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15.03.2026 02:15:03

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Feature Archives - Macwelt 14.03.2026 07:10

Apples Homepad wird zum an die Wand klatschen

Unter dem Namen Homepad kursiert schon seit gut zwei Jahren ein kommendes Apple-Gerät durch die Gerüchteküche, das eine neue Steuerzentrale für das Smarthome werden soll, wenn Apple Intelligence und Siri endlich einmal die an sie gestellten Anforderungen erfüllen. Der auf X (dem ehemaligen Twitter) als „Kosutami“ aktive Leaker will wissen, dass es im Herbst 2026 endlich so weit ist. Einer der Prototypen, die er sah, soll ein interessantes Feature erhalten: eine magnetische Halterung für die Wandmontage.

Bisher wurde das als Homepad spekulierte Gerät – das sei nur ein interner Arbeitstitel, meint Kosutami – als ein Hybrid aus Homepod, Apple TV und iPad beschrieben. Der dem iPad ähnelnde Bildschirm solle dabei etwa die Antworten auf die an Siri gestellten Fragen zum Wetter, den nächsten Terminen, zur Nachrichtenlage und dazu, wer denn da vor der Tür stehe und klingele, visualisieren. Gleichzeitig könnte eine in den Bildschirm eingelassene Center-Stage-Kamera Facetime-Gespräche im Wohnzimmer vereinfachen – oder eben die Kommunikation mit der Person, die geklingelt hat.

So war etwa von einer Anordnung die Rede, die an den legendären iMac G4 von 2002 erinnert hätte, die Schreibtischlampe. Auf einer Basis sei ein Bildschirm schwenkbar montiert, der sich immer der Nutzerschaft zuwendet. Nun beherrscht die Center-Stage-Kamera das Verfolgen dank Superweitwinkel ohne Schwenken der Hardware – und im Wohnzimmer wird man kaum einen großen Einblickwinkel künstlich reduzieren müssen, wie das in der Öffentlichkeit sinnvoll ist.

Stattdessen soll sich der Bildschirm flexibel mal hier und mal da montieren lassen, über eine an Magsafe erinnernde Magnethalterung. Das eröffnet gewisse Flexibilität – den Homepad-Bildschirm montiert man in der Küche, wenn man dort zu Gange ist, ansonsten hängt er mal im Flur vor der Wohnungstür oder eben im Wohnzimmer. Denkbar wäre so auch, dass mehrere Displays mit einer Zentrale drahtlos kommunizieren, die direkt am Router hängt.

Das ist aber reine Spekulation, „Kosutami“ will mehrere Prototypen gesehen haben. Sollte er aber mit seiner Prognose „Herbst 2026“ ins Schwarze treffen, dann müsste Apple allmählich zu einer finalen Entscheidung kommen, wie das Homepad aussehen und was es können soll.

Vor dem September ist ein solches Gerät aber nicht denkbar, da es bei der Steuerung des Apple-Smarthomes stark auf Apple Intelligence setzt. Und da ist in beiderlei Hinsicht noch einiges im Argen. Apples Homekit erfüllt schon lange nicht mehr den Qualitätsanspruch, den das Unternehmen und seine Kundschaft stellen, und von der neuen Siri ist in den Betas von iOS 26.4 immer noch keine Spur. Auf eine wesentliche Verbesserung der Apple Intelligence wird man womöglich noch auf iOS 27 warten müssen, das Mitte September in finaler Version herauskommen wird.

Feature Archives - Macwelt 14.03.2026 07:05

Macbook Neo: Warum so mancher „Experte“ komplett falsch liegt

Bevor Apple letzten Mittwoch das Macbook Neo vorstellte, herrschte im Internet Einigkeit darüber, dass es zu teuer ausfallen würde. Nach der nominellen Preiserhöhung für das Macbook Air M5, von der wir am Dienstag erfuhren, wurde klar, dass das Neo unter den bisherigen Preis des Air von 999 US-Dollar respektive 1.099 Euro fallen würde. Möglicherweise würde es mindestens 700 US-Dollar kosten, aber wahrscheinlich ab 800 US-Dollar aufwärts, mäkelten Kritiker in ihren Abgesängen auf ein noch nicht einmal vorgestelltes Produkt.

Stattdessen brachte Apple einen Laptop für 699 Euro (599 Euro für den Bildungsbereich) mit 256 GB Speicher, 8 GB RAM, Magic Keyboard, Multi-Touch-Trackpad, 1080p-Webcam, 3D-Audio-Lautsprechern und einem eleganten Aluminiumdesign auf den Markt. Es ist in Farben erhältlich, die wir seit Jahrzehnten nicht mehr bei einem Mac gesehen haben, und richtet sich an Personen, die ansonsten mit einem preisgünstigen Chromebook oder Windows-PC zufrieden sind. Apple wird große Stückzahlen davon verkaufen, und die Kundschaft wird es wahrscheinlich schätzen.

Wenn man jedoch die Social-Media-Beiträge seit der Ankündigung liest, könnte man meinen, Apple würde 1.299 US-Dollar (1.499 Euro) für ein iPad der Einstiegsklasse verlangen. Scrollen Sie durch die Timeline Ihres bevorzugten sozialen Netzwerks, und Sie werden alle möglichen Ratschläge von Experten lesen, die behaupten, dass das Macbook Neo im Vergleich zu Windows-Laptops in derselben Preisklasse untermotorisiert, überteuert und enttäuschend sei.

Nichts davon stimmt.

Fehlinformationen zum Macbook

Dieser Beitrag von Sankew auf X fasst die allgemeine Kritik am MacBook Neo zusammen:

i don't care what anyone says, but the MacBook Neo is not worth it

-Only 8GB RAM
-No Touch ID on the base model
-No Backlit keys
-No force touch trackpad, it's a diving board trackpad
-Weak I/O

you should probably get a M2, M3 or M4 MacBook Air at a discount instead. pic.twitter.com/0rld2WUHAk

— Sankew (@Sankew06) March 4, 2026

Ich habe unzählige Beiträge gelesen, in denen empfohlen wird, ein älteres Air-Modell zu erwerben. Dies ist ein schlechter Ratschlag für jemanden, der ein günstiges Macbook sucht. Zum einen sind alle derzeit erhältlichen M2- oder M3-Air-Modelle wahrscheinlich generalüberholt, und alle M4-Modelle, die Sie finden, sind mehrere hundert Euro teurer als das Neo.

Bedenken Sie, dass das Macbook Air M2 dasselbe Gerät ist, das wegen seines Preises von 1.099 US-Dollar (1.299 Euro) mit 256 GB Speicher und 8 GB RAM kritisiert wurde. Und jetzt empfehlen Tech-Influencer vier Jahre später den Kauf eines solchen Geräts, weil sie nicht zugeben möchten, dass Apple mit Macbook Neo alles richtig macht.

Wäre das Neo mit einem A19 Pro mit 12 GB RAM und einem P3-Display ein besseres Gerät? Natürlich, aber das ist nicht das, was das Macbook Neo ist. Und die Technologie-Experten auf X und anderen Plattformen, die den Leuten raten, etwas anderes zu kaufen, verbreiten einfach nur Fehlinformationen.

Es gibt gute Gründe, das Macbook Neo zu kritisieren. Die Bindung von Touch-ID an das 799-Euro-Modell zwingt Interessenten effektiv dazu, Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Das Trackpad verfügt nicht über die schnelle Vorschau und andere Force-Touch-Funktionen. Es ist das erste Macbook seit 2011, das keine hintergrundbeleuchtete Tastatur hat. Die Farbe Indigo sollte heller sein.

Doch anstatt das Macbook Neo für das zu schätzen, was es ist, sind die sozialen Medien voller unangebrachter Ratschläge:

Foundry

Jedes gebrauchte Macbook Air der M-Serie, das Sie in dieser Preisklasse finden können, verfügt immer noch über 256 GB Speicherplatz, 8 GB RAM und ein 13-Zoll-Display, und es unterliegt nicht mehr der Apple-Garantie. Sie können kein Apple Care erwerben, und es wird wahrscheinlich ein oder zwei Jahre vor dem Neo keine Updates mehr erhalten. Es könnte Kratzer und Dellen aufweisen. Das ist eine Unwahrheit – es gibt weltweit kein gebrauchtes Macbook Air für 600 Euro, das besser ist als ein Neo.

Macbook Neo bei Amazon ansehen

Durch das falsche Fenster schauen

Das Macbook Neo richtet sich offensichtlich an Windows- und Chromebook-Nutzer, insbesondere an Studierende. Apple hat ein Gerät mit Low-End-Spezifikationen entwickelt, das eine ausreichende Leistung bietet, sich jedoch durch sein Design, seine Kamera, seine Lautsprecher und sein Display auszeichnet. Es gibt viele PCs in derselben Preisklasse, die mit dem Neo verglichen werden können, aber nur wenige dieser Vergleiche werden schmeichelhaft ausfallen. Dennoch werden Sie sie überall in Ihren Feeds finden.

Nehmen Sie beispielsweise Windows Latest, das 50.000 Follower und fast 500.000 Aufrufe für den folgenden Tweet verzeichnet:

This is the ASUS A14 with an OLED display, 60Hz refresh rate, 16GB RAM, 512GB SSD, and all-day battery life thanks to Snapdragon.

Oh, and it also has five physical ports. How many do you have on the MacBook Neo?

Sure, the MacBook Neo is a big deal for the price in the Apple… https://t.co/CQGEtl6cL6 pic.twitter.com/21GGwKYBMp

— Windows Latest (@WindowsLatest) March 4, 2026

Es klingt wie eine gut recherchierte, fundierte Kritik am Macbook Neo. Windows Latest argumentiert, dass es Windows-Laptops gibt, insbesondere das ASUS Zenbook A14 und das Galaxy Book4 Edge, die doppelt so viel RAM, bessere Displays, mehr Speicherplatz und mehr Anschlüsse zum gleichen Preis bieten. Das einzige Problem ist, dass das komplett gelogen ist – das A14 kostet 999 US-Dollar, während das betreffende Galaxy Book 4 ein Jahr alt ist und immer noch für 900 US-Dollar im Ausverkauf angeboten wird.

Hier ist ein weiteres Beispiel, das als Antwort auf einen Beitrag über einen HP-Laptop von einem Apple-Account gepostet wurde:

more RAM, more storage, larger screen, touch screen, more pixels, numpad, more ports https://t.co/BZXiaZDp0d

— Gregor 🌹🇪🇺🇦🇹 (@salingergregor) March 4, 2026

Dieses Gerät mit „mehr RAM, mehr Speicherplatz, größerem Bildschirm, Touchscreen, mehr Pixeln, Ziffernblock und mehr Anschlüssen“ ist tatsächlich einer der meistverkauften Windows-PCs in der Preisklasse des Macbook Neo. Es ist ein sehr treffender Vergleich; ein ähnliches Gerät war bei Apples Experience Event in New York zu sehen. Aber es ging nicht darum, die Leistung zu testen, sondern die Vorteile des Neo in Bezug auf Design, Display, Webcam und Audio zu demonstrieren.

Ja, 16 GB RAM sind mehr als 8 GB. Ja, 15,6 Zoll sind größer als 13 Zoll. Aber Apple hat das Macbook Neo nicht entwickelt, um sich in puncto Spezifikationen zu messen. Tatsache ist, dass Windows-Laptops seit jeher bessere Spezifikationen haben als ihre Macbook-Pendants. 32 GB RAM Standard, 4K-Displays und diskrete Grafikkarten. Die gleichen Influencer, die in den sozialen Medien die Spezifikationen kritisieren, verstehen das, aber sie bevorzugen, die Wahrheit zu verdrehen, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Schlucken Sie den Köder

Wenn Sie über den Kauf eines Macbook Neo nachgedacht haben, bevor Sie einen dieser Beiträge gesehen haben, dann ist es mit ziemlicher Sicherheit das richtige Gerät für Sie. Das Neo hat Apple nicht für Influencer entwickelt. Es ist ein erschwingliches Macbook, das von Grund auf für Schüler, Studenten, Großeltern und alle entwickelt wurde, die USB 2.0 nicht von USB 3.2 unterscheiden können.

Apple hat alles richtig gemacht. Und jeder, der anfängt, Spezifikationen und Anschlüsse zu analysieren, um Sie vom Gegenteil zu überzeugen, liegt falsch. Oder lügt einfach.

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Feature Archives - Macwelt 13.03.2026 14:00

Die Preisrakete und Apples Geheimnis

Erst in den letzten Tagen habe ich von einer Theorie der Wirtschaftswissenschaften gehört: Rocket and Feather. So wie ich das verstanden habe, beschreibt das die Preisentwicklung an Tankstellen relativ gut. Treten unerwartete äußere Ereignisse ein, die einen oder mehrere Rohstoffe nur schwer beschaffbar oder teurer machen, steigen die Preise für das Endprodukt so schnell wie sonst nur eine Rakete in den Himmel. Beruhigt sich die Lage an den Rohstoffmärkten wieder, fällt die ausgebrannte Preisrakete aber nicht wie die Kolleginnen aus der Silvesternacht wieder steil nach unten, sondern tanzt langsam wie eine Feder, von der Atmosphäre gebremst, dem alten Niveau entgegen.

Derzeit lässt sich überhaupt nicht sagen, wann die durch den Irankrieg ausgelöste Beschaffungskrise für Rohöl wieder endet, aber selbst wenn der Krieg in den nächsten 24 Stunden enden und die Straße von Hormus wieder ungefährdet passierbar sein sollte, wird der Preisverfall weit länger dauern als der Anstieg.

Ich kann mich noch gut an den Beginn der Vollinvasion Russlands in der Ukraine vor vier Jahren erinnern und daran, wie schnell die Preise an der Tanke stiegen. Ebenso, wie lang es dauerte, bis sie wieder auf dem Vorkriegsniveau waren oder sogar noch darunter lagen.

Von Rocket and Feather habe ich vermutlich deshalb noch nie vor dieser Woche gehört, weil Apples Preisgestaltung anderen Regeln folgt. Regeln, die ich zugegebenermaßen nicht so recht durchschaue. Einer der für die IT-Industrie wichtigen Rohstoffe – Speicher – ist schon seit geraumer Zeit nur schwer zu beschaffen oder kaum noch zu bezahlen. Vergleichbar mit einem Krieg ist die Ursache des Problems in keiner Weise, es handelt sich um einen verschärften Wettstreit der Nachfrager nach in RAM-Modulen und SSDs verbauten Flash-Speichern, welche die Anbieter nur schwer erfüllen können.

Apple jedoch lässt den Preis des iPhone 17e gegenüber dem des 16e unverändert, baut aber doppelt so viel Speicher ein, der Chip hat 50 Prozent mehr RAM. Das Macbook Air M5 ist mit 512 GB SSD sogar günstiger geworden als der Vorgänger mit der gleichen Speichergröße, die Macbooks Pro kosten bei gleich großer SSD genauso viel wie ihre Vorgänger. Nur bei den ganz großen Größen langt Apple ordentlich zu.

Wie schafft Apple das?

Ich vermute, es gibt nicht nur einen Grund, sondern eine Mischung aus mehreren. Als Großabnehmer kann Apple auf langfristige Lieferverträge pochen. Die mögen zwar irgendwann einmal auslaufen, aber dann kann Cupertino immer noch viel mit seiner gigantischen Marge kompensieren, die Aufpreise für größere SSDs und mehr Arbeitsspeicher sind immer noch jenseits von Gut und Böse. Nicht zuletzt war Apples Stärke schon immer in der seit 1997 währenden Cook-Ära als COO und später als CEO die Diversifizierung der Lieferkette. Apple-Produkte und ihre Komponenten müssen nicht durch die Straße von Hormus, sondern kommen auf vielen Wegen. Das macht Apple so krisensicher.

Selbst Apple wird einmal an seine Grenzen stoßen. Denn die Lieferverträge haben, wie erwähnt, ein Ablaufdatum, während die Nachfrage von KI-Anbietern nach Flash-Speichern nicht geringer wird. Von der Marge kann Apple nicht übermäßig viel abknapsen, bevor die Börse reagiert. Und wenn eine weitere Großmacht auf die Idee kommt, man könnte diese abtrünnige Provinz oder jenen aufmüpfigen Nachbarn wieder in den Schoß des Imperiums zurückholen, sind die meisten der Lieferwege Apples verstopft: So schnell lässt sich trotz aller Mühen die Produktion nicht in andere Länder verlegen.

Welche Konsequenzen ziehe ich aus gestiegenen Benzinpreisen? Ich nutze wieder verstärkt das Fahrrad. Hilft auch nicht immer, denn Rahmen und etliche Bauteile entstehen schon lange nicht mehr in Europa und müssen daher auch über Meerengen, Kanäle und andere Krisengebiete erst zum Händler des Vertrauens kommen.

Vielleicht ist 2026 das Jahr, in dem Investitionen in den Apple-Fuhrpark besonders sinnvoll werden, ehe in Cupertino die Preisrakete hochsteigt, während die Benzinfeder erst ganz langsam zu Boden trudelt.

Die Deals der Woche

Mac Mini M4 fällt auf 597 Euro
Wer einen leistungsstarken Desktop-Rechner für das Heimbüro sucht, scheitert oft am verfügbaren Platz. Apples kleinster Computer liefert mit dem neuesten Prozessor eine enorme Performance im kompakten Format und ist derzeit wieder etwas günstiger zu haben.

Macbook Pro M5 zum neuen Bestpreis
Das erst vor wenigen Monaten vorgestellte 14 Zoll Macbook Pro mit dem neuen M5 Chip ist bei Amazon bereits jetzt mit einem attraktiven Rabatt erhältlich.

Apple-Zubehör bei Amazon reduziert: Die besten Frühlingsangebote
Die Amazon-Frühlingsangebote bringen auch bei Apple-Zubehör deutliche Preisnachlässe. Von iPhone-Hüllen über Apple Pencil bis hin zu Magic Keyboard und Airpods sind zahlreiche Produkte reduziert.

Das hat Sie diese Woche am meisten interessiert

Apples Homepad wird zum an die Wand klatschen
Neue Spekulationen drehen sich um Apples Steuergerät mit Bildschirm für das Smarthome. Im Herbst soll es endlich auf den Markt kommen, mit Apple Intelligence und womöglich einer coolen Funktion.

Macbook Neo: Warum so mancher „Experte“ komplett falsch liegt
Apples Macbook Neo lässt niemanden kalt. Viele Kritiker äußern jedoch Meinungen, die kaum auf Fakten beruhen.

Was dem Macbook Neo fehlt – in Reihenfolge der Wichtigkeit
Das Macbook Neo ist bemerkenswert günstig, jedoch erfordert der niedrige Preis gewisse Abstriche. Hier sind die wesentlichen Punkte und was weniger wichtig ist.

Kurztest: Comply Truegrip Max – Schaumstoffaufsätze für Airpods Pro 3
Die alternativen Aufsätze für die Airpods Pro 3 verbessern das Noise Cancelling, sorgen aber auch für besseren Sitz in den Ohren.

Die 5K-Revolution: Warum 4K nicht optimal für Mac-Nutzer ist
Lange war Apple marktführend in Sachen 5K-Display: Alternativen zum Studio-Display und iMac 5K waren entweder unerschwinglich oder nicht sonderlich Mac-kompatibel. Das ändert sich gerade: Immer mehr 5K-Monitore erscheinen auf dem Markt – und die bringen für Mac-Nutzer einige handfeste Vorteile.

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Die Premieren dieser Woche hätten auch wunderbar auf eine Publikumsmesse gepasst. Aber wozu? Apple ist auch so die Aufmerksamkeit gewiss.

Macbook in bunt – aber bitte nicht Flower Power!

Mit Blüten überzogen oder mit blauen Punkten: Der CRT-iMac ging 2001 schillernd ab. Apple arbeitete da längst am Neuanfang – und versank danach fast zwei Jahrzehnte im Minimalismus. Neue Macbooks sollten wieder mehr Farbe bekennen.

Apple, das Glatteis und die Talfahrt

Zumindest im TV und auf den Live-Tickern der einschlägigen Nachrichtenportale dreht sich derzeit alles um Curling, Skeleton und Skiathlon. Apple muss aber nicht überall mitmischen.




Ein iPhone wie ein grauer Februartag

Das iPhone 17e soll bald kommen – genau so, wie es kommen musste: technisch korrekt, gestalterisch mutlos und ohne jede Ambition. Das erste iPhone des Jahres 2026 wirkt wie ein öder Nachklang von 2025 und wie das letzte Thema, bevor endlich Frühling wird.

Jetzt spricht Siri: “Ich bin doch nicht blöd!”

Noch ist Siri nicht wirklich gesprächsfähig. Aber was wäre, wenn sie es wäre? Ich habe mir mal die Probe aufs Exempel vorgestellt.


Feature Archives - Macwelt 13.03.2026 13:00

iCloud voll? So lagern Sie Daten auf Onedrive und Google Drive aus

iCloud-Speicher haben Sie am Mac und iPhone eigentlich nie genug, Apple ist bei der Vergabe nämlich noch immer sehr sparsam. Der von Cupertino kostenlos bereitgestellte iCloud-Speicher von 5 GB ist viel zu wenig, die kostenpflichtigen Angebote aber nach meiner Meinung ungünstig gestaltet: Die preiswerten Abos für 50 oder 200 GB sind in einer Familie schnell verbraucht und dann bleibt nur noch das teure 2-TB-Abo für zehn Euro im Monat.

Ungenutzter Cloud-Speicher

iCloud-Speicherplatz wird schnell knapp, mit diesen sieben Platzspar-Tipps können Sie sich aber oft noch etwas Luft verschaffen. Das Löschen von Daten und Duplikaten ist langfristig aber nicht immer erfolgreich, etwa wenn Sie zu viele Hobbyfotografen in der Familie haben – dann haben Sie wohl nach jedem Urlaub wieder Platzprobleme. Es gibt aber noch einen weiteren Ausweg:

Fotos können Sie mit Cloud-Diensten wie Amazon Photos abgleichen.

Stephan Wiesend

Ich bin mir sicher, Sie haben massenhaft ungenutzten Speicher von anderen Anbietern zur Verfügung. Jeder Telekom-Kunde verfügt über 25 GB Magenta-Cloud, ein Microsoft-365-Basic-Nutzer kann auf solide 100 GB zurückgreifen. Microsoft-Family-Nutzern stehen sogar über 1 TB bei Onedrive zur Verfügung. Das genügt für tausende Urlaubsvideos und Jahrzehnte an Familienfotos.

Auch Amazon-Prime-Kunden bekommen kostenlosen Speicher zugeteilt. Amazon bietet seinen Prime-Kunden mit Amazon Photos nämlich unbegrenzten Speicher für Fotos.

Google stellt über Google Drive 15 GB kostenlosen Cloud-Speicher bereit – akzeptieren Sie eine Verkleinerung der Dateien, können Sie Daten sogar ohne Einschränkungen hochladen.

Hinzu kommen zahlreiche Anbieter mit kostenlosem Speicherplatz, etwa Mega, das 20 GB gratis zur Verfügung stellt. Ebenfalls interessant ist der Schweizer Anbieter pCloud, der bis zu 7 GB kostenlosen Speicher bietet – durch das Werben neuer Nutzer lässt sich dieser Umfang weiter erhöhen. Nicht zuletzt ist auch Box zu nennen, das 10 GB kostenfrei bereitstellt.

Jeder Anbieter stellt zudem iOS-Apps zur Verfügung. Das ergibt fast 80 GB an kostenlosem Speicherplatz!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen Speicher sinnvoll zu nutzen. In erster Linie bietet sich das Auslagern von Fotos und Videos an, um Geräte zu entlasten und Daten sicher zu sichern.

Aber Achtung: Viele wichtige iCloud-Daten eignen sich nicht für die Auslagerung. So ist die Verwaltung von Passwörtern per iCloud hervorragend gelungen und schwer ersetzbar. Auch Lesezeichen und Adressbuch würde ich nur mit Apples Cloud-Diensten verwalten – diese Daten sind nicht nur sehr wertvoll, sie belegen zudem nur wenig Speicherplatz.

Fotos und Videos auslagern

Die größten Speicherfresser sind nach meiner Erfahrung Fotos und vor allem Videos. Für eine halbe Stunde 4K-Video sollten Sie rund fünf Gigabyte Speicherplatz einplanen. Doch auch zahlreiche Bildschirmfotos sowie abfotografierte Dokumente oder Verträge summieren sich im Laufe der Zeit zu einem erheblichen Platzbedarf.

Eine effektive Methode zum Sparen von Speicher ist daher das gezielte Auslagern von Fotos und Videos in die Cloud. So können Sie insbesondere Ihre Videos bei Microsoft Onedrive speichern und anschließend vom iPhone löschen.

Nahezu jede Cloud-App für iPhone und iPad unterstützt zudem das automatische Hochladen im Hintergrund. Neue Fotos, Videos oder gescannte Dokumente werden dadurch direkt auf den Cloud-Server übertragen. Für Fotografen ist etwa Amazon Prime attraktiv: Über Amazon Photos lassen sich Fotos unbegrenzt hochladen, während für Videos 5 GB Speicher zur Verfügung stehen. Google Fotos bietet darüber hinaus eine integrierte Speicheroptimierung: Fotos werden dabei auf 16 Megapixel und Videos auf HD-Auflösung reduziert.

Auch Microsoft Onedrive hat seine Fotofunktionen deutlich ausgebaut. Der Dienst bietet Bildbearbeitungsoptionen und unterstützt beim Hochladen von Fotos und Videos inzwischen KI-gestützte Analysefunktionen. Aufnahmen werden automatisch verschlagwortet, sodass Sie gezielt nach Begriffen wie „Baum“ oder „Haus“ suchen können. Zudem erkennt der Dienst Gesichter und gruppiert Fotos nach Personen.

Spezialisierte Dienste wie Google Fotos und Amazon Photos überzeugen ebenfalls mit umfangreichen Verwaltungs- und leistungsfähigen Suchfunktionen.

Damit lassen sich Fotos nicht nur sicher archivieren, sondern auch komfortabel organisieren und schnell wiederfinden.

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Wahllos bestimmte Daten auf iCloud und andere bei einem Drittanbieter zu verwalten, ist natürlich langfristig zu chaotisch. Hier kann es deshalb sinnvoll sein, vorab einige Regeln festzulegen. Eine solche Regel wäre etwa, alle geschäftlichen Dokumente mit einem Dienst wie Onedrive zu verwalten und nur noch private Dateien in iCloud zu speichern.

Oft können Sie auch eine bestimmte App an einen Cloud-Dienst binden. So verwalten etwa Word und Excel Daten automatisch über Onedrive, auch der Notizenverwalter OneNote ist an den Speicherdienst von Microsoft angebunden.

Dokumente können Sie mit Microsoft Copilot archivieren, (früher gab es mit Microsoft Lens eine eigene App für diese Funktion) und sparen so Platz. Auch die iOS-App der MagentaCloud bietet übrigens eine eigene Funktion für das Erstellen und Hochladen von abfotografierten Dokumenten.

Auch Bildschirmfotos können Sie gezielt auf eine Cloud hochladen.

Die Magenta Cloud kann unter iOS und macOS verwendet werden und bietet Telekom-Kunden 25 GB Speicherplatz.

Stephan Wiesend

Backup besser mit iCloud?

Eine der komfortabelsten Funktionen von iCloud ist das schnelle und einfache Erstellen eines iPhone-Backups. Sie müssen die Funktion nur aktivieren, und fortan werden Ihre Daten drahtlos auf Apples Servern gesichert. Auch WhatsApp können Sie mit iCloud zuverlässig sichern, ebenso Apples Nachrichten. Diese Funktionen lassen sich leider kaum durch einen anderen Dienst ersetzen.

Ein Backup ist aber unbedingt notwendig, auch beim Umzug zu einem neuen iPhone ist das iCloud-Backup hilfreich – falls etwas schiefgeht.

Allein das iCloud-Backup ist nach meiner Meinung ein triftiger Grund, doch ein kostenpflichtiges iCloud-Backup zu wählen. 50 GB kosten 12 Euro pro Jahr und diese Speichermenge reicht für die meisten iPhone-Backups vollkommen aus.

Alternativ könnten Sie Ihre Daten über einen Mac sichern. Dazu ist längst kein Anschluss per USB-Kabel mehr nötig, auch per Wi-Fi können Sie ein iPhone oder iPad auf den Mac sichern.

Früher war für diese Aufgabe iTunes zuständig, heute ist diese Funktion in den Finder integriert. Sie wird automatisch angeboten, wenn Sie ein iPhone an einen Mac anschließen und auf das iPhone-Symbol im Finder klicken.

Tipp: Damit auch Whatsapp-Daten gesichert werden, müssen Sie allerdings ein verschlüsseltes Backup erstellen.

Datenschutz

Ein Problem bei vielen Diensten ist der Datenschutz. So kritisiert etwa die Stiftung Warentest seit Jahren die Datenschutzerklärungen von Apple, auch die von iCloud wurde bereits bemängelt. Noch dazu stehen bei vielen Diensten die Server in den USA und es ist ein Zugriff amerikanischer Behörden möglich – das kann für Firmen ein Problem sein. Hier hat die Telekom einen Vorteil, auch pCloud verspricht, hohe Datenschutzstandards einzuhalten.

Umzugshelfer: Import und Export von Cloud-Daten

Sie nutzen einen oder mehrere dieser Cloud-Dienste schon länger und würden gerne Daten in einem einzelnen Dienst zusammenfügen? Das ist einfacher, als Sie denken:

Einige Cloud-Dienste unterstützen nämlich einen direkten Zugriff auf andere Cloud-Anbieter. OneDrive den Import von Google Drive und Dropbox. Auch Google Photos wird unterstützt.

Onedrive: Sowohl in der iOS-Version von Onedrive als auch beim Zugriff über den Browser können Sie unter den Optionen des Dienstes Clouddaten importieren. Die iOS-Version unterstützt Google Drive und Dropbox, die Webversion außerdem das Importieren von Daten von Google Fotos. Gut: Die Daten werden zwischen den beiden Cloud-Diensten direkt übertragen und der Import läuft komplett im Hintergrund ab.

Google Drive: Google Takeout ist eine eigene Exportfunktion für Google-Daten aller Art. Neben dem Export und Download der Daten gibt es für Google Fotos sogar einen Direktexport zu einem anderen Cloud-Dienst. Google Fotos unterstützt etwa die Übergabe der Fotos zu Onedrive, iCloud Fotos, Flickr und Smugmug.

pCloud: Auch pCloud beherrscht den Datenumzug von Facebook, Google, Microsoft, Dropbox, Facebook und Google Photos.

Fotos und Videos können Sie auch gut mit pCloud verwalten.

Stephan Wiesend

Multcloud

Eine interessante Möglichkeit, Daten zwischen Cloud-Diensten zu verschieben, bietet Multcloud. Der kostenlos nutzbare Dienst kann direkt auf knapp dreißig Cloud-Dienste zugreifen, auch iCloud Photos, Onedrive, Mega und pCloud werden unterstützt.

Sie können sich über den Dienst bei einem der Cloud-Dienste anmelden. Danach kann Multcloud auf diese Daten zugreifen und zwischen den Diensten verteilen. Verschiedene „Aufgaben“ lassen sich dabei konfigurieren.

Ist iCloud überfüllt, können Sie beispielsweise gezielt alle Daten, einen bestimmten iCloud-Ordner oder ein iCloud Photos-Album in einen Onedrive-Ordner kopieren. Auch das Backup eines kompletten Cloud-Dienstes ist möglich, etwa das Überspielen aller Google Photos-Dateien in pCloud.

Der große Vorteil ist, dass die Datenübertragung direkt zwischen den beiden Cloud-Diensten stattfindet, ohne Download auf ein Gerät.

Die kostenlos nutzbare Version ist allerdings auf 5 GB Transfervolumen pro Monat begrenzt und Sie müssen die Aufgaben manuell starten. Fortgeschrittene Kopierfunktionen und höhere Transfervolumen sind – wie zu erwarten – leider kostenpflichtig.

Multcloud kann Daten von iCloud zu Onedrive übertragen.

Stephan Wiesend

Zahlende Kunden können dann etwa vorgeben, dass die Datenübertragung zu einer bestimmten Tageszeit stattfinden oder automatisch synchronisiert werden soll. Möglich ist dann auch, dass die Daten nach der Übertragung auf dem Quell-Dienst gelöscht werden. Aktuell kostet der Dienst ab 71 Euro pro Jahr, es gibt aber immer wieder Sonderaktionen.

NAS als Alternative

Es gibt noch eine alternative Lösung: Sie können einen eigenen lokalen Server nutzen, etwa ein NAS. Hier läuft der Cloud-Dienst auf einem externen Gerät, die Daten bleiben also in Ihrem Netzwerk. Vor allem bei Firmen und kleinen Arbeitsgruppen haben sich diese Geräte bewährt.

Die Bedienung vieler NAS-Modelle ist allerdings nicht ganz einfach, viele sind auch nicht gut auf macOS zugeschnitten.

Besonders einfach bedienbar ist etwa die BeeStation von Synology. Diese bietet auch eine iOS-App und ermöglicht einen einfachen Datenexport von Dokumenten und Fotos.

Nachteile

Die Nutzung eines zusätzlichen Anbieters hat aber auch Nachteile. Bei pCloud störte uns auf dem Mac etwa die Aufforderung, eine tief ins System eingreifende Systemerweiterung zu installieren. Die Grundfunktionen stehen allerdings auch ohne diese Systemerweiterung zur Verfügung, der Online-Speicher kann auch über den Browser und die App genutzt werden. Auch die Oberfläche der MagentaCloud ist wenig komfortabel, vor allem die Mac-Version wirkt optisch stark veraltet.

In der Praxis funktioniert der Dienst Multcloud bei unseren Tests leider nicht immer problemlos. So gab es etwa bei einem Kopiervorgang zwischen iCloud und Onedrive Probleme mit einigen Dateinamen – Onedrive ist nämlich bei Dateinamen bedauerlicherweise sehr streng.

Zu guter Letzt steigt natürlich mit jeder zusätzlichen App die Komplexität – ein Anbieter wie Amazon kann plötzlich sein Angebot abändern. Oder Sie wollen Amazon Prime nicht mehr nutzen, haben aber alle Ihre Familienfotos auf Amazons Cloud-Dienst. Bei keinem der Anbieter entgehen Sie außerdem der Werbung für kostenpflichtige Zusatzangebote – aber das ist ja selbst bei Apple mittlerweile üblich.

Fazit:

Haben Sie bei iCloud zu wenig Speicherplatz, können Sie Daten bei einem anderen Dienstleister auslagern. Vor allem für Videos und Fotos eignen sich Dienste wie Magenta Cloud und Amazon Photos gut – gerade für das Auslagern von Videos sind sie eine gute Alternative zu iCloud Fotos. Geht es aber um Backups, Passwörter, private Notizen und iMessage-Daten, kommen Sie um iCloud kaum herum.

Vorgestellte Dienste im Überblick DienstKostenloser Speicher / FreivolumeniCloud (Apple)5 GBGoogle Drive (Google)15 GB pro Google-KontoOneDrive (Microsoft)5 GB, bis zu 1 TB bei Abo Microsoft 365MagentaCLOUD (Telekom)3 GB kostenlos, 25 GB für Telekom-KundenpCloudbis zu 10 GB kostenlosAmazon Photos (Prime)Fotos ohne Einschränkung, 5 GB bei VideosMultCloud5 GB/Monat gratis Transfervolumen Box10 GB kostenlos aber Dateigröße maximal 250 MBMega20 GB kostenlos
Feature Archives - Macwelt 13.03.2026 10:13

Macbook Neo im Teardown: Das reparaturfreundlichste Macbook

In unserem Test bezeichnen wir das Macbook Neo als den idealen Einstiegs-Mac. Sollte das jedoch nicht ausreichen, um Sie von dem überraschend preiswerten Macbook Neo zu überzeugen, hat das erste Teardown des Geräts einen weiteren Vorteil aufgezeigt: seine Reparaturfreundlichkeit.

Ein neues Video des australischen Youtube-Kanals Tech Re-Nu demonstriert, was der Moderator als „Speedrun-Teardown“ des Macbook Neo bezeichnet, vom Abschrauben der Bodenplatte bis zum Entfernen des Trackpads. Ohne dabei in irgendeiner Weise gehetzt zu wirken, schafft der Moderator es in kürzester Zeit und lobt dabei die einfache Konstruktion des Neo, die sich für die Demontage und einfache Reparatur eignet.

Als er die Lautsprecher herausnimmt, weist er darauf hin, dass Klebestreifen gänzlich fehlen. Der Akku lässt sich leicht herausnehmen (nachdem die 18 Schrauben entfernt wurden) und es gibt keinen Klebstoff. Die Audiobuchse ist „schön modular“. Und obwohl sich „ein wenig“ Klebstoff auf dem Trackpad befindet, erklärt er, dass dies kein Grund zur Sorge sei. Insgesamt fällt die Bewertung sehr positiv aus.

„Wir haben es in weniger als 10 Minuten geschafft“, bemerkt er, während eine Einblendung darauf hinweist, dass es tatsächlich sechs Minuten waren. „Das ist absolut erstaunlich für einen Apple-Laptop. Ich kann nicht behaupten, dass wir jemals einen Mac hatten, der so reparierbar und modular ist wie dieser.

Es ist einfach ein sehr simples, elegantes Design. Apple hat die Kosten niedrig gehalten, die Einfachheit erhöht, und das bedeutet einfach einen wirklich reparierbaren, sehr leicht zu öffnenden Laptop.“

Wie der Moderator anmerkt, waren die Designer von Apple nicht immer so freundlich zu Reparaturfachleuten.

Im vergangenen Jahr wurde das iPhone 16e von iFixit wegen des „fürchterlichen Designs“ seines USB-C-Anschlusses kritisiert, obwohl andere Elemente positiver bewertet wurden. Einige Jahre zuvor hatte dieselbe Website dem iPhone 15 Pro Max eine Reparaturfreundlichkeitsbewertung von nur 4 von 10 Punkten gegeben und sich über die „anhaltende Einschränkung der Reparaturfreiheit durch das restriktive System der Teilekopplung“ des Unternehmens beschwert, von den „unüberwindbaren Hürden“ von Apples Selbstreparaturprogramm ganz zu schweigen.

Das Problem besteht im Allgemeinen darin, dass Apple Einnahmen erzielt, wenn Sie Ihre Geräte in einem Apple Store oder bei einem akkreditierten Partner reparieren lassen, sodass das Unternehmen einen Anreiz hat, den Prozess zu kontrollieren. Andererseits kann die öffentliche Lobpreisung der Reparaturfreundlichkeit eines Produkts nur den Verkauf fördern, sodass das Neo möglicherweise in mehrfacher Hinsicht den Beginn einer neuen Apple-Strategie einläuten wird.

Aktuell bester Preis: Macbook Neo

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Feature Archives - Macwelt 12.03.2026 14:45

Wie sicher ist das digitale Deutschland?

Okay, der Einstieg mit dem deutschen Bundestag war bei zweiter Betrachtung eher vorschnell: Erst Mitte Februar 2026 wurde die Deutsche Bahn das Opfer eines russischen Hackerangriffs. Andererseits ist die Deutsche Bahn im eigentlichen Sinne keine Behörde …

Für diese Recherche haben wir als Grundlage den jährlichen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) herangezogen, ihn jedoch mit Berichten von anderen Kontrollbehörden wie den Rechnungshöfen des Bundes und der Länder angereichert.

Das digitale Deutschland ist unserem Ergebnis zufolge zwar nicht schwerwiegend gefährdet, doch auf vielen Ebenen und bei vielen Instanzen fehlt entweder die Übersicht über die eigenen Systeme, oder diese werden wissentlich mit veralteter Software betrieben, oder man begibt sich in die Abhängigkeit von externen Mitarbeitern oder Lieferanten. Bei der kumulativen Häufung von solchen Missständen können größere Ausfälle drohen.

Physische und strukturelle Unzulänglichkeiten – für einen Angriff reicht ein Reinigungskittel

Dass für einen wirksamen Angriff auf die kritische Infrastruktur manchmal ein strategisch gelegter Brand ausreicht, zeigt der Stromausfall Anfang 2026 in Berlin. Eine Gruppe hat eine Kabelbrücke neben einem Kraftwerk beschädigt und so die Stromlieferung an 50.000 Haushalte in Berlin gekappt. Ein vergleichbarer Angriff auf die deutschen kommunalen und Landesbehörden ist zum Teil ebenfalls denkbar.

Einige Überprüfungen zeigen den nicht genügend gesicherten Zugang zu Server-Räumen. Die Technikräume in den kommunalen Behörden wurden als Abstell- oder Abfallkammer genutzt und mit alten Kartons, Müll und alten Geräten zugestellt. Externe Reinigungskräfte können unbeaufsichtigt zu den IT-Räumen Zutritt erlangen. Bei einem Berliner Bezirkamt befand sich das zentrale Netzkabel des Berliner Landesnetzes ungeschützt in einem unverschlossenen Raum:

Ein besonders schwerwiegender Sicherheitsmangel war, dass die zentralen Netzkabel des Berliner Landesnetzes und mithin die Anbindung des gesamten bezirklichen Netzwerks an das Berliner Landesnetz zum Prüfungszeitpunkt ungeschützt in einem unverschlossenen Raum untergebracht waren. Türen, Fenster und Gefahrenmeldeanlagen der Technikräume waren in Bezug auf Einbruch, Brand und Rauch nicht durchgängig für den tatsächlichen Schutzbedarf des zu sichernden Bereichs geeignet.

Bericht des Berliner Rechnungshofes, 2025, Seite 320

Manche kommunale Einrichtungen müssen Anlagen für unterbrechungsfreie Stromversorgung (kurz USV-Anlagen) betreiben. Der Rechnungshof Bremen hat im aktuellen Bericht beanstandet, dass sich in der Städtischen Bibliothek eine solche Anlage befand, jedoch nicht gewartet wurde. Dafür konnte die Einrichtung keinen Wartungsvertrag vorlegen.

Organisatorische Steuerung

Dass eine fehlende Steuerung der Prozesse selbst bei genügender Finanzierung zu Engpässen bei Personal und teils Betrieb mit veralteter Hard- und Software führen kann, haben wir am Beispiel der Integrierten Leitstellen in Bayern gezeigt.

Doch ähnliche Fälle finden sich auf der Bundesebene und auf der kommunalen Ebene in mehreren Behörden. So hat der Thüringer Rechnungshof ein Landratsamt überprüft und festgestellt, dass der Behörde am Sicherheitskonzept und an dem Datensicherungskonzept fehlte. Es gab in der Behörde keinen Informationssicherheitsbeauftragten. Entsprechend sah es mit der Ausstattung im Landratsamt aus:

Erhebliche Teile zentraler IT-Komponenten waren darüber hinaus technisch veraltet und hatten das Ende ihres Produktlebenszyklus erreicht oder bereits überschritten. Eine Versorgung mit Sicherheitsaktualisierungen war nicht mehr sichergestellt. 

Jahresbericht des Thüringischen Rechnungshofes, 2025, Seite 65

Teilweise sind die Behörden von externen Dienstleistern oder Experten abhängig. Die Abhängigkeit führt manchmal zu skurrilen Situationen. So haben die Justizbehörden in Berlin eine einheitliche Videokonferenzlösung. Ab Werk wurde in dieser Software Videoaufzeichnung freigeschaltet, die sich nur vom Betreiber der Software ausschalten lässt.

Cyberbedrohung – DDoS und Ransomware

In seinem Lagebericht 2025 spricht BSI über 194 Meldungen der Angriffe, 64 davon waren externe Angriffe auf die Bundesbehörden. Der Großteil von solchen Angriffen waren DDoS-Angriffe mit wenig angerichtetem Schaden. Dabei wird meist die Webseite oder generell ein Außenauftritt der Behörde betroffen. Für längerfristige Schäden sind DDoS-Angriffe nicht geeignet.

Ein Ransomware-Angriff kann jedoch auch über eine kurze Zeit erheblichen Schaden anrichten. So berichtet der Rechnungshof Niedersachsen über einen solchen Angriff auf die Hochschule Hannover im Oktober 2023. Die IT-Verantwortlichen der Hochschule haben die Aktivitäten im eigenen Netz rechtzeitig bemerkt und weitere Teile der Infrastruktur abgeschaltet. Doch selbst bei einem kurzfristigen Zugang haben die Angreifer mit ihrem Verschlüsselungssystem den Anmeldedienst, die zentrale Wartung und Pflege der IT-Arbeitsplätze beschädigt.

Der Angriff führte zu erheblichen Einschränkungen. Telefon, E-Mail, Intranet und Online-Dienste waren mehrere Wochen bis Monate nicht mehr zugänglich. Studierende konnten sich weder zu Veranstaltungen noch zu Prüfungen anmelden. Lehrende sowie Forschende hatten keinen Zugriff auf digitale Ressourcen. Auch die Verwaltung war weitgehend handlungsunfähig, da wesentliche IT-gestützte Prozesse ausgefallen waren.

Jahresbericht des Rechnungshofes Niedersachsen, 2025, Seite 199

Die Hochschule hat für die Beseitigung des Ransomware-Angriffs bislang 1,37 Mio. Euro ausgegeben.

Fazit

Das digitale Deutschland hat keine klaffenden Einfallstore für Ransomware-Erpresser und andere Cyber-Verbrecher, dennoch finden sich an jeder Verwaltungsebene, ob Kommune, ein Landratsamt oder eine große Bundesbehörde, an mehreren Stellen kleinere und größere Unzulänglichkeiten, die sich nicht mehr als Zufall abweisen lassen. Solche kleinere Risse im digitalen Schild eines Landes erwecken den Eindruck eines zuverlässigen Schutzes. Doch wenn der Angriff stark genug ist und aus unterschiedlichen Richtungen kommt, kann dieser Schild schnell implodieren und sich als Trugschluss erweisen.

Etwas ironisch ist, dass selbst die Prüfbehörden wie die Rechnungshöfe mit der veralteten Software arbeiten: Der Jahresbericht des Berliner Rechnungshofes 2025, am 13. Oktober 2025 verabschiedet, wurde mit Microsoft Word 2019 erstellt, dessen Support der Hersteller am 14. Oktober 2025 einstellte.

Microsoft 2019

Halyna Kubiv

Feature Archives - Macwelt 12.03.2026 14:10

Asus CEO: Macbook Neo ist ein „Schock“ für die Industrie

Die Gerüchte zum Macbook Neo kursierten seit einiger Zeit: Bereits am 1. Juli 2025 haben wir über ein angedachtes Macbook mit iPhone-Chip berichtet, Ming-Chi Kuo hat als erster von den Insidern über das Gerät aus der Zuliefererbranche erfahren. Seitdem wurden mehrere Details bekannt, bis Apple schließlich am 4. März 2026 das Gerät vorstellte.

Während die Hardware-Spezifikationen des Macbook Neo in sehr vielen Aspekten erwartbar waren – A18-Pro-Prozessor aus dem iPhone 16 Pro, ein Bildschirm von knapp 13 Zoll, Abstriche bei den Anschlüssen – war der Preis eine richtige Überraschung. In Deutschland verlangt Apple für die Einstiegskonfiguration des neuen Macbooks 699 Euro, mit Touch-ID und etwas mehr SSD-Speicher – 799 Euro. In den USA sinkt der Preis für Bildungseinrichtungen auf 499 US-Dollar. Noch günstiger ist nur der Mac Mini, der allerdings zu einer komplett anderen Nische gehört.

Während sich die Notebook-Branche mit den Hardware-Spezifikationen des Macbook Neo wohl noch arrangieren kann, ist sein Preis ein Schock, zumindest für den Asus-Co-CEO S.Y. Hsu. Bei einem Quartalsmeeting am 10. März 2026 bemerkte er, Apples günstigstes Macbook werde die PC-Industrie zu einer Antwort zwingen.

In der Vergangenheit hat Apple seine Preise relativ hoch angesetzt. Als Cupertino ein preisgünstigstes Produkt veröffentlichte, war das offensichtlich ein Schock für die ganze Industrie.

S.Y. Hsu beim Asus-Quartalsmeeting

Nach Auffassung des Co-CEO von Asus nehmen die großen Mitspieler in der Industrie wie Microsoft, Intel oder AMD das Macbook Neo sehr ernst. „Eigentlich gab es in der PC-Branche viele Diskussionen, wie man mit diesem Produkt im Wettbewerb stehen kann.“ Hsu hat jedoch das Macbook Neo in die Nische des iPads verschoben. Für ihn sei es ein Gerät zum Konsumieren von Inhalten, was es vom Großteil der anderen Notebooks unterscheide. Auch der begrenzte gemeinsame Speicher von 8 GB im Macbook Neo sei weniger attraktiv und zudem nicht aufrüstbar.

Unsere Meinung: Wenn ein neues Gerät von Apple zum Gesprächsthema bei einem Quartalsmeeting der Konkurrenz wird, bedeutet das, dass der Hersteller einiges richtig gemacht hat. Mit seinem aggressiven Preis von 499 USD zielt Cupertino auf den US-Bildungsmarkt. Wie viele Kunden aus anderen Zielgruppen sich zum preisgünstigen Macbook verleiten lassen, ist momentan schwer einzuschätzen. Doch diese neue Variante wird wohl deutlich erfolgreicher als ein gescheiterter Versuch Apples, mit 12 Zoll großen Macbook in den Netbook-Bereich zu starten.

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Feature Archives - Macwelt 12.03.2026 10:44

iOS 15.8.7 behebt eine böse Sicherheitslücke für ältere iPhones

Gestern Abend hat Apple ein neues iOS-Update auf seinen Servern bereitgestellt. Anders als vergangene Woche, betrifft die neue Aktualisierung iOS 15.8.7 nur ältere iPhones vom iPhone 6S bis iPhone SE 1 und iPads wie das iPad Air 2, iPad Mini 4 und den iPod Touch 7.

Neue Funktionen gibt es dabei nicht; Apple behebt damit lediglich mehrere Sicherheitslücken, die in den vergangenen zwei Jahren für großflächige Angriffe benutzt worden waren. Auf neueren iPhones wurde die Lücke bereits mit iOS 17 im September 2023 geschlossen, doch offenbar gibt es genügend ältere Geräte im Umlauf, die das Ziel der Hacker wurden.

Coruna-Angriffe auf ukrainische und chinesische Nutzer

Mehr Details zu den Angriffen und zu der Lücke hat Googles Threat Intelligence Group auf ihrem Blog gepostet. Der Coruna-Angriff besteht aus fünf Angriffsketten aus insgesamt 23 unterschiedlichen Angriffen. Die ersten Spuren von diesem komplexen Angriff hatte die Threat-Gruppe von Google im Februar 2025 identifiziert, womöglich ausgeführt durch einen Anbieter der Spionage-Software für einen seiner Kunden.

Im Juli 2025 gab es einen Angriff mit der gleichen Werkzeugsammlung auf Nutzer in der Ukraine. Mehrere Webseiten beinhalteten einen iFrame, der Schadcode auf die Geräte von Nutzern auslieferte. Nicht alle Geräte, die die Webseiten besucht haben, wurden von der Spionage-Software befallen. Der Algorithmus prüfte zunächst, ob das Gerät eine entsprechende (ältere) iOS-Version ausführte und ob sich der Nutzer in einer bestimmten Region befand. Google kontaktierte den ukrainischen Regulierer UA Cert, um den Code von den infizierten Webseiten zu entfernen.

Im Dezember 2025 traf ein vergleichbarer Angriff in China die dortigen Nutzer. Diesmal war das Ziel, Bankinformationen und Crypto-Wallets aus bestimmten Apps zu extrahieren. Auf den infizierten Webseiten erschien ein Hinweis, dass die Seite für iPhone und iPad optimiert sei, und die Besucher sie mit entsprechenden Geräten öffnen sollten.

Wenn Sie eins dieser älteren Geräte besitzen und aktiv verwenden, empfehlen wir dringend, das Update zu installieren. So geht es:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App und wechseln Sie dort zum Reiter „Allgemein“
  2. Dort gehen Sie zum Bereich „Softwareupdate“.
  3. Im erscheinenden Fenster zeigt Ihnen das System nach einer kurzen Suche, ob Ihre iOS-Version noch aktuell ist und ob womöglich ein Update zur Verfügung steht.

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Feature Archives - Macwelt 12.03.2026 09:20

macOS auf dem Macbook Neo passt sich der Gerätefarbe an

Mit der Vorstellung des Macbook Neo vergangene Woche hat Apple im gesamten Laptop-Markt hohe Wellen geschlagen. Nachdem die ersten Testberichte nun erschienen sind und die Resonanz, abgesehen von einzelnen, nervigen Zweiflern auf X (ehemals Twitter) und Tiktok, sehr positiv ausfällt, können wir uns mit den kleinen Dingen beschäftigen.

Wenn Sie jedes andere Macbook starten und die Einstellungen öffnen, werden Sie links in der Liste von der typischen blauen Akzentfarbe begrüßt, die Sie unter „Erscheinungsbild“ anpassen können. Standardmäßig ist „Mehrfarbig“ eingestellt, ansonsten stehen noch Blau, Lila, Rosa, Rot, Orange, Gelb, Grün und Graphit zur Auswahl – egal, ob Sie an einem Macbook Air oder Macbook Pro sitzen, egal in welcher Farbe, egal ob alt oder neu.

Apple

Beim Macbook Neo führt Apple eine Neuerung ein: Zusätzlich zu den oben genannten Optionen gibt es die Farbe „Dieser Mac“. Im Gegensatz zu anderen Macbooks ist diese Farbe beim Neo standardmäßig ausgewählt und orientiert sich an der Gehäusefarbe des Geräts. Beim Macbook Neo in Indigo, das wir getestet haben, ist es beispielsweise ein Violettton, beim gelben ein Gelbton, wie in einem Screenshot im Testbericht von Avforums zu erkennen ist.

Auf Nachfrage bestätigt mir mein Macworld-Kollege Michael Simon, der das Macbook Neo bei der Präsentation vor Ort in New York vorab testen konnte, dass sämtliche ausgestellten Modelle eine spezifische Akzentfarbe hatten.

Gerätespezifische Anpassungen sind bei Apple eher selten. Am ehesten kennen Sie sie von der Apple Watch, bei der manche Zifferblätter an die Farbe des Gehäuses angepasst sind. Auf dem iPhone wiederum gibt es Hintergrundbilder, die exklusiv auf bestimmten Modellen verfügbar sind. So haben etwa das iPhone 17e, das iPhone Air, das iPhone 17 und das iPhone 17 Pro jeweils ein eigenes Standard-Hintergrundbild. Die Akzentfarbe hingegen lässt sich beim iPhone gar nicht anpassen, was ich mir schon eine ganze Weile wünsche.

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Feature Archives - Macwelt 11.03.2026 14:45

Carplay vs. Android Auto: Was Apple von Google lernen könnte – und warum die Frage wichtiger wird

Seit Jahren lautet die Standardantwort auf die Frage „Carplay oder Android Auto?“ einfach: Nehmen Sie das System, das zu Ihrem Smartphone passt. iPhone? Carplay. Android? Android Auto. Punkt.

Doch hinter dieser scheinbar einfachen Faustregel verbirgt sich eine immer spannendere Diskussion: Welches System ist technisch wirklich überlegen? Was könnte Apple von Google lernen – und umgekehrt? Sind Carplay und Android Auto überhaupt noch nötig, wenn moderne Autos inzwischen eigene, ausgereifte Softwarelösungen bieten?

Und was passiert, wenn ein iPhone-Nutzer ein neues Auto fährt, das offiziell nur Android Auto unterstützt? Letzteres mag nach einem Randfall klingen – ist es aber längst nicht.

Was Carplay und Android Auto eigentlich sind – und was nicht

Viele Nutzer verwechseln Carplay und Android Auto mit eigenständigen Betriebssystemen. Beides sind sie nicht. Beide Plattformen sind Projektionslösungen: Das Smartphone spiegelt eine vereinfachte, fahrfreundliche Oberfläche auf den Infotainmentbildschirm.

Die Rechenleistung steckt im Handy, das Auto liefert Display, Lautsprecher und Lenkradtasten. Das hat einen entscheidenden strukturellen Unterschied zur Folge. Android Auto wird unabhängig vom Android-Betriebssystem über den Google Play Store aktualisiert – neue Funktionen können jederzeit und sofort für alle Nutzer ausgerollt werden.

Apple hat Carplay lange an iOS-Releases gebunden: Jede Neuerung kam erst mit dem nächsten großen iOS-Update, was Verbesserungen seltener und träger machte. Das hat sich geändert, aber die Folgen der jahrelangen Stagnation sind noch spürbar.

Was Android Auto besser kann

Wer täglich mit Google-Diensten lebt, ist mit Android Auto in einer komfortablen Heimat. Google Maps ist nativ und tief integriert – keine bloße Drittanbieter-App, sondern ein Systembestandteil.

In der Praxis bedeutet das: Splitscreen-Ansicht mit gleichzeitiger Kartenansicht und Medienwiedergabe, flüssiges Schwenken in der Karte per Fingertipp, ein persistentes Mediaplayer-Dock, das unten sichtbar bleibt, egal welche App gerade oben läuft.

Seit Mitte 2025 ist Gemini der Sprachassistent in Android Auto, und der Unterschied zu Siri ist spürbar. Gemini denkt kontextuell: Wer fragt “Zeig mir Cafés auf meiner Route” und dann nachhakt “Wie lange hat das zweite auf?”, bekommt eine Antwort, ohne die Frage wiederholen zu müssen.

Siri verlangt bei solchen Folgefragen oft einen Neustart des Dialogs – gerade beim Fahren, wo man nicht tippen will, ist das ein echter Unterschied.

Google liefert Android Auto 16.0 aus: Medienplayer erstahlt in neuem Glanz

Google

Auch bei der Flexibilität liegt Android Auto vorn. Die Oberfläche kann angepasst werden, ein Entwicklermodus ermöglicht nützliche Tweaks für Normalnutzer, und das Material-You-Design passt Farben an das eigene Hintergrundbild an.

Dazu kommt die Verbindung mit Google Home: Garagentor, Heizung oder Außenbeleuchtung per Sprachbefehl aus dem Auto steuern – nicht lebensnotwendig, aber ein Zeichen, wie tief Google sein System in den Alltag einwebt.

Eine oft unterschätzte Kleinigkeit: Sowohl Android Auto als auch Carplay unterstützen Offline-Karten – sofern die verwendete Navigations-App auf dem Smartphone diese Funktion bietet und die Karten vorher heruntergeladen wurden. Google Maps kann das auf beiden Plattformen, Apple Karten seit iOS 17 ebenfalls.

Was Carplay besser kann – und wo Apple lange schlief

Carplay war jahrelang das stabilere, aufgeräumtere System. Die Oberfläche wirkt wie ein großes iPhone: vertraut, schnell, intuitiv. Für iPhone-Nutzer gibt es keine Lernkurve, weil App-Icons und Gesten exakt dieselben sind wie auf dem Telefon.

Die Verbindungsqualität ist in der Praxis zuverlässiger und schneller als bei Android Auto, das beim Verbinden gelegentlich ein paar Sekunden länger braucht.

iMessage ist in Carplay besonders gut eingebettet. Reaktionen auf Nachrichten, angeheftete Konversationen, Schreibbestätigungen – alles vorhanden und nahtlos integriert. Android Auto ist mit Whatsapp und SMS genauso funktional, aber iMessage bleibt Apples ureigenes Terrain.

Und dann war da lange Zeit: nichts. Kein größeres Update, keine neuen Features, keine erkennbare Weiterentwicklung. Während Android Auto regelmäßig neue Funktionen bekam, blieb Carplay jahrelang im Wesentlichen identisch.

In der Branche gingen viele davon aus, Apple stecke alle Energie in die nächste Generation des Systems – 2022 angekündigt und versprochen, das gesamte Cockpit zu übernehmen, nicht nur den Infotainmentbildschirm. Das Problem: Dieses neue System kam. Aber es kam für fast niemanden.

Carplay Ultra – die Revolution, die (noch) ausbleibt

Im Mai 2025 lancierte Apple Carplay Ultra offiziell. Das System übernimmt nicht nur den Mitteldisplay, sondern das komplette Cockpit – Tacho, Drehzahlmesser, Klimaanzeige, alles durch das iPhone gesteuert.

Dann kam im gleichen Atemzug aber die schlechte Nachricht: Das neue System war ausschließlich für neue Aston Martin Modelle vorgesehen. Nicht gerade ein “Volksauto”.

Aston Martin

Der Grund liegt auf der Hand: Automobilhersteller möchten ihr Cockpit-Design nicht an Apple abtreten. Kontrollverlust über Design, Nutzerdaten und Kundenbindung ist kein abstraktes Problem – es ist ein Kern-Geschäftsinteresse. Apple hat deshalb enormen Widerstand erfahren, den es beim ursprünglichen Carplay nie gab.

Immerhin: Hyundai, Kia und Genesis sollen Carplay Ultra 2026 einführen, womit das System erstmals breiteren Käuferschichten zugänglich wird. Ob Premium-Hersteller wie BMW oder Mercedes folgen, ist offen.

iOS 26 als Kehrtwende: Apple hat aufgeholt

Parallel zum schleppenden Ultra-Rollout tat Apple etwas, das viele überraschte: Es entwickelte das reguläre Carplay wieder ernsthaft weiter. iOS 26 brachte im Herbst 2025 die bis dahin größten Carplay-Neuerungen seit Jahren.

Widgets sind endlich da. iPhone-typische Widgets lassen sich auf dem Carplay-Homescreen platzieren – Wetter, Kalender, Akkustand, Smart-Home-Steuerung – und bleiben neben der Navigationsansicht sichtbar.

iOS 26.2 erhöhte die Anzahl gleichzeitig anzeigbarer Widgets für viele Fahrzeuge nochmals. Live Activities sind ebenfalls angekommen: Flugstatus beim Abholen am Flughafen, Lieferstatus, aktueller Spielstand – alles ohne Griff zum Telefon. Das Liquid-Glass-Design gibt der Oberfläche einen frischeren Look.

Und dann ist da noch eine Änderung, die klein klingt, aber im Alltag enorm auffällt: Eingehende Anrufe unterbrechen nicht mehr die gesamte Anzeige. Wer navigiert und einen Anruf bekommt, sieht jetzt einen kleinen Overlay – keinen Vollbild-Anrufscreen, der die Karte verdrängt. Wer das einmal zu spät bemerkt und die Ausfahrt verpasst hat, weiß, warum das mehr als eine Kleinigkeit ist.

Mit iOS 26.4, das sich derzeit in der Beta befindet, sollen Videowiedergabe im geparkten Zustand und KI-Chatbot-Integration von Drittanbietern kommen. Carplay wird offener und vielseitiger – Apple holt erkennbar auf. Und dann kommt vielleicht ja auch bald ein neues Siri … um es nicht Geminiri zu nennen, das aufgrund der Nähe zu Google Modellen durchaus so gut wie Gemini in Android Auto werden könnte.

Brauche ich Carplay oder Android Auto überhaupt noch?

Genau diese Frage stellt sich, wenn man ein neues Auto kauft und feststellt, dass es ein vollwertiges Betriebssystem an Bord hat – inklusive Apps, Navigation, Sprachassistent und Over-the-Air-Updates. Android Automotive – nicht zu verwechseln mit Android Auto – ist ein vollständiges, von Google entwickeltes System, das fest im Fahrzeug integriert ist und kein Smartphone benötigt. Hersteller wie Renault, Volvo und Polestar setzen bereits darauf.

Warum also noch CarPlay nutzen? Native Fahrzeugsysteme bringen vor allem für Elektroautofahrer deutliche Vorteile: Sie ermöglichen eine tiefgehende Ladeplanung basierend auf Batteriestand, Topografie und Wetter, sowie die Vorkonditionierung der Batterie. Solche Funktionen kann kein Smartphone-Projektor leisten.

Aber: Eingebaute Systeme altern. Ein Fahrzeug wird zehn, fünfzehn Jahre gefahren. Das Infotainmentsystem eines 2012 gekauften Autos wirkt heute wie ein Relikt. Carplay und Android Auto aktualisieren sich mit dem Smartphone – und das Smartphone wird jedes Jahr moderner.

Ein zehn Jahre altes Auto mit Carplay fühlt sich noch zeitgemäß an, weil das iPhone dahinter zeitgemäß ist. Das ist ein struktureller Vorteil, den kein eingebautes System dauerhaft ausgleichen kann. Die Macwelt-Leserumfrage vom Januar 2026 zeigt das: 83 Prozent der befragten iPhone-Nutzer würden beim nächsten Autokauf nach Carplay-Verfügbarkeit entscheiden.

Das GM-Experiment: Verbannung auf Raten

General Motors ist das prominenteste Beispiel für einen Hersteller, der bewusst einen anderen Weg einschlägt. Seit 2023 werden Carplay und Android Auto aus den GM-Elektroautos entfernt; CEO Mary Barra kündigte 2025 an, dass dieser Schritt bis 2028 auf alle Fahrzeuge – einschließlich Verbrenner – ausgeweitet wird. Stattdessen soll ein einheitliches, auf Android basierendes System mit Google Gemini KI-Einbindung kommen.

Die offizielle Begründung – dass der ständige Wechsel zwischen nativer Fahrzeugsoftware und Smartphone-Projektion ablenkend sei – ist nachvollziehbar. Die eigentliche Motivation ist jedoch offensichtlich: Wer Carplay oder Android Auto nutzt, gibt seine Daten an Apple oder Google weiter, nicht an GM.

Nutzt man hingegen das native System zum Navigieren und Telefonieren, fließen die Nutzungsdaten direkt an den Hersteller und können als Grundlage für abonnementbasierte Dienste verwertet werden.

Foundry

Der Markt reagiert eindeutig. In einer GM-eigenen Umfrage bezeichneten 88 Prozent der Befragten das Fehlen von Carplay oder Android Auto als Kaufsabbruchkriterium.

Tesla und Rivian fahren dieselbe Strategie und kommen damit durch, weil ihre Markenidentität stark genug ist. Ob das auch für den Chevrolet-Käufer gilt, der ein Familien-SUV sucht und auf iMessage verzichten soll, ist eine andere Frage – und eine, auf die GM bis 2028 eine überzeugende Antwort liefern muss.

Was passiert, wenn mein neues Auto kein Carplay hat?

Manch neueres Fahrzeug, besonders im unteren Preissegment oder bei bestimmten Herstellern, bietet tatsächlich nur eines der beiden Systeme an. Wer ein iPhone besitzt und in ein Auto ohne Carplay einsteigt, ist nicht verloren – aber eingeschränkt.

Mehrere Hersteller, darunter CarlinKit und Jumpeak, bieten Nachrüst-Dongles an, die kabelgebundenes Carplay kabellos machen oder Carplay in Fahrzeugen nachrüsten, die es nativ nicht unterstützen – für unter 40 Euro oft ein überschaubarer Aufwand.

Wer das native System trotzdem täglich nutzen muss, kann Google Maps oder Waze auf dem iPhone installieren und das Gerät auf einem Halter befestigen. Kein eleganter Kompromiss, aber ein funktionaler. Die eigentliche Empfehlung bleibt: Carplay-Unterstützung beim Autokauf genauso selbstverständlich prüfen wie Sitzheizung oder Parksensoren.

Was Apple noch lernen könnte

iOS 26 zeigt, dass Apple Carplay wieder ernst nimmt. Aber der Abstand in einigen Bereichen besteht noch. Die App-Flexibilität bleibt begrenzt. Android Auto erlaubt mehr Drittanbieter-Apps und gibt Entwicklern mehr Spielraum.

Apples strenge Kontrolle über den App-Katalog sichert einerseits Qualität und Ablenkungsfreiheit, schließt andererseits innovative Nischenanwendungen aus.

Am deutlichsten ist der Unterschied bei der Sprachsteuerung. Siri hat in den vergangenen zwei Jahren erheblich aufgeholt, aber Gemini denkt kontextueller, antizipiert Folgefragen und greift tiefer in Google-Dienste wie Gmail, Kalender und Maps ein.

Wer seinen Alltag über Google organisiert, spürt das bei jeder längeren Fahrt. Für Apple bleibt die Sprachassistenz das wichtigste Aufgabenfeld – nicht nur im Auto, aber im Auto besonders.

Fazit: Kein Systemwechsel nötig – aber die Lage ändert sich

Carplay bleibt die erste Wahl für iPhone-Nutzer. Die Oberfläche ist vertraut, die Verbindung stabil, und mit iOS 26 hat Apple nach Jahren der Stagnation wieder ernsthaft investiert.

Carplay Ultra bleibt vorerst eine Nischenlösung für Luxusfahrzeuge; die für 2026 angekündigte Einführung bei Hyundai, Kia und Genesis wäre der erste echte Test in der Breite. Android Auto ist das flexiblere, in manchen Bereichen technisch ausgereiftere System – und für Google-Nutzer klar im Vorteil. Ein Grund zum Smartphonewechsel ist es für iPhone-Nutzer nicht.

Die eigentliche Entwicklung, auf die man achten sollte, spielt sich auf einer anderen Ebene ab. Hersteller wie GM, Tesla und Rivian versuchen aktiv, die Smartphone-Spiegel aus dem Auto zu drängen und durch eigene Plattformen zu ersetzen.

Das Motiv ist transparent: Daten und Subscription-Einnahmen. Ob die Qualität der Eigenentwicklungen das rechtfertigt, bleibt abzuwarten. Die Antwort der Autofahrer ist bereits abgegeben: eindeutig zugunsten offener Smartphone-Integration.

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