB-C-Schnittstelle mit 10‑Gigabit‑Leistung und eine langsamere USB-C-Schnittstelle, die 480 Mbit unterstützt – das entspricht USB-2.0‑Tempo. Letztere ist vor allem für Peripherie wie eine Tastatur oder Maus gedacht, kann aber auch zum Aufladen verwendet werden.

Mit einer externen SSD erzielen wir 923,3 MB/s beim Schreiben und 949 MB/s beim Lesen, das ist in Ordnung, aber weit von Thunderbolt 5 oder USB4 entfernt. Auch die interne SSD ist aus heutiger Sicht eher gemächlich, wir messen 1322 MB/s beim Schreiben und 1558 MB/s beim Lesen. Das ist 2026 recht langsam, das neue Macbook Pro M5 Pro erreicht fast die zehnfache Leistung.

Die Leistung der internen SSD ist mäßig.

Stephan Wiesend

Bei unserem Test nutzten wir das Modell mit einer SSD mit 256 GB. Das Modell mit 512 GB könnte übrigens eine schnellere SSD verfügen, das werden aber Tests bald zeigen.

CPU-Leistung

Der A18 Pro des Macbook Neo hat mich positiv überrascht. Dass Apple hier „nur einen iPhone-Chip“ verbaut, hat bei vielen für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. In der Praxis arbeitet der Chip aber sehr schnell und bleibt dabei sparsam. Die beiden Performance-Kerne können bis zu 4,04 GHz erreichen, auch die vier Effizienz-Kerne arbeiten mit bis zu 2,2 GHz.

Bei Alltagsaufgaben wie dem Öffnen einer komplexen Webseite oder dem Öffnen einer Excel-Datei garantiert dies eine schnelle Verarbeitung. Dies bestätigen auch die Messungen bei Geekbench: 3449 Punkte in der Single-Core-Messung sind ausgezeichnet und liegen etwa auf dem Niveau eines M3. Nicht mithalten kann das Neo bei der Multiprozessor-Leistung, hier schafft es nur 8638 Punkte. Das ist aber immer noch die Leistungsstufe eines M1. Für Aufgaben wie Rendering großer Videodateien oder 3D-Apps ist der A18 Pro aber weniger gedacht. Cinebench bescheinigt der CPU eine Multiprozessor-Leistung von 410 Punkten, ein M5 Pro schafft hier 1977 Punkte, also fast das Fünffache!

Apple hatte aber gute Gründe für die Wahl dieses modernen Chips. Die effiziente 3-nm-CPU verbraucht nur wenig Energie und hat noch eine andere positive Eigenschaft: Obwohl das Macbook keinen Lüfter besitzt, ist Überhitzung kein Problem. Wie Messungen mit der App Apsi Bench zeigen, reduziert sich die Leistung der CPU auch nach 20 Minuten Volllast nur auf 98,70 Prozent.

Erst während eines Tests mit der App Endurance konnten wir Thermal Throttling nachweisen. Nach 24 Minuten Volllast reduzierte das System die Leistung für fünf Minuten auf 67 Prozent, dann stieg sie wieder auf volle Energie.

Eine Schwäche des A18 Pro ist allerdings eine mäßige Speicherbandbreite von 60 GB/s, beim M5 sind es 153 GB/s. Schnelle Schnittstellen wie Thunderbolt oder mehrere USB-C-Schnittstellen kann er ebenfalls nicht zur Verfügung stellen.

Grafikleistung

Bei der Grafikleistung hat Apple gespart. Der Chip bietet nur fünf Grafikkerne – sogar einen weniger als beim A18 Pro des iPhone 16 Pro. Mit Geekbench 6 Metal messen wir mäßige 31350 Punkte, das ist etwa auf dem Niveau eines M1 mit acht Kernen. Ein Test der Leistung mit Cinebench scheitert leider am zu geringen Grafikspeicher.

Mit 29,64 Punkten beim Benchmark des Games Rise of the Tomb Raider ist die Spieleleistung sogar noch unter der Grafikleistung eines M1. Auch beim Test mit Wildlife Extrem ist die Leistung mit 24,2 eher enttäuschend, das neue Macbook Pro 5 Pro schafft das Vierfache.

Die Leistung reicht aber für Büroanwendungen und weniger anspruchsvolle Games völlig aus. Auch ein externer Monitor kann per USB-C angesteuert werden, allerdings nur mit maximal 4K. Apples Studio Display mit 5K wird übrigens nicht unterstützt.

KI-Beschleunigung

Bei einem günstigen Einsteigermodell hätte Apple auch auf einen M1 oder M2 zurückgreifen können, der A18 Pro ist aber deutlich moderner und effizienter – vermutlich auch billiger. Vor allem bei der Eignung für KI-Aufgaben bietet er außerdem Vorteile wie eine schnellere Neural Engine. Davon profitieren Apple Intelligence und weitere KI-Funktionen.

Die Messung der KI-Leistung ist allerdings gar nicht so einfach, können doch KI-Aufgaben sowohl von der CPU, der Grafikkarte als auch von der Neural Engine verarbeitet werden. Ein Benchmark wie Geekbench AI misst deshalb die KI-Leistung gleich bei allen drei Komponenten.

Das neue Macbook Neo schlägt sich hier gut und liegt im Vergleich mit einem M1‑Chip deutlich vorn. Vor allem die Neural Engine kann sich deutlich von der des M1 abheben. Dieser schafft hier nur 3050/14664/14344, das A18 Pro des Neo dagegen 4809/33462/45142.

Weit abgeschlagen ist das Macbook aber im Vergleich mit neueren M-Chips oder gar dem M5 mit seinen speziellen Grafik-Chips mit Neural Accelerators.

Für die Messung der KI-Performance haben wir die Performance außerdem mit dem mlPerf-Client gemessen, einem beliebten KI-Benchmark. Ein Problem: Nicht alle Benchmarks sind mit dem A18 Pro kompatibel. Llama Metal stürzte etwa mehrmals ab.

Der wichtigste Test, LLama 3.1 8B MLX lief dagegen problemlos durch. Die „Time to first Token“ ist mit 14,34 ms recht lang (je länger, desto schlechter) und auch Token per Second (je mehr, desto besser) mit 19,4 sind recht gemächlich. Bei einem neuen Mac M5 Pro maßen wir 1,55 TTFS und 56,8 TPS! Experimentieren Sie viel mit KI-Anwendungen, gibt es wohl bessere Lösungen als ein Macbook Neo.

Die Leistung bei MLPerf ist eher mäßig.

Stephan Wiesend

Neben der KI-Beschleunigung sollten Sie zudem die Media Engine nicht vergessen, einen Spezialchip für das Abspielen und Konvertieren von Videos. Neben H.264, HEVC und AV1-Video unterstützt die Media Engine des A18 Pro auch ProRes-Videomaterial.

Im Test nutzte ich das Neo auch an einem externen USB-Monitor mit 4K. 5K-Monitore werden leider nicht unterstützt. Gerade für lange Arbeiten ist ein solcher externer Monitor eine hervorragende Ergänzung für ein Macbook Neo.

Wenn Sie einen USB-C-Monitor benutzen, fungiert dieser schließlich zugleich als Ladegerät für das Macbook. Wie üblich lässt sich der Bildschirm erweitern oder spiegeln, Probleme mit dem mäßigen Grafikspeicher traten nicht auf.

Akku

Als Akkulaufzeit gibt Apple 11 Stunden beim Surfen und 16 Stunden beim Videostreaming an. Das ist deutlich weniger als beim Air, das 15 respektive 18 Stunden durchhalten soll. Auch dank des stromsparenden Prozessors sollten Sie aber mit dem Neo gut durch einen Arbeits- oder Unitag kommen. Selbst bei voller CPU-Last wird der Akku nämlich kaum belastet. Größter Energieverbraucher ist eindeutig der Bildschirm.

Als ersten Test spielen wir ein Video mit voller Bildschirmhelligkeit ab, fünfeinhalb Stunden hält der Akku hier durch. Die Kollegen von der Macworld führten den gleichen Test bei etwa halber Bildschirmhelligkeit durch – hier hielt der Akku 18 Stunden und 15 Minuten.

Bei aktuellen Macbooks hat sich für das Messen der Laufzeit auch ein Stresstest mit dem Programm Endurance bewährt. Dabei werden alle Kerne vollständig ausgelastet, bis sich das Macbook ausschaltet. Nach einer Stunde und sieben Minuten ist etwa der Akku eines Macbook Pro M5 Pro unter Vollast leer. Anders bei einem Macbook Neo, das eine wirklich sparsame CPU besitzt: Nach 8 Stunden steht der Akku bei 80 Prozent Kapazität und ich breche den Test ab, da ich das Gerät auch für andere Tests benötige.

Wie schnell Sie einen Akku aufladen können, ist in der Praxis nicht unwichtig. Hier kann das Neo leider nicht punkten, der Energiespeicher lädt sich nur gemächlich.

Der Akku liefert nur 36,5 Wattstunden (das Macbook Air 53,8 Wh) und unterstützt kein schnelles Aufladen per PD-Standard. In den USA liegt ein 20-Watt-Netzteil bei, damit lädt sich der Akku in über drei Stunden auf. Auch an einem schnellen Ladegerät benötigte das Gerät eine halbe Stunde, um auf 35 Prozent Kapazität zu kommen, eine Stunde für 65 Prozent. Komplett geladen war es nach einer Stunde und fünfzig Minuten.

Fazit: Für wen eignet sich das Macbook Neo?

Das neue Macbook hat mir gut gefallen und ich überlege, es selbst zu kaufen. Gibt es doch endlich wieder ein komplett neues Gerät von Apple, dagegen wirken die Macbook Air und Pro optisch doch etwas angejahrt. Sie müssen sich aber bewusst sein, dass Apple bei der technischen Ausstattung viel eingespart hat.

Auf Dinge wie True Tone, P3-Farbraum und WLAN 7 werden die meisten verzichten können, die Begrenzung auf 8 GB RAM wiegt da schwerer.

Bei einem anspruchsvolleren Workflow mit vielen gleichzeitig genutzten Apps ist ein aktuelles Air deutlich leistungsfähiger. Wenn Sie außerdem mit virtuellen Maschinen arbeiten oder mit KI experimentieren, ist das Neo das falsche Gerät und Sie sollten zu einem Air oder Pro greifen.

Bei maximaler Leistung wird es aber bei Apple allerdings auch maximal teuer, so kostet das gerade von uns getestete Macbook Pro Max in Vollausstattung schlicht das Zehnfache eines Neo.

Grundsätzlich würde ich das Neo nicht für Videoschnitt und Bildbearbeitung empfehlen. Dies ist damit zwar möglich, für anspruchsvolle RAW-Fotografie oder 3D-Design gibt es einfach bessere Geräte. Neben der schwachen Performance kann hier auch die lahme USB-C-Schnittstelle zum Ärgernis werden, ebenso die langsame SSD und die Beschränkung auf 4K und sRGB.

Arbeiten Sie aber mit weniger anspruchsvollen Apps, ist das Macbook Neo ein solides Arbeitsgerät für Heimanwender und Studium, das alles Notwendige bietet. Der Preis ist konkurrenzlos, vor allem nachdem Apple die Preise für das Macbook Air M5 angehoben hat. Günstige Modelle wie das M3 oder M4 sind bereits nur noch im Fachhandel zu kaufen, dagegen wird es für das Neo schon bald erste Rabatte geben.

Ein Nachtrag: Warum kein gutes gebrauchtes Macbook?

Wäre angesichts der Einschränkungen nicht ein Gebrauchtmodell die bessere Wahl? Sie könnten doch stattdessen ein gebrauchtes Macbook Air mit M2 oder M4 CPU kaufen?

Das ist natürlich nicht falsch, allerdings ist ein gebrauchtes Gerät nicht ohne Probleme. Kaufen Sie heute ein Neo, erhalten Sie ein aktuelles Apple-Gerät, das in den nächsten drei bis vier Jahren keine Probleme bereiten wird. Bei einem Gebrauchtgerät kaufen Sie die “Katze im Sack”. Nach einigen Jahren fängt vielleicht der Akku an zu schwächeln, unter Umständen gibt es Ärger mit der Tastatur, oder ihr Modell wird von einer aktuellen Software oder macOS nicht mehr unterstützt.

Nicht zuletzt wird es auch das Neo bald als Gebrauchtgerät geben – und dann reden wir über einen Preis von knapp 500 bis 600 Euro…

Technische Daten

Macbook NeoPreis699,00 €799,00 €Technische Angaben

Display13 Zoll Liquid Retina Display13 Zoll Liquid Retina DisplayAuflösung2408 x 1506 Pixel2408 x 1506 PixelFarbraumsRGB FarbraumsRGB FarbraumHelligkeit500 nits500 nitsProzessorApple A18 Pro ChipApple A18 Pro ChipCPU6Core CPU mit 2 Performance-Kernen und 4 Effizienz-Kernen6Core CPU mit 2 Performance-Kernen und 4 Effizienz-KernenGrafik5Core GPU, Hardware beschleunigtes Raytracing5Core GPU, Hardware beschleunigtes RaytracingNeural Engine16-Core16-CoreMedia EngineHardware beschleunigtes H.264, HEVC, ProRes und ProRes RAW, AV1 DecodierungHardware beschleunigtes H.264, HEVC, ProRes und ProRes RAW, AV1 DecodierungGemeinsamer Arbeitsspeicher8 GB, 60 GB/s Speicherbandbreite8 GB, 60 GB/s SpeicherbandbreiteInterner Speicher256 GB SSD512 GB SSDDrahtlosWLAN 6E (802.11ax), Bluetooth 6WLAN 6E (802.11ax), Bluetooth 6Externe Anschlüsse1x USB-C 3 (10 Gbit/s), 1x USB-C 2 (480 Mbit/s), Kopfhöreranschluss1x USB-C 3 (10 Gbit/s), 1x USB-C 2 (480 Mbit/s), KopfhöreranschlussLautsprecher, MikrofonZwei-Lautsprecher-Audiosystem, zwei MikrofoneZwei-Lautsprecher-Audiosystem, zwei MikrofoneKamera1080p FaceTime HD Kamera1080p FaceTime HD KameraTastaturMagic KeyboardMagic Keyboard mit Touch IDTrackpadMulti-Touch TrackpadMulti-Touch TrackpadIntegrierter Lithium-Polymer-Akku36,5 Wh, bis zu 11 Stunden drahtloses Surfen, 16 Stunden TV-App Video-Wiedergabe36,5 Wh, bis zu 11 Stunden drahtloses Surfen, 16 Stunden TV-App Video-WiedergabeGröße (H/B/T) in cm1,27/29,75/20,641,27/29,75/20,64Gewicht1,23 kg1,23 kgFarbenSilber, Rosa, Zitrus, IndigoSilber, Rosa, Zitrus, IndigoLieferumfangUSBC Ladekabel (1,5 m)USBC Ladekabel (1,5 m)
Best Picks Archives - Macwelt 09.03.2026 20:00

Macbook Pro M5 Max im Test – ein KI-Biest

Auf den ersten BlickUnsere Wertung Pro
  • Sehr gute Batterie
  • Kann selbst große LL-Modelle ohne Probleme ausführen
Kontra
  • Schnelle Fingerabdrücke auf der dunklen Variante
Fazit

Wir haben das Macbook Pro M5 Max besonders unter einem Aspekt auf den Prüfstand gestellt – KI-Einsatz im Büroalltag. Der neue Prozessor in maximaler Konfiguration hält Apples Versprechen: Wir konnten eine Server-Version von GPT-OSS 120b darauf installieren und ohne Probleme im Arbeitsalltag einsetzen.

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Preis beim Test

4.199 Euro

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Apple hat uns das Macbook Pro 16 Zoll mit einem M5-Max-Prozessor mit 128 GB an gemeinsamen Speicher, mit 18 CPU-Kernen und 40 Grafikkernen zum Testen überlassen. Der Speicher beläuft sich auf vier Terabyte, getestet haben wir unter macOS 26.3.1 Tahoe. Eine solche Konfiguration mit Nanotexturglas schlägt im Apple Store mit 7.179 Euro zu Buche. Dabei ist im Lieferumfang nicht einmal ein Netzteil inbegriffen. Wollen Sie vom Schnellladen des Macbooks profitieren, rät Apple in seinem Support-Dokument zu einem 140-Watt-Netzteil, dieses kostet noch 119 Euro zusätzlich. Es gibt aber taugliche Alternativen, meist günstiger.

Prozessor

Apple hat nun beim M5-Prozessor die Architektur leicht geändert: Die beiden Varianten – M5 Pro und M5 Max – kommen mit der gleichen Anzahl an Kernen. Wir haben mit dem nativen Mac-Tool Powermetrics die Taktung der neuen Kerne gemessen. Zwölf neue Performance-Kerne takten mit 1344 MHz bis maximal 4380 MHz, die sechs Super-Kerne sind von 1308 MHz bis maximal 4608 MHz getaktet.

Dieser Aufbau spiegelt sich in unterschiedlichen Benchmarks wieder: Während die Single-Core-Punkte bei Geekbench CPU bei M5, M5 Pro und Max gleichauf liegen, steigert sich die Multi-Core-Performance bei den M5 Max um 61 Prozent im Vergleich zum M5. Die beiden Vorgänger-Macbooks, eines mit M4 Pro und eines mit M3 Pro liegen im Vergleich auch weit hinten hinter dem momentan besten Prozessor bei Apple. Die 40 GPU-Kerne schlagen sich in den Benchmarks wie bei Geekbench GPU: 40 Grafikkerne beim M5 Max übertreffen die vorhandenen 20 Grafikkerne des M5 Pro um mehr als 50 Prozent bei der Leistungsfähigkeit.

Design

An Design hat Apple beim Macbook Pro im vergleich mit den zwei letzten Generationen nichts geändert. Die Geräte sind eckiger geworden, das Display bekam mit den Macbooks Pro M1 eine Aussparung für die Kamera, die sogenannte Notch. Diese hat sich seitdem nicht geändert. Was bei einem dunklen Modell des Macbooks im Alltag schnell auffällt: Trotz einer anodizierten Beschichtung sammelt die Tastatur und das Touchpad recht schnell Fingerabdrücke. Mit der Nanotextur-Variante des Macbooks liefert Apple jedoch auch sein viel gerühmtes Poliertuch, damit lassen sich die Abdrücke schnell beseitigen.

Display

Ich habe beim Testen die Probe aufs Exempel gemacht und bin von meinem dienstlichen Macbook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm mit einem angeschlossenen 27-Zoll-Display auf das Testgerät Macbook Pro 16 Zoll umgestiegen. Der Bildschirm bietet mit seiner 16-Zoll-Diagonale genügend Platz, um gleichzeitig Numbers-Tabellen und eine Diagramm-Seite zu bearbeiten. Auf dem kleineren Mac würde ich schon die beiden Fenster auf das größere Display auslagern. Der Monitor de Macbook Pro leuchtet mit einer Helligkeit von 1.600 Nits. Das bedeutet in der Praxis, dass man mit der Facetime-Einstellung Studiolicht selbst in einem abgedunkelten Zimmer genügend Licht für ein ansprechendes Video-Bild bekommt.

Der große Farbraum zusammen mit der hohen Helligkeit bedeuten im Alltag, dass selbst Fotos von diesigen Bergen, die auf dem kleinen iPhone-Bildschirm nur noch grau erscheinen, auf dem Bildschirm eines Macbooks Pro alle Details in der Schneedecke und Geländebeschaffenheit auch auf entfernten Gipfeln wiedergeben.

KI im Alltag

Apple hat den Macbook Pro M5 Max als eine ultimative KI-Maschine beworben. Wir haben diese Aussagen mit synthetischen Tests, aber auch mit einer praktischen Anwendung überprüft.

Zunächst bietet Geekbench unterschiedliche Benchmarks, um die Leistung von Prozessoren-Bestandteilen zu überprüfen.

Vor allem bei den Stress-Tests der GPU lässt das Macbook Pro M5 Max die Vorgänger, aber auch etwas kleiner konfigurierte M5-Varianten weit hinter sich. Bei manchen Tests übertrifft das Macbook Pro M5 Max ein zwei Jahre altes Macbook Pro M3 Pro gleich ums Vierfache. Hier machen sich wieder die 40 GPU-Kerne bemerkbar, die der M5 Max ausnutzen kann.

Zu den Industrie-Standards gehört auch das Benchmark ML Perf, ein standardisierter Test mit mehreren KI-Modellen, der wichtige Erkenntnisse über die eingesetzte Hardware liefert. Entwickelt wurde der Test von ML Commons, wozu Nvidia, AMD, Qualcomm, Microsoft und weitere Hersteller gehören. Zu den wichtigsten Metriken, die ML Perf liefert, gehören Time to First Token (TTFS), also Zeit zwischen dem Absenden einer Anfrage an ein KI-Modell und dem Erscheinen des ersten Wortes oder Zeichens einer Antwort. Die Schnelligkeit der Gesamtantwort wird mit Tokens pro Sekunden gemessen, also Anzahl der semantischen Tokens, die ein Modell pro Sekunde verarbeiten kann.

Auch bei diesen Tests hat das Macbook Pro M5 Max selbst seine gleichaltrige Brüder wie das Macbook Pro M5 Pro und das Macbook Air M5 hinter sich geraten. An diesen Tests wird sichtbar, wie wichtig die GPU bei dem Betreiben eines KI-Models auf dem Gerät ist. Die Zahlen stehen in der direkten Korrelation zu der Anzahl der GPU-Kerne, 40 Kerne des Macbook Pro M5 Max sind hier unschlagbar.

Doch die beiden Benchmarks liefern nun eine bedingte Aussage, wie leistungsvoll ein Macbook Pro M5 Max im Arbeitsalltag ist. Ich habe auch beim Schreiben dieses Tests ausschließlich auf das getestete Gerät zurückgegriffen. Als Experiment habe ich die LLM-Oberfläche Ollama installiert und darüber das OpenAI-Modell GPT-OSS 120b installiert. Das Modell liefert 117 Trillionen Parametern, OpenAI emfpiehlt für die Ausführung eine Nvidia H100-GPU, es sind Server-Grafikkarten, die auf dem Markt mehr als 4.000 Euro kosten.

Die Textaufgaben wie das Redigieren eines Textes oder Bewertung meiner Artikel nach journalistischen Standards laufen wie beim Chat-GPT-Client, das auf die riesigen Rechenzentren als Cloud-Lösung setzt. Eine einfache Aufgabe wie Erzählen der Apple-Geschichte seit seiner Gründung und bis heute dauerte im Test etwas weniger als eine Minute (49,77 Sek).

GPT-OSS 120 B auf dem Macbook Pro M5 Max

Halyna Kubiv

GPT-OSS 120b auf dem Macbook Pro M5 Max – Ergebnisse

Halyna Kubiv

Batterie

Bei der Batterie lässt sich Apple nicht lumpen und liefert die große Variante des Macbooks Pro mit einer Kapazität von 99,6 Wattstunden. Diese reicht locker für einen normalen Arbeitstag. Wenn Sie jedoch das Macbook Pro mit einem lokalen LL-Model betreiben, wird eine volle Ladung der Batterie nicht für den ganzen Tag reichen: Ich habe meinen Testtag morgens um zehn nach acht mit hundert Prozent Ladung begonnen und musste um sechs vor vier am Nachmittag das Macbook mit zwei Prozent Ladung wieder ans Netzteil schließen.

Die Aufladung mit einem kompatiblen Netzteil funktioniert wie von Apple versprochen: Nach 30 Minuten komme ich auf 54 Prozent Ladung, bis auf hundert Prozent dauert es noch knapp eine Stunde. Wobei Apple hier optimiertes Laden wie bei den iPhones einsetzt: Die letzten 15 bis 10 Prozent dauern besonders lange.

Wie für Macbooks Pro M Pro oder Max üblich bietet auch das Macbook Pro M5 Max einen Hochleistungsmodus.

Fazit

Das Macbook Pro M5 Max ist eine lohnende Anschaffung, insbesondere wenn Sie auf lokale Ausführung der modernen LL-Modelle setzen. Eine Server-Version des Open-Source-Models von OpenAI läuft auf der Maschine ohne Probleme, lediglich die Lüfter drehen für eine kurze Zeit höher. Als Nutzer bemerkt man nicht, dass der Prozessor und dessen Grafikeinheiten im Hintergrund schwere Laste stemmen. Wenn Sie beruflich mit KI arbeiten, ist der Aufpreis von rund 2.000 Euro für den Max-Prozessor eine Überlegung wert.

Best Picks Archives - Macwelt 09.03.2026 20:00

Test: Macbook Pro 14-Zoll M5 Pro – Super- und Performance-Kerne machen Dampf

Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Schnelle CPU und GPU
  • Schnelle SSD
  • WLAN 7 und Bluetooth 6
  • Gutes Display mit optionaler Nanotextur
  • Thunderbolt 5
Kontra
  • Hoher Energieverbrauch bei Maximalleistung
Fazit

Das Macbook Pro 14-Zoll mit dem M5 Pro-Chip bietet hervorragende Leistung in einem kompakten Format. Display, Tastatur und Trackpad haben die seit mehreren Jahren bewährte Qualität und bieten somit keinerlei negative Überraschungen. Wenn die volle Leistung über längere Zeit abgerufen werden soll, sollte aber ein Netzanschluss in der Nähe sein, denn der Akku leert sich dann schnell. Bei moderaterem Einsatz kommen Sie aber gut über den Tag im Akkubetrieb.

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Das uns von Apple zum Testen überlassene silberne Macbook Pro 14-Zoll hat den M5-Pro-Chip mit der 18-Kern-CPU und einer GPU mit 20 Kernen. Mit 48 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 2 TB sowie dem entspiegelten Display mit Nanotextur würde das Macbook Ihr Konto um 3.879 Euro erleichtern.

Es gibt auch eine günstigere Variante, die über 24 GB RAM und eine SSD mit 1 TB verfügt. Ohne Nanotextur stehen dafür 2.699 Euro auf der Preisliste. In die andere Richtung können Sie auch 64 GB RAM und eine SSD mit 4 TB ordern. Das wäre dann die Maximalausstattung. Dafür müssten Sie nochmals 1.000 Euro mehr als für unser Testgerät ausgeben, inklusive entspiegeltem Display.

Wie schon bei den Vorgängermodellen mit M4- und M3-Pro-Chip bietet Apple auch eine Variante an, deren Chip weniger Kerne hat. Eine sogenannte binned Version des Chips, bei der einzelne Kerne deaktiviert sind. Beim M5 Pro sind es dann 15 CPU-Kerne und 16 Kerne bei der GPU. Mit 24 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 1 TB wäre das, ohne die Nanotextur, mit 2.499 Euro die günstigste Möglichkeit, ein Macbook Pro M5 Pro Ihr Eigen nennen zu können. Sofern Sie bei Apple einkaufen, im Handel werden die Macbooks Pro M5 Pro schone sehr bald günstiger zu haben sein.

Äußerlich alles wie gehabt

Das Macbook Pro mit dem M5 Pro sieht genauso aus wie sein Vorgänger mit M4-Chip, und genauso wie das Macbook Pro mit dem normalen M5-Chip. Alle haben das Liquid Retina XDR Dis­play mit Mini‑LED‑Hintergrundbeleuchtung und Promotion, die 12-MP-Center-Stage-Kamera, das Hi‑Fi-6‑Laut­sprecher-System sowie dieselbe Anzahl an Anschlüssen. Wobei es hier einen Unterschied zwischen dem M5 und dem M5- und M4-Pro gibt: Beim M5 haben die USB-C-Anschlüsse Thunderbolt 4, bei den Pro-Modellen Thunderbolt 5.

Ob dieses seit dem Macbook Pro M1 Pro/Max weitgehend unveränderte Design mit dem Erscheinen der nächsten Chip-Generation ausgemustert wird, ist zwar bislang nicht ganz sicher. Die Informationen aus einigen Lieferketten lassen jedoch vermuten, dass das Macbook Pro M6 Pro/Max einen OLED-Bildschirm und wohl auch ein neues Design erhalten könnte.

Performance statt Effizienz

Während es beim Äußeren also keine Änderungen gibt, ist im Inneren des Macbook Pro M5 Pro (und M5 Max) eine technische Neuheit zu finden. Denn Apple verwendet für diese Chips eine „Fusion Architektur“, bei der CPU und GPU nicht mehr eine Einheit bilden, sondern separate Dies sind, die dann zu einem einzigen System on a Chip (SoC) verbunden werden. Das ermöglicht es, verschiedene CPUs mit verschiedenen GPUs zu kombinieren.

So haben M5 Pro und M5 Max dieselbe CPU mit 18 Kernen, aber eine GPU mit einer unterschiedlichen Anzahl an Kernen (20 und 40). Bei den Chips mit weniger Kernen bei der CPU beziehungsweise der GPU handelt es sich um binned Versionen. Neu ist aber nicht nur diese Architektur, sondern auch eine CPU, die nicht mehr wie bisher Leistungs- und Effizienzkerne hat. Denn jetzt sind es Super- und Performance-Kerne.

Die Super-Kerne im M5 Pro/Max entsprechen den Performance-Kernen im M5, weshalb diese auch im Macbook Pro M5 und Macbook Air M5 umbenannt wurden. Während aber der M5 neben den vier Super-Kernen weiterhin mit sechs Effizienzkernen ausgestattet ist, gibt es im M5 Pro/Max stattdessen neben den sechs Super-Kernen jetzt 12 Performance-Kerne.

Wenn man sich die Taktfrequenzen aller Kerne mit Powermetrics im Terminal anzeigen lässt ist gut zu sehen, dass die neuen Performance-Kerne wesentlich höher takten als die Effizienzkerne und außerdem über mehr Frequenzstufen verfügen.

Super Cores Macbook Air M5Super Cores Macbook Pro M5Effizienzkerne Macbook Air M5 und Macbook Pro M5Super Cores M5 Pro und M5 Max Performance Cores M5 Pro und M5 Max13081308972130813441608160811521620164419321932158419801992222022201992229223042508250823522580265228202820270028802964307230722964318032403300330030483432350435163516364836963720372038283876387638763984404440204020410441764176417641884284424842484236430842724272428443804332433243084428442843324416451244284464460845124608 Die CPU-Leistung gemessen

Mit den Benchmark-Programmen Geekbench 6 und Cinebench 2024 messen wir die Leistung der CPU-Kerne. Wobei Sie beim Vergleich zum M4 Pro auch die Art der Kerne berücksichtigen müssen. Denn der M4 Pro hat 10 Leistungskerne, die den Super-Kernen im M5 Pro entsprechen, der M5 Pro aber nur sechs Super-Kerne. Dafür gibt es nun die 12 Performance-Kerne anstatt der sechs Effizienzkerne beim M4 Pro.

Im Multicore-Test mit Geekbench 6 übertrifft der M5 Pro den M4 Pro um 26 Prozent, bei Geekbench 2024 sind es mit 16 Prozent weniger. Für die neue Version von Geekbench 2026, die für den M4 und M5 optimiert wurde, haben wir leider keine Vergleichswerte mit dem M4 Pro. Denn die Werte der beiden Versionen sind nicht miteinander vergleichbar.

Bei der Konvertierung eines 4K-Videos mit 6,74 GB in Handbrake braucht der M5 Pro 28 Prozent weniger Zeit als der M4 Pro, was ebenfalls die Aussage von Apple unterstreicht, dass der M5 Pro bei der CPU-Leistung bis zu 30 Prozent gegenüber dem M4 Pro zulegen kann, je nach gewählter Aufgabenstellung. Insgesamt also eine gute Leistungssteigerung. Wobei die Lüfter bei allen Tests, die mehrere Kerne beanspruchen, deutlich hörbar ans Werk gehen. Wie sich diese neue Chip-Architektur im M6 Pro/Max weiterentwickeln wird, bleibt spannend.

Deutliches Plus bei der GPU

Auch wenn der M5 Pro mit 20 Stück nicht mehr Grafikkerne als der M4 Pro hat, können sowohl Geekbench 6 als auch Cinebench 2024 bei ihren Berechnungen mithilfe der GPU um 24 Prozent beziehungsweise 39 Prozent zulegen. Hier kommen vermutlich auch die Neural Accelerators zum Tragen, die in jedem GPU-Kern des M5 Pro integriert sind.

Aber auch die Anzahl der GPU-Kerne ist für diese Berechnungen wichtig. Denn der M5 Pro mit seinen 20 GPU-Kernen erzielt in Cinebench 2024 einen doppelt so hohen Score wie der M5 mit 10 GPU-Kernen.

Beim Test mit 3DMark Wildlife extreme liefert das Macbook Pro im Stresstest, der 20 Minuten dauert, eine Bildwiederholrate (Frames per Second) von 101 und bleibt auch über die ganze Zeit weitgehend stabil mit knapp 98 Prozent. Die Lüfter sind dann aber deutlich zu hören.

Für AI-Aufgaben gewappnet

KI-Aufgaben, die die Neural Engine und die GPU mit den integrierten Neural Accelerators verwenden, profitieren ebenfalls von den neuen Chips. In Geekbench AI kann die Neural Engine des M5 Pro gegenüber dem M4 Pro gute 40 Prozent bei den Werten „Half Precision“ und „Quantized“ zulegen. Werte für die GPU als Backend liegen uns leider für den M4 Pro nicht vor. Gegenüber dem M3 Pro verdoppeln beziehungsweise verdreifachen sich die Werte beim Berechnen mithilfe der GPU. Und im Vergleich zum M5 und zum M5 Max ist gut zu sehen, dass hier die Anzahl der GPU-Kerne wesentlich zur Leistungssteigerung beiträgt.

Wie im Test des Macbook Air 15-Zoll M5 verwenden wir auch das KI-Benchmarkprogramm MLPerf Client. Es wurde von der Non-Profit-Organisation MLCommons entwickelt, um die Leistung von großen Sprachmodellen (LLMs) lokal auf PCs zu messen. Dabei simuliert der Test standardisierte KI‑Aufgaben, um zu verstehen, wie die Rechner diese Aufgaben erledigen. Die Testdaten werden jeweils auf den Rechner geladen und die Tests lokal durchgeführt.

Zu den Aufgaben zählen Code-Analyse (Code analysis), Generieren von Content (Content generation), kreatives Schreiben (Creative Writing) sowie Zusammenfassungen (Summarization, light Summarization, moderate Summarization). Verwendet werden die LLM-Modelle Llama 3.1 8B Instruct und Phi 3.5 Mini Instruct sowie das MLX-Framework von Apple und die Open-Source-Library llama.cpp. Dabei wird aber nicht das große Modell komplett geladen, sondern in einem kompakteren 4-Bit-Integer-Format (int4). Ein Mac benötigt einen M-Prozessor sowie mindestens 16 GB Arbeitsspeicher.

Es gibt für den Mac vier verschiedene Aufgaben, die jeweils die GPU des Macbooks für die Berechnungen verwenden. Gemessen werden jeweils die Zeit in Sekunden, bis der erste Token als Antwort auf den Prompt erscheint (Time to first token, TTFT), sowie die durchschnittliche Anzahl der Tokens pro Sekunde (Tokens per second, TPS). Ein niedrigerer Wert für TTFT ist besser, und bei TPS ist ein höherer besser.

Sehr schnelle SSD

Schon das Macbook Pro M5 konnte mit einer deutlichen Steigerung bei den Lese- und Schreibwerten der verbauten SSD aufwarten. Und das Macbook Pro M5 Pro legt hier nochmals eine Schippe obendrauf und verdoppelt den Wert. Auch gegenüber dem Macbook Pro M4 Pro geht es doppelt so schnell zur Sache.

Und es gibt noch eine Neuerung: Das Macbook Pro M5 Pro unterstützt WLAN 7 und Bluetooth 6, dank des neuen N1-Chip von Apple. Außerdem gibt es bei den Mikrofonen jetzt eine Stimm­isolation.

Viel Strom

Zu guter Letzt muss sich das Macbook Pro M5 Pro dem Stresstest mit dem Programm Endurance (zu finden im Mac App Store) aussetzen. Dabei werden alle Kerne vollständig ausgelastet, bis sich das Macbook ausschaltet. Nach einer Stunde und sieben Minuten mit voller Leistung ist die 2-Prozent-Marke erreicht. Danach geht es mit reduzierter Leistung noch 30 Minuten weiter, bis sich das Gerät ausschaltet. Das Aufladen mit einem 96-Watt-Netzteil auf 100 Prozent dauert dann eine Stunde und 35 Minuten.

Auch beim Test mit dem Stresstest von 3DMark Wildlife Extreme ist gut zu sehen, dass volle Leistung den Akku schnell leeren kann. Ein Durchlauf von 20 Minuten bringt den Akkustand von 100 Prozent auf 70 Prozent. Wenn Sie also viel Leistung anfordern, sollte eine Steckdose nicht weit entfernt sein. Ansonsten sollten Sie einen Tag ohne Netzteil gut durch den Tag kommen.

Fazit

Im Macbook Pro M5 Pro kommt zusammen mit dem Macbook Pro M5 Max die neue Fusion-Architektur der Apple-Chips zum ersten Mal zum Einsatz. Diese ist flexibler als bisher und erlaubt es, separate Dies mit CPU und GPU miteinander zu kombinieren. Als Anwender werden Sie davon zwar direkt keinen Vorteil haben, dagegen aber von der Leistungssteigerung der neuen Chips. Und auch die schnellere Lese-und Schreibgeschwindigkeit der SSD macht das Macbook Pro M5 Pro zu einem guten Werkzeug für anspruchsvolle Aufgaben.

Zudem bekommen Sie ein Display mit Mini‑LED Hinter­grund-Beleuchtung und Promotion sowie Tastatur und Trackpad in gewohnter Qualität, was die Arbeit angenehm macht. Sofern Sie also ein relativ kompaktes Macbook haben wollen, das aber möglichst viel Leistung bietet, können Sie zugreifen. Sofern die Leistung aber nicht unbedingt notwendig ist, wäre auch das Macbook Pro M5 einen Blick wert. Denn bis auf die geballte Power bekommen Sie die gleiche Verpackung.

Best Picks Archives - Macwelt 09.03.2026 12:00

Test: Macbook Air M5 15 Zoll – schneller und mit mehr Speicher

Auf einen BlickUnsere Wertung Pro
  • Großes Display
  • Gute Lautsprecher
  • Schnelle SSD
  • Wi-Fi 7 und Bluetooth 6
  • 512 GB SSD Standard
Kontra
  • Aufpreise für Aufrüstung weiterhin hoch
Fazit

Das Macbook Air 15-Zoll verfügt dank des M5-Chips über eine für die meisten Alltagsanwendungen vollständig ausreichende Leistung. Außerdem hat es eine schnellere SSD als bisher mit mindestens 512 GB sowie Apples neuen N1-Netzwerk-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.
Das große Display bietet fast so viel Platz wie das Display des Macbook Pro 16 Zoll. Das ist für das Arbeiten mit mehreren Dokumenten hilfreich, bietet aber auch für Videos und Filme viel Platz.

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Best Pricing Today

Preis beim Test

1.499 Euro

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Noch keine drei Jahre alt ist das Macbook Air mit dem 15-Zoll-Bildschirm. Denn erst 2023 hatte Apple dieses Modell auf den Markt gebracht, damals mit dem M2-Chip. Jetzt gibt es das Macbook mit dem M5 schon mit der vierten Chip-Generation. Es handelt sich dabei um denselben Chip, der im Herbst 2025 schon seinen Weg in das Macbook Pro 14 Zoll gefunden hatte.

Wobei wir einen kleinen Unterschied finden. Denn die nun als Super-Cores bezeichneten Leistungskerne takten im Macbook Air in den beiden obersten Frequenzstufen mit 4416 MHz und 4464 MHz etwas langsamer als im Macbook Pro mit 4512 MHz und 4608 MHz. Das trägt dazu bei, dass die Kerne bei voller Leistung im lüfterlosen Macbook Air nicht so schnell an ihr Wärmelimit gelangen und drosseln müssen. Dafür müssen Sie aber mit etwas weniger Spitzenleistung vorliebnehmen.

Für unseren Test haben wir von Apple das Macbook Air mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 1 TB Speicherplatz in der Farbe Mitternacht bekommen. Dafür müssten Sie bei Apple 1.749 Euro bezahlen. Das Basismodell, das Apple jetzt standardmäßig mit 16 GB RAM und einer SSD mit 512 GB ausstattet, kostet Sie 1.499 Euro. Jetzt aber immer ohne Ladegerät.

Gehäuse, Display und Lautsprecher

Was sich in den fast drei Jahren seiner Existenz beim Macbook Air 15 Zoll nicht oder nur wenig geändert hat: Es ist weiterhin der gleiche Bildschirm mit einer Auflösung von 2880 × 1864 Pixeln und einer Bildhelligkeit von 500 nits. Darauf haben Sie fast so viel Platz wie beim Macbook Pro 16 Zoll, wenn auch mit einer geringeren Helligkeit, weniger Kontrast und ohne Promotion.

Auf dem großen Display ist genügend Platz, um zwei Fenster nebeneinander anzuordnen.

Thomas Armbrüster

Das Gehäuse ist fast gleich geblieben. Beim M3-Modell mit der Farbe Mitternacht hat Apple eine Eloxal-Versiegelung hinzugefügt, um es besser vor Fingerabdrücken zu schützen. Bei der M4-Version wurde Space Grau gegen Himmelblau getauscht. Außerdem gibt es seit diesem Modell eine Center-Stage-Kamera für bessere Bilder bei Videokonferenzen.

Der Sound der sechs Lautsprecher ist weiterhin hervorragend und macht externe Lautsprecher im Heimkino überflüssig. Neben dem großen Display das zweite wesentliche Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem Macbook Air 13-Zoll, denn dort gibt es nur vier Lautsprecher.

Mehr Leistung bei der CPU

Der im Macbook Air verbaute M5-Chip legt bei den CPU-Messungen mit Geekbench 6 und Cinebench 2024 wie erwartet wieder gegenüber dem Vorgängermodell messbar zu, wenn auch nicht dramatisch. Sie können in etwa mit einer um 15 Prozent verbesserten Leistung gegenüber dem M4 rechnen. Im Vergleich zum M3-Chip ist der Unterschied aber deutlich größer. Geekbench kommt auf 30 Prozent Zuwachs beim Single-Core-Test und 40 Prozent beim Multicore-Test. Geekbench misst sogar Zuwächse von 40 Prozent und 50 Prozent.

Diese Messungen decken sich in etwa mit dem Ergebnis, das wir bei der Konvertierung eines 4K-Videos mit 6,74 GB in Handbrake erhalten. Hier benötigt der M5 rund 20 Prozent weniger Zeit als der M4 und 50 Prozent weniger als der M3.

Da die Super-Cores des M5 im Macbook Air etwas gemächlicher arbeiten als im Macbook Pro, ist auf dem Pro-Modell die Leistung etwas höher, auch dank des verbauten Lüfters der dafür sorgt, dass die Spitzenleistung länger durchgehalten werden kann. In der Regel werden Sie diesen Unterschied aber im Alltagsbetrieb nicht bemerken, sofern Sie nicht eine Stoppuhr in die Hand nehmen.

Leistungsfähigere Grafikkerne

Lassen wir Geekbench und Cinebench ihre Berechnungen mit der GPU durchführen, ergeben sich deutlichere Unterschiede zu den beiden älteren Chips. Hier betragen die Abstände gegenüber dem M4 zwischen 36 und 44 Prozent, und gegenüber dem M3 zwischen 58 und 71 Prozent.

Das macht sich beim Spieletest mit 3DMark Wildlife Extreme (zu finden im App Store) aber kaum bemerkbar. Denn wenn wir diese Szene im Stresstest laufen lassen, kommt das Macbook Air M5 im Schnitt auf 47 Frames pro Sekunde, der M4-Vorgänger auf 45 Frames. Hier limitiert die fehlende Kühlung durch einen Lüfter anscheinend das Spiel, denn auf dem Macbook Pro M5 messen wir 69 Frames. Ohne Stresstest kommt das Macbook Air bei nur einem Durchgang aber zumindest auf 58 Frames. Ein Gerät für aufwändigere Spiele ist das Macbook Air also nicht.

Künstliche Intelligenz

Geekbench AI testet Aufgaben, die von künstlicher Intelligenz erledigt werden. Dazu gehören unter anderem das Erkennen von Objekten in Bildern, das Trennen von Objekten innerhalb von Bildern, um sie separat zu behandeln, das Skalieren und Verbessern von Bildern ohne Qualitätsverlust und die Verarbeitung von natürlicher Sprache.

Geekbench AI testet dabei alle drei Komponenten der Chips separat: die CPU, die GPU und die Neural Engine. Und beim Testen der GPU legt der M5 deutlich gegenüber dem M4 zu. Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach den „Neural Accelerators“ geschuldet, die Apple jetzt in jeden GPU-Kern einbaut und die bei der Berechnung von KI-Aufgaben unterstützen.

Es gibt noch eine andere Option, um Rechner auf ihre Leistungsfähigkeit für KI-Aufgaben hin zu überprüfen. Die Non-Profit-Organisation MLCommons, zu deren Mitgliedern unter anderem ARM, AMD, Intel, Nvidia, Qualcomm, Huawei, Google und Microsoft gehören, entwickelt Standards, um Systeme auf ihre KI-Leistungsfähigkeit hin zu messen, zu vergleichen und weiterzuentwickeln.

MLPerf Client ist ein Benchmarkprogramm, das von MLCommons entwickelt wurde, um die Leistung von großen Sprachmodellen (LLMs) lokal auf PCs zu messen. Dabei werden standardisierte KI-Aufgaben simuliert, um zu verstehen, wie die Rechner diese Aufgaben erledigen. Die Testdaten werden jeweils auf den Rechner geladen und die Tests dann lokal durchgeführt.

Zu den Aufgaben zählen Code-Analyse (Code analysis), Generieren von Content (Content Generation), kreatives Schreiben (Creative Writing) sowie Zusammenfassungen (Summarization, light Summarization, moderate Summarization). Verwendet werden die LLM-Modelle Llama 3.1 8B Instruct und Phi 3.5 Mini Instruct sowie das MLX-Framework von Apple und die Open Source Library llama.cpp. Dabei wird aber nicht das große Modell geladen, sondern in einem kompakteren 4-Bit-Integer-Format (int4). Ein Mac benötigt einen M-Prozessor sowie mindestens 16 GB Arbeitsspeicher.

Es gibt für den Mac vier verschiedene Aufgaben, die jeweils die GPU für die Berechnungen verwenden. Gemessen werden jeweils die Zeit in Sekunden, bis der erste Token als Antwort auf den Prompt erscheint (Time to first token, TTFT), sowie die durchschnittliche Anzahl der Tokens pro Sekunde (Tokens per second, TPS). Ein niedrigerer Wert für TTFT ist besser, und bei TPS ist ein höherer besser.

Mit dem MLPerf Client lassen sich lokal KI-Aufgaben in standardisierter Form durchführen, um die Leistungsfähigkeit von Rechnern zu messen.

Thomas Armbrüster

Wir setzen diesen Test nun zum ersten Mal auf dem Macbook Air M5 ein. Da wir ältere Macbooks nicht zur Verfügung haben, nehmen wir das Macbook Pro M3 Pro des Testers als Vergleichsobjekt. Bei den Testergebnissen schneidet das Macbook Air etwas schlechter ab als das Macbook Pro, aber nur mit geringem Abstand.

Erfreulich schnelle SSD

Wie dem Macbook Pro M5 hat Apple auch dem Macbook Air 15-Zoll M5 eine schnelle SSD spendiert. Das Tempo verdoppelt sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Wobei das Macbook Pro noch ein ganz klein wenig schneller ist.

Was das Macbook Air M5 dem Macbook Pro M5 indes voraus hat, sind Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Denn Apple hat dem Macbook Air seinen N1-Chip spendiert, auf den das Macbook Pro M5 verzichten musste.

Das Programm Aja System Test Light aus dem App Store bestätigt die hohe Geschwindigkeit der SSD.


Thomas Armbrüster

Im letzten Schritt unseres Tests messen wir mit der App Endurance (zu finden im App Store), wie lange das Macbook Air durchhält, wenn alle CPU-Kerne voll ausgelastet werden. Bis zur Marke von vier Prozent sind das erfreuliche drei Stunden und 14 Minuten. Ab da läuft das Macbook nur noch mit 60 Prozent Leistung und schaltet sich nach weiteren 15 Minuten ganz aus. Das Aufladen auf 100 Prozent dauert mit einem 70-Watt-Netzteil dann eine Stunde und 56 Minuten.

Fazit

Mit dem M5 bringt Apple das Macbook Air 15 Zoll auf den aktuellen Stand von Apples Chip-Entwicklung. Die gebotene Leistung ist erfreulich, auch weil Sie zusätzlich noch eine schnelle SSD und Apples neuen N1-Netzwerk-Chip dazu erhalten.

Den Preis für das Einstiegsmodell hat Apple um 100 Euro gegenüber dem letzten Listenpreis erhöht. Er entspricht aber nun wieder demjenigen, den Sie bei der Einführung des Macbook Air M4 15 Zoll vor einem Jahr und bis in den Oktober 2025 bezahlen mussten. Dafür ist das Basismodell jetzt mit einer SSD mit 512 GB ausgestattet. Wie bei allen neuen mobilen Geräten von Apple müssen Sie sich ein Netzteil aber selbst besorgen.